26.06.2011, 11:51 Uhr | t-online.de / ngo
Sebastian Vettel auf dem Podium in Valencia (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)
Die Formel 1 ist und bleibt die Formel Vettel. Der amtierende Weltmeister holte sich beim Großen Preis von Europa den sechsten Sieg im siebten Rennen der laufenden Saison. Damit baute der Red-Bull-Pilot seinen Vorsprung in der WM-Wertung weiter aus.
Neben Vettel standen Fernando Alonso (Ferrari, Platz 2) und Mark Webber (Red Bull Racing, 3) auf dem Podium. Michael Schumachers Rennen war schon nach dem ersten Boxenstopp so gut wie gelaufen. Benoten Sie die Leistungen der deutschen Piloten in unserer Einzelkritik!
Mit seinem Sieg in Valencia fuhr Vettel bereits zum zehnten Mal nacheinander aufs Podium. Er ist erst nach Schumacher (19 Mal nacheinander) und Alonso (15) erst der dritte Pilot in der Geschichte der Formel 1, dem so eine Serie gelingt. Entsprechend waren dann auch seine Aussagen nach dem Rennen: "Es hat mir riesig Spaß gemacht. Ich bin absolut glücklich mit dem Ergebnis."
Vettel hat in der Fahrerwertung nun 77 Punkte Vorsprung auf Jenson Button, Red Bull Racing liegt in der Teamwertung sogar 89 Punkte vor McLaren-Mercedes.
Christian Danner und Heiko Waßer analysieren den Grand Prix von Europa. zum Video
Für Vettel lief es an diesem Wochenende von Beginn an nach Plan. Der Weltmeister drehte konstant schnelle Runden, wurde im Qualifying mit der siebten Pole Position in der laufenden Saison belohnt. Beim Start ins Rennen spielte ihm dann ausgerechnet der Lokalmatador in die Karten. Denn um Fernando Alonsos Angriff abzuwehren, musste Mark Webber seine eigene Attacke auf den Teamkollegen ad acta legen - und Vettel setzte sich rasch vom Feld ab.
Lewis Hamilton wurde unterdessen von beiden Ferrari-Piloten locker stehen gelassen. Keine Chance für den Briten, der auf Rang fünf liegend sein Rennen neu sortieren musste. Nico Rosberg konnte sich, wie auch Adrian Sutil, beim Start um einen Platz verbessern
Vettel konnte an der Spitze ohne Druck auffahren, denn der eigene Teamkollege fungierte als eine Art Puffer zur Konkurrenz. Nach 13 Runden bogen dann die ersten Piloten, allen voran Hamilton, zum Boxenstopp ab. Vor allem die Hinterräder mussten auf dem Hafen-Rundkurs Tribut zollen, bauten schnell und deutlich ab.
Für Michael Schumacher wurde der erste Stopp zum wahren Fiasko. Bei der Ausfahrt geriet er in einen Zweikampf mit Vitaly Petrov. Der Russe machte am Ende der Start- und Zielgeraden die Tür zu, bog in die Rechtskurve ein - und fuhr Schumacher über den Frontflügel. Für den Rekordweltmeister ging es von Platz acht zurück auf 20.
Der Pole-Setter hatte weiter alles im Griff. Zwar war sein Vorsprung auf die starke Konkurrenz nie außerordentlich groß, doch weder Webber, noch Alonso konnten Vettel ernsthaft unter Druck setzen. Also beschränkte man sich auf Positionskämpfe. Alonso ging an Webber vorbei, wurde aber einige Runden später im Zuge eines erneuten Boxenstopp-Reigens wieder aufgeschnupft. Schumacher hatte es am Ende des Feldes nicht leicht, sich in Richtung der Punkteränge vorzuarbeiten.
Spannend wurde es dann noch einmal elf Runden vor Ende des Rennens. Wieder das Duell Alonso gegen Webber, wieder ein Boxenstopp. Doch diesmal mit anderen Vorzeichen: Alonso blieb länger auf der Strecke als sein australischer Widersacher, und diese Taktik ging auf. Alonso konnte Webber durch den späteren Reifenwechsel hinter sich lassen - und die spanischen Fans versetzte er damit ganz nebenbei in Ekstase.
Vettel fuhr weiter ein fehlerfreies Rennen, sicherte sich so völlig zurecht den sechsten Sieg im achten Grand Prix der Saison. Alonso konnte seinen zweiten Platz gegen Webber verteidigen, Hamilton, Massa und Button folgten auf den Plätzen vier bis sechs.
Rosberg wurde am Ende Siebter, Adrian Sutil landete vor Nick Heidfeld auf Platz neun. Für Schumacher war am Ende nicht mehr drin als ein enttäuschender 17. Platz. Timo Glock beendete das Rennen auf Rang 21.
Quelle: t-online.de
Grundsätzliches! schrieb:
am 26. Juni 2011 um 17:12:57
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GP von Europa
Wer keine Freude an der F1 hat, möge sich bitte weiterhin an der Lindenstrasse oder DSDS erfreuen. Wer den Motorsportvirus in
sich hat,der kennt die Materie und weiß auch wie man ein Rennen beurteilen muß. Ich gehörezu den älteren Semestern,die den Rennsport schon seit 1954 verfolgen. Ich habe immer meine Freude ,sowohl an F1daran.
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Otto schrieb:
am 26. Juni 2011 um 17:12:07
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Formel1
Schumi gut, leider nicht mehr drin.....
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Küfi schrieb:
am 26. Juni 2011 um 17:11:43
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F1
Warum beschwert ihr euch alle,ich habe schon hier geschrieben schaut kein F1 mehr und schon wird es für dieses Rennen einsam aber jeder
hat wieder for der Glotze gesessen und gekuckt und solange ihr weite glotz wird sich nichts ändern.
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