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Jochen Rindt (Foto: dpa; Montage: t-online)
Als Jochen Rindt am 25. Oktober 1970 erstmals Weltmeister der Formel 1 wird, lebt der gebürtige Mainzer schon fünf Wochen nicht mehr. Gestorben mit 28 Jahren. In Monza. Wegen einer gebrochenen Bremswelle.
Rindt ist seit einem Fliegerangriff auf Köln Vollwaise und bei seinen Großeltern in Graz aufgewachsen. Deshalb startet der Draufgänger, der nur 28 Jahre alt wird, für Österreich. 1964 steigt Rindt im heimischen Zeltweg in einem Brabham-BRM in den Formel-1-Zirkus ein, ist nach der Saison 1966 ihr drittbester Pilot. Vor dem Startschuss 1970 lehnt Rindt die Rückkehr zu Brabham ab, bleibt Colin Chapman und dem unsicheren Lotus treu. Das Modell mit der Bezeichnung 72 dankt die Risikobereitschaft: Rindt gewinnt vier Mal in Folge (in Zandvoort, Clermont-Ferrand, Brands Hatch und Hockenheim).
Ausgerechnet auf dem Österreichring reißt für den Pole-Setter nach 21 von 60 Runden wegen eines defekten Motors die Siegesserie. Und beim Qualifying von Monza reißt Rindts Glückssträhne. Sein enger Freund Piers Courage ist in Zandvoort verbrannt, was Rindt dort jede Siegesfreude nimmt. Fünf Stationen später landet Rindt in den Leitplanken der berühmten Parabolica-Kurve. Sein Wagen ist ohne Flügel unterwegs. Der komplette vordere Teil reißt ab, Rindt rutscht aus dem Sitz, seine Füße ragen aus dem Wrack. Auf dem Weg ins Krankenhaus in Mailand verfährt sich auch noch der Krankenwagen. Erst im Hospital wird Rindt für tot erklärt.
Das Rennen gewinnt zur Freude der Tifosi Clay Regazzoni im Ferrari. Für die Roten ist es der erste Monza-Erfolg seit 1966. Regazzonis Teamkollege Jacky Icky wird nur Vierter. Nur der Belgier könnte Rindt in den verbleibenden drei Rennen noch abfangen. Doch der erste Sieg des späteren Weltmeisters Emerson Fittipaldi, der im Lotus 72 Rindts Erbe antritt, sorgt in Watkins Glen für die Vorentscheidung. Ickx fehlen letztlich fünf Zähler auf Rindts 45 Punkte.
GP | Fahrer |
GP von San Marino 1994 | |
GP in Montreal 1982 | |
GP in Monza 1961 | |
GP in Zandvoort 1970 | |
GP in Zandvoort 1973 | |
GP von Südafrika 1977 | |
GP in Monza 1978 | |
GP in Zolder 1982 | |
GP von San Marino 1994 |
Quelle: t-online.de
F1Fan schrieb:
am 21. Mai 2010 um 22:07:42
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Stefan Bellof
steht nicht da, weil er zwar Formel 1 Pilot war, aber nicht bei einer Formel 1 Veranstaltung starb. Stefan Bellof starb am
01.09.18985 in einem Porsche 956 bei einem 1000 Km - Rennen in Spa Francorchamps. Gleiches gilt für Manfred Winkelhock - ebenfalls Formel 1 Pilot der aber bei einem Sportwagenrennen am 12.08.1985 mit erinem Porsche 962 tötlich verunglückte.
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Dixi schrieb:
am 20. Mai 2010 um 10:04:31
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magelhafte Liste
Und wo steht z.B. Stefan Bellof aus Gießen, als deutsche Nachwuchshoffnung (lange vor den Schumachers) tödlich
verunglückt in Spa ?
und H-MAN hat recht: Vor allem die Nicht-fahrer, die in Ausübung ihres Jobs bei der F1 gestorben sind, gehören auf die Liste !!!
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H-MAN schrieb:
am 15. Mai 2010 um 21:32:45
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Tote in der F1
Man sollte zudem mal auflisten, wer bei F1 gestorben ist, ohne ein aktiver Fahrer zu sein, z.B. der Streckenposten, der durch
Ralf Schumachers (war es glaube ich) Reifen gestorben ist.
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