14.10.2010, 09:16 Uhr | t-online.de
Die Formel-1-Strecke in Südkorea wird asphaltiert. Ist der frische Belag den Anforderungen gewachsen? (Foto: imago)
Trotz der Freigabe des Formel-1-Grand-Prix in Südkorea haben die Fahrer Bedenken. "Niemand kann sagen, wie der Reifen auf dem Asphalt reagiert", wird Sebastian Vettel auf der Internetseite der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" zitiert. Fahrersprecher Nick Heidfeld sagte laut RTL: "Es gibt klare Richtlinien, die erfüllt werden müssen." Der Asphalt wurde erst frisch verlegt und vom Internationalen Automobilverband FIA freigegeben.
Der neue Belag schwitzt wochenlang Öle aus, die den Kurs bei Regen wohl unfahrbar machen. Die "FAZ" hält es für möglich, dass sich die Teams nach dem ersten freien Training gegen die Durchführung des Rennens entscheiden und wieder abreisen.
Das Rennen soll am 24. Oktober stattfinden. In diesem Monat gibt es in Südkorea durchschnittliche 6,2 Regentage. 59 Millimeter beträgt die durchschnittliche Niederschlagsmenge. Zum Vergleich: In Hamburg regnet es mit durchschnittlich 14,3 Tagen zwar viel häufiger, die Menge ist aber mit 54,8 Millimeter geringer. Wenn es also in Südkorea regnet, dann richtig.
Steigen Sie ein und drehen Sie eine Runde auf dem brandneuen Korean International Circuit. zum Video
Neben diesen Sorgen ist es fraglich, ob der Asphalt den extremen Belastungen eines Formel-1-Rennens standhält. Durch die starken Vibrationen der Boliden können Risse im Belag entstehen.
Die Probleme auf der Strecke selber sind nicht die einzigen Fragezeichen. An vielen Stellen ist der Kurs immer noch eine Baustelle. Die Zufahrtstraßen sollen noch nicht asphaltiert sein, einige Tribünen noch nicht fertiggestellt und die Ampelanlagen noch keinen Strom haben.
Es wäre nicht das erste Mal, dass ein neu verlegter Asphalt ein Formel-1-Rennen verhindert. 1985 wurde der Grand Prix in Spa verschoben, da der Belag nach wenigen Runden kaputt war.
Quelle: t-online.de
Lotte schrieb:
am 14. Oktober 2010 um 13:44:50
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@F1-Fan
Frage Dich ganz einfach, wo die neuen Märkte sind und dann hast Du Deine Antwort. VW/Audi beispielsweise machen gigantische Umsätze
in China, somit ist Asien und nicht nur China der Markt schlechthin. Europa gilt zwar als Hauptmarkt, jedoch ist dieser gesättigt. Es wird also immer mehr "über die Dörfer" gehen, um auch noch den letzten Cent einzufahren.
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F1 Fan schrieb:
am 14. Oktober 2010 um 12:38:28
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zu viele Asienstrecken
Wieso gibt es eig. kein Rennen in Frankreich mehr ?!!!
Wahrscheinlich gibt es bald auch Rennen im Dschungel von
Indonesien auf kleine Inseln im Pazifik !!!
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Martin schrieb:
am 14. Oktober 2010 um 12:07:09
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Südkorea
Das hat Bernie jetzt davon. Sollte das Rennen in Südkorea ausfallen, sind die Verantwortlichen blamiert und Bernie um einige
Millionen leichter. Ich hätte nichts dagegen. Noch so eine langweilige Tilke-Asia Strecke brauchen wir nicht.
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