08.10.2011, 08:10 Uhr | t-online.de / ngo
Sebastian Vettel ist auch in Suzuka das Maß der Dinge. Zum dritten Mal hintereinander fährt der amtierende Weltmeister im Qualifying zum Großen Preis von Japan auf die Pole Position. In einem spannenden Finale verdrängt der Red-Bull-Pilot das McLaren-Mercedes-Duo Jenson Button und Lewis Hamilton auf die Plätze zwei und drei.
Hinter dem Trio platzierten sich Felipe Massa, Fernando Alonso und Mark Webber. Michael Schumacher wurde Achter, während für seinen Teamkollegen Nico Rosberg das Qualifying bereits nach dem ersten Durchgang beendet war.
"Es war ein ganz besonderes Qualifying, nicht einfach", sagte Vettel im Anschluss. Denn den eigentlich für Suzuka vorgesehenen Flügel hatte der 24-Jährige bei seinem Trainingscrash am Freitagmorgen zerlegt. Das war ihm auch im Hinblick auf das morgige Rennen "eine Lehre, denn ich war nur eine Sekunde nicht konzentriert, aber schon hatte ich das Auto verloren". In Q3 war es dann "ganz knapp, aber die Runde war fast perfekt, obwohl ich im ersten Sektor schon fast zu viel probiert habe", sagt Vettel und ist optimistisch für morgen: "Wir haben ein gutes Rennauto."
Vettel war in den Jahren 2009 und 2010 in Suzuka sowohl schnellster Fahrer im Qualifying, als auch später Sieger des Rennens. Durch die erneute Pole kann er nun mit einem Sieg einen blitzsauberen Doppel-Hattrick hinlegen. Ein zweiter Weltmeister-Titel ist sogar eigentlich schon perfekt. Alles, was Vettel dafür morgen braucht, ist ein einziges Pünktchen für die Fahrwertung - und dieses bekommt er schon dann, wenn er als Zehnter über die Ziellinie kommt. Angesichts der Saisonstatistik ein relativ leichtes Unterfangen. In den vergangenen 14 Rennen hat Vettel nur ein einziges Mal (beim GP von Deutschland, Platz vier) das Podium verpasst.
Schon am Trainingsfreitag war klar, dass Vettel die Pole Position in Suzuka nicht in den Schoß fallen würde. Button war in beiden Sessions der dominierende Fahrer, und auch beim Abschlusstraining setzte der Brite Maßstäbe. Am Ende fehlte Vettel fast eine Sekunde auf Button. Der erste Durchgang des Qualifyings verlief dann ganz ähnlich. Fernando Alonso, Lewis Hamilton und Button waren schneller als der Weltmeister, der aber ohne große Mühe in die nächste Runde einzog.
Das blieb unterdessen Nico Rosberg verwehrt. Der Teamkollege von Michael Schumacher musste dem Treiben auf der Strecke in der Box tatenlos zusehen. Ohne eine gefahrene Runde war für ihn das Qualifying bereits beendet. "Ich hatte ein Hydraulikproblem, welches nicht behoben werden konnte", sagte Rosberg. "Wir sind jetzt natürlich sehr weit weg vom idealen Startplatz. Aber ich werde trotzdem alles versuchen, noch in die Punkte zu fahren."
Den zweiten Durchgang begann Vettel gleich mit der weicheren der beiden Reifenmischungen. Seine Aufgabe war klar: fast eine Sekunde finden, um der silbernen Konkurrenz einzuheizen. Aber schon die ersten Zwischenzeiten ließen erahnen, dass der Bolide an diesem Wochenende nicht so perfekt funktioniert, wie man es aus den bisherigen Rennen gewohnt war. Zwar konnte er Button Einhalt gebieten, doch dessen Teamkollege Hamilton zwang Vettel einen Rückstand von rund drei Zehntelsekunden auf.
Rekordweltmeister Michael Schumacher ist nachträglich vom siebten auf den achten Platz zurückgesetzt worden. Das Schweizer Sauber-Team hatte erfolgreich Protest gegen die vorläufige Wertung des Zeittrainings eingelegt. Nach der Entscheidung rückt Lokalmatador Kamui Kobayashi, der zunächst auf Position zehn geführt worden war, auf Platz sieben nach vorne. Der Japaner hatte in der dritten und letzten Qualifikationssitzung seine schnelle Runde zwar nicht beendet, diese aber vor Zeitablauf zumindest begonnen. Schumacher im Mercedes-Silberpfeil war dies aber ebenso wenig gelungen wie den beiden Renault-Piloten Bruno Senna und Witali Petrow. Adrian Sutil startet auf Rang elf.
Quelle: t-online.de
Franz schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 18:18:25
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Sebastian Vetter
Ja, er hat es eben drauf. Wenn es darauf ankommt ist er da. Unverkrampft, lässig und ohne abgehoben zu erscheinen. Das
gefällt, weiter so , dann gönnt man die auch dein überdurchschnittliches Gehalt.
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robert schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 17:56:06
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F1
Was die F1 an Steuergeldern produziert haben anscheinend einige hier garkeine Ahnung.Und solange der Strom aus Kohle gemacht werden
muss,ist das alles Wunschdenken.
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Haass schrieb:
am 8. Oktober 2011 um 17:08:37
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Schumi
Schumi im Red Bull würde Vettel schlagen !!!! Schumi we love you !!
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