09.07.2011, 13:20 Uhr
Lange Gesichter bei Adrian Newey (li.) und Christian Horner (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)
Selten war ein drittes freies Training so spannend, wie heute. Bei der Abschluss-Session vor dem Qualifying zum Großen Preis von Großbritannien drehte Sebastian Vettel die schnellste Runde. Doch die eigentliche Action fand hinter verschlossenen Türen statt.
Für Red Bull Racing begann der Tag mit einer wahren Hiobsbotschaft. Denn der Motorsport-Weltverband FIA hatte dem Weltmeisterteam eine wichtige Ausnahmeregelung entzogen.
Stein des Anstoßes war das Verbot des sogenannten "Zwischengases". Am gestrigen Freitag gab die FIA bekannt, dass Red Bull - im Gegensatz zu den vorher getroffenen Regeländerungen - in dem Moment, in dem der Fahrer den Fuß vom Gas nimmt, die Drosselklappen bis zu 50% geöffnet lassen darf. Dadurch sollte eine Motorkühlung erfolgen, die für die Lebensdauer des Renault-Aggregats entscheidend sei. Genau dieses System habe man schon 2009 benutzt. Doch vor dem dritten freien Training wurde diese Ausnahme von der Regel wieder gestrichen.
Das sorgte natürlich für jede Menge Ärger bei den Verantwortlichen der Roten Bullen. Teamchef Christian Horner und Chefdesigner Adrian Newey baten um eine Unterredung mit der FIA. In einem letzten Meeting vor dem Qualifying verständigte man sich auf einen Kompromiss: Red Bull akzeptierte die Absage der FIA, aber nur unter der Voraussetzung, dass noch an diesem Wochenende Klarheit für die gesamte Restsaison geschaffen wird.
"Im Moment haben wir unserer Meinung nach im Vergleich zu einigen der anderen Motorenhersteller einen Nachteil", sagte ein sichtlich aufgewühlter Christian Horner, Teamchef bei Red Bull Racing. "Wir versuchen aber eine Lösung zu finden, um das alles hinter uns zu lassen und für den Rest der Saison zu klären." Das Thema wird die Führungskreise der Formel 1 also noch weiter beschäftigen.
Auf der Strecke ging es derweil richtig rund. Am Freitag konnten durch den heftigen Regen so gut wie keine aussagekräftigen Daten gesammelt werden. Bis auf eine kurze Unterbrechung, als der graue Himmel ein paar kleine Tropfen herabfallen ließ, blieb die Strecke heute aber trocken. Entsprechend engagiert gingen die Teams zu Werke.
Während Nico Rosberg sich zwischenzeitlich an der Spitze des Klassements befand, gab es am Boliden von Michael Schumacher eine größere Baustelle. Die Mechaniker schraubten angestrengt am Aggregat des Boliden des Rekordweltmeisters. Zu diesem Zeitpunkt war Schumacher nur sechs Runden unter trockenen Bedingungen gefahren - zu wenig für eine gute Abstimmung? Erst fünf Minuten vor Schluss kam er wieder auf die Strecke.
Die gefahrenen Zeiten waren, wie schon am Vortag, nur schwer zu vergleichen. Unterschiedliche Reifentypen, unterschiedliche Benzinmengen. Erst unmittelbar vor Ende des Trainings setzten dann alle auf die weicheren, schnelleren Reifen. Und prompt lag Vettel vor Fernando Alonso auf Rang eins. Und da sollte der Deutsche auch bis zum Schluss bleiben.
Hinter Vettel reihten sich Alonso, Webber, Felipe Massa, Pastor Maldonado und Jenson Button ein. Schumacher wurde am Ende Elfter, Rosberg landete auf Position acht.
Quelle: t-online.de , ngo
Goggo schrieb:
am 9. Juli 2011 um 16:37:08
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Todt
Todt war ein hohes Tier bei Ferrari und ist heute FIA-Präsident. Immer noch Ferrari verbunden, wundert es mich nicht, das er die Teams
ausbremst, die seinen Roten auf und davon fahren. Nicht umsonst hat er sich in Fernandel Arrogantix einen der größten Rennbetrüger seinerzeit ins Lager geholt. Sie sollten sich mal noch den Maffiosi Briatore holen, und das Betrüger Team wäre perfekt.
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Santa schrieb:
am 9. Juli 2011 um 15:09:23
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Regeländerung in der F 1
Gegen Regeländerungen spricht grundsätzlich nichts. Doch dies während einer Saison zu tun, ist unsportlich. Im
Übrigen würde ich dies auch sagen, wenn Ferrari oder ein anderes Team betroffen wäre!!! Der Verdacht, absichtlich bestimmte Team zu bevorteilen bzw. andere zu benachteiligen, drängt sich auf.
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Kenner schrieb:
am 9. Juli 2011 um 15:04:23
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An Ferrari
Todt soll RED BULL den Heckflügel verbieten peinlich peinlich Ferrari und den Kommentator von RTL verbieten
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