09.10.2011, 13:05 Uhr | t-online.de / ngo
Der Champagner fließt in Strömen bei Sebastian Vettel. (Quelle: dpa)
Er hat es geschafft. Beim Großen Preis von Japan krönt Sebastian Vettel seine fantastische Saison mit dem zweiten WM-Titel hintereinander und löst damit Fernando Alonso als jüngsten Doppelweltmeister in der Geschichte der Formel 1 ab. Beim Rennen auf dem Suzuka International Racing Course reichte ihm ein dritter Platz hinter Jenson Button und Fernando Alonso, um den Titel vorzeitig klarzumachen.
"Ich bin im Moment ein bisschen sprachlos", sagte ein bis über beide Ohren strahlender Vettel auf der Pressekonferenz nach dem Rennen. Außer beim Heimrennen auf dem Nürburgring stand Vettel bis dato bei jedem Rennen in dieser Saison auf dem Podium.
"Die WM hier in Suzuka gewinnen, ist fantastisch", so Vettel. "Es gibt so viele Dinge, die man sagen möchte, aber es fällt mir nicht alles ein. Ich hätte das nie alleine schaffen können, ich danke dem Team, ich danke Mark." Lob gab es vom Red-Bull-Teamchef. "Er hatte einfach ein unglaubliches Jahr", sagte Christian Horner. "Er arbeitet auf einem so hohen Level. Es war fantastisch zu beobachten, wie er sich zu dem Fahrer entwickelte, der er heute ist. Und ich denke, dass von ihm noch mehr kommen wird, wenn er weiter an Erfahrung zulegt."
Vettel hätte es in Suzuka recht locker angehen können. Alles, was er zur erfolgreichen Verteidigung seines Titels benötigt hätte, war ein einziger Punkt für die Fahrerwertung - und den hätte er auch sicher im Vorbeifahren mitgenommen. Doch schon in der Qualifikation zeigte er, dass er ein Jäger ist, und kein Sammler. "Sein Anspruch ist es, das Rennen zu gewinnen", gab Teamchef Horner zu Protokoll. Und dem Ziel kam er mit der zwölften Pole Position in der laufenden Saison einen großen Schritt näher.
Die Formel-1-Experten Christian Danner und Heiko Wasser analysieren den Grand Prix von Suzuka. zum Video
Der einzige Fahrer im Feld, der Vettel den Titel noch hätte streitig machen können, stand in der Startaufstellung neben ihm. Jenson Button kündigte an, Vettel so schnell wie möglich überholen zu wollen, am besten noch vor der ersten Kurve. Und so attackierte er den Weltmeister gleich beim Start, zog neben ihn. Vettel machte die Tür zu, drängte Button bis auf den schmalen Grünstreifen neben der Strecke. Ein hartes Manöver, welches die Rennstewards zu einer Untersuchung veranlasste. Von einer Bestrafung Vettels wurde dann aber doch abgesehen.
Bereits nach neun Runden musste Vettel zum ersten mal an die Box. An den Hinterreifen hatten sich erste Blasen gebildet, sodass ein Wechsel der Gummis nötig wurde. Anstatt wie erwartet auf die härtere der beiden Mischungen zu wechseln, setzte das Team erneut auf die schnelleren, weicheren Reifen. Nur einen Umlauf später kamen auch die Konkurrenten zum Service - und verwendeten die gleiche Taktik wie Red Bull Racing.
Der Red-Bull-Pilot macht in Suzuka sein Meisterstück perfekt. Ihm reicht ein dritter Platz, um den Titel vorzeitig klar zu machen.
Der Reifenverschleiß auf dem japanischen Rundkurs war extrem hoch, und Vettel musste schon nach 20 Runden wieder zum Wechseln abbiegen. Button, der eine Runde länger auf der Piste bleiben konnte, setzte sich nach seinem Stopp vor Vettel und übernahm die Führung.
Nach 24 gefahrenen Runden musste das Safety Car auf die Strecke. Lewis Hamilton war einmal mehr mit Felipe Massa aneinander geraten, hatte dabei dem Brasilianer ein Stück aus dessen Frontflügel gerissen. Dieses Karbonteil lag mitten auf der Piste und musste von den Streckenposten geborgen werden. Die Rennleitung leitete auch hier eine Untersuchung der Vorkommnisse ein. Doch auch hier sahen die Kommissare von einer Bestrafung ab.
Vettel und Co. sind begeistert von Land und Leute. zum Video
Beim Restart gab es keine Verschiebung der Platzierungen. Vettel brachte sich zwar in eine gute Position, doch Button konterte geschickt und setzte sich erfolgreich ab. In den folgenden Runden verlor Vettel nach und nach an Boden auf den Briten, konnte dessen Geschwindigkeit nicht mitgehen. Nach 34 Runden holte sich Vettel dann den ersten Satz der härteren Reifen.
Da sowohl Button, als auch Alonso deutlich mehr Runden auf den weichen Reifen drehen konnten, lagen sie nach ihren Stopps vor Vettel. Zu diesem Zeitpunkt führte Michael Schumacher das Rennen an, allerdings mit einem Stopp weniger als die späteren Podiums-Fahrer. Vettel kämpfte sich an Alonso heran und lieferte sich mit dem Spanier ein spannendes Duell um den zweiten Platz. Eine Überrundung von Jerome D'Ambrosio warf Vettel dann aber etwas zurück und er musste Alonso ziehen lassen.
Beim Führenden Button ließen die Reifen kräftig nach, er verlor Runde um Runde mehr von seinem Vorsprung, Alonso kam immer näher heran. Doch gerade, als man dachte, er könnte den Grand Prix noch an den Spanier verlieren, legte Button wieder zu - und fuhr das Rennen nach Hause. Vettel wurde am Ende Dritter und feierte seinen zweiten WM-Titel in der Formel 1.
Quelle: t-online.de
schumi fan schrieb:
am 9. Oktober 2011 um 19:15:42
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Schumi fan an" Kritiker"
Der Erfolg von Schuhmacher hat dir wohl den Kopf verddreht.
Bleib bei deinem Lieblingsspiel Taschenbilliard
und überlass das
komentieren andere.
Küsschen
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frank schrieb:
am 9. Oktober 2011 um 18:39:02
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Steuern, Steuern, Griechenland , Griechenland.....
Das Thema heisst hier: S. Vettel krönt sich zum jüngsten Doppelweltmeister. Wo er wohnt
und lebt , dass ist doch seine Sache. Er hat heute etwas vollbracht, das hat noch kein Mensch vor ihm geschafft. Ich würde sagen, wer hier etwas über Steuern, Griechenland , Mrd. ausgaben von Herrn Rösler u. Frau Merkel zu melden hat, der wendet sich an die Themenbereiche in Nachrichten u. Wirtschaft. Dort bietet T-Online auch diese Themen an. Hier geht es um Sport. Und Seb is großartig als Mensch+Sportler!
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Winni schrieb:
am 9. Oktober 2011 um 17:28:26
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@MS
Deiner Meinung nach hat Sebastian Vettel also nichts im Kopf! Na dann zähl doch mal alle 24-jährigen, die Du kennst, hier auf, die
sowohl sportlich, finanziell sowie in der Öffentlichkeit in relativ kurzer Zeit einen solchen Karrieresprung hingelegt haben.
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