05.05.2010, 08:45 Uhr | dpa
Ob Timo Glock in Barcelona endlich die Zielflagge sieht? (Foto: imago) (Quelle: imago)
Timo Glock hat genug von sonntäglicher Kurzarbeit. Vor dem Europa-Auftakt der Formel 1 steht er noch mit leeren Händen da. Vier Rennen, nicht einmal im Ziel. "Ohne Zielankunft kann ich mit der bisherigen Saison natürlich nicht zufrieden sein. Dennoch sehe ich Fortschritte in unserem Team und das ist das Wichtigste. Jetzt heißt es, so schnell wie möglich die erste Zielflagge zu sehen und darauf aufzubauen", sagte Glock.
Im Gegensatz zu Teamkollege Lucas di Grassi kann der deutsche Geburtshelfer des neuen Virgin-Rennstalls beim Großen Preis von Spanien am Sonntag mit einem überholten Chassis antreten. Durch das Rückreisewirrwarr aus China nach dem Vulkanausbruch auf Island bekam das Team beide Chassis allerdings nicht rechtzeitig hin. Das sei eine "bittere Pille", räumte Technik-Direktor Nick Wirth ein. "Es hat bis zu fünf Tage gedauert, bis das gesamte Team zurück in England war", schilderte Teamchef John Booth.
Bei Glock ging es etwas schneller. Und er nutzte die Zeit nach seiner Rückkehr auch, um sich weiter persönlich fit zu halten. Auf dem Rad ging es querfeldein. "Das macht Spaß, schön durch den Schlamm!!!", schrieb er beim Internetnetzwerk "facebook" - und lieferte dazu das Beweisfoto.
So fit wie Glock selbst ist der Wagen des Teams von Milliardär Richard Branson noch nicht. Der ehemalige Toyota-Pilot musste den Virgin zuletzt in China nach der Einführungsrunde abstellen. Teamkollege di Grassi erging es nicht besser. "Es wird mit den Ausfällen langsam nervig", hatte Glock damals schon betont. "Ich muss endlich mal ins Ziel kommen." Aber zurückblicken bringe gar nichts, stellte der 28-Jährige auch fest.
Ergo steuert Glock mit bekanntem Kampfgeist die kommenden Rennen in Barcelona und eine Woche später in Monaco an. Auf den fünften WM-Lauf bereitete er sich im Simulator vor. Bei den Testfahrten Ende Februar hatte Glock den Virgin-Wagen auf dem 4,655 Kilometern langen Circuit de Catalunya bereits ausfahren können. Auf insgesamt 83 Runden hatte er es damals gebracht.
Am Sonntag muss der Virgin 66 Runden durchhalten. Er sei schon sehr gespannt auf die Performance seines teilerneuerten Autos, wenn es in Barcelona auf die Strecke gehe. Ist sie gut, sieht Glock vielleicht ja auch zum ersten Mal aus dem eigenen Cockpit die Zielflagge in dieser Saison.
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Quelle: dpa
Tyrrell schrieb:
am 6. Mai 2010 um 12:10:43
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Timo Glock
Den Timo sollte man nicht so schnell abschreiben. Das ist ein ganz ausgefuchster cleverer Kerl. Habe ihn öfters in der
Formel 3
gesehen. Da kommt ein Rosberg oder Heidfeld bei weitem nicht ran. Hat nur gerade ein Klump unterm Hintern.
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opa schrieb:
am 6. Mai 2010 um 11:28:26
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Glock
Der Mann sollte aussteigen, es wird nicht mehr als es mit Frentzen un Schumi 2 wude, nur Mittelmaß . Talent ist etwas anders.
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