05.10.2010, 10:35 Uhr | t-online
Wenn es um Jobsuche geht, kennt sich Formel-1-Pilot Nick Heidfeld aus. Nun ist es wieder einmal soweit, nachdem sein derzeitiger Rennstall Sauber verkündet hat, mit dem 33-Jährigen nach Ende der Saison nicht mehr zusammenarbeiten zu wollen.
Doch was wird jetzt aus dem Mönchengladbacher? Hat er noch eine Chance, auch im kommenden Jahr in der Königsklasse des Motorsports seine Runden zu drehen?
"Ich gehe davon aus ,auch in Zukunft in der Formel 1 anzutreten", sagt Heidfeld, der in diesem Jahr gleich dreimal seinen Arbeitgeber wechselte. Seinen Job als Testfahrer bei Mercedes hatte er erst vor sechs Wochen gegen die Rolle als Testpilot beim Reifenhersteller Pirelli getauscht. Dann kam ein Anruf von Peter Sauber, für den Heidfeld bereits sieben Jahre seiner Karriere gefahren ist. "Endlich wieder Rennen fahren", dachte er sich.
Das erneute Engagement seines langjährigen Schützlings ist für Sauber aber nur eine Übergangslösung, wie sich jetzt herausstellte. Stattdessen vertraut der Schweizer in Zukunft dem blutjungen Mexikaner Sergio Perez. Auch, weil der 20-Jährige viel Geld mitbringt – so lassen sich in der Formel 1 schnell Türen öffnen.
Solche finanzielle Mittel fehlen Heidfeld. Zwar hat er schon 170 Grand Prix auf dem Buckel, sportlich kann "Quick Nick" aber schon seit fast einem Jahr nicht mehr auf sich aufmerksam machen. Beim Nachtrennen in Singapur, dem ersten Einsatz im Sauber, schied er nach einer Kollision mit Rekordweltmeister Michael Schumacher vorzeitig aus.
Für Heidfeld wird es also ganz schwer, ein Cockpit für die kommende Saison zu ergattern. Bei den großen Teams sind alle Plätze vergeben. Auch die Hoffnung, bei Renault unterzukommen, dürfte sich zerschlagen. Die Franzosen werden wohl ihrem aktuellen Fahrerduo Robert Kubica und Witali Petrow weiter vertrauen.
Vielleicht bekommt Heidfeld noch bei den kleinen Teams eine Chance, zumal die Situation vor allem bei Force India unklar ist. Geschäftsführer Otmar Szafnauer soll mit seinen aktuellen Fahrern Adrian Sutil und Vitantonio Luizzi nicht vollends zufrieden sein. "Beide hatten gute, aber auch schlechte Rennen", sagte er.
Allerdings ist nur ein Platz zu vergeben, da entweder Sutil oder Luizzi bei den Indern bleibt. Pech für Heidfeld: Als heißester Kandidat auf das zweite Cockpit gilt Paul die Resta. Der Schotte sorgt zurzeit in im Titelkampf der DTM für Furore und zeigt als Testfahrer bei Force India regelmäßig solide Leistungen.
So wird Heidfeld wohl im kommenden Jahr wieder im Umfeld der Formel 1 auftauchen, als Testfahrer oder aber Berater. Er wird schon etwas finden. Wenn es um Jobsuche geht, kennt sich Heidfeld schließlich aus.
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Quelle: t-online.de
89er dortmunder schrieb:
am 5. Oktober 2010 um 14:59:46
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sutil??
wie bei sutil is die situation unklar?? halte ihn nachwievor für den besten deustchen fahrer!! was der schon alles aus dieser
indische rikschar rausgeholt hat is schon wahnsinn zu heidfeld naja frag doch mal bei hrt nach schade dass herr sauber seinen jahrelangen schützling nich behalten möchte
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vassi ffm. schrieb:
am 5. Oktober 2010 um 13:45:47
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Heidfeld
Er ist ein netter Kerl, bestimmt auch ein guter Fahrer. Er hatte eben nicht immer das Glück auf seiner Seite. Doch sollte er sich
jetzt besser in einer anderen Klasse umschauen. In der F1 kommen immer mehr U20, da können die "Alten" nur noch verlieren. Vielleicht ist die F1 auch nicht mehr das was sie mal war. Vor 10 Jahren hatte sich mein ganzer Bekanntenkreis vorm TV versammelt und mitgefiebert oder man ist diekrekt auf Rennen gefahren. Heute ist uns das allen egal!
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