26.09.2011, 08:55 Uhr
Der Ferrari-Pilot beglückwünschte höhnisch seinen Rivalen. Hamilton verursachte beim Großen Preis von Singapur einen Unfall, der auch Massa betraf.
Es war eine der Szenen, die im Gedächtnis bleiben: Beim Großen Preis von Singapur geraten Lewis Hamilton und Felipe Massa aneinander. Hamilton versucht, den Brasilianer zu überholen, der kontert - und Hamilton verursacht eine völlig unnötige Kollision, bei der er selbst einen Teil seines Frontflügels verliert, und Massa das rechte Hinterrad einbüßt.
Der aufgestaute Frust entlud sich bei Massa dann nach dem Rennen auf kuriose Weise. Denn im Fahrerlager platzte der Ferrari-Pilot mitten in ein Interview seines Widersachers.
Massa klopfte dem überraschten Hamilton kräftig auf die Schulter. Als dieser sich umdrehte, hob Massa den Daumen und rundete das Bild mit einem sarkastischen "Gut gemacht!" ab. In einem eigenen Interview ließ er dann seinen Gefühlen freien Lauf. "So wird er noch viele Weltmeisterschaften gewinnen", sagte Massa.
"Ich habe gestern schon gesagt, dass er anscheinend sein Hirn nicht einschalten kann, nicht einmal im Qualifying", schimpfte Massa, dem der McLaren-Pilot schon am Samstagabend ins Gehege gekommen war. "Man kann sich vorstellen, was dann im Rennen ist. Was er getan hat, hätte auch einen Riesenunfall heraufbeschwören können. Das Problem ist, dass er einfach nicht versteht, dass er für so etwas bezahlen muss."
Dass die FIA eine Durchfahrstrafe ausgesprochen hat, hielt der Brasilianer für richtig. Allerdings wünschte er sich eine noch strengere Beobachtung von Hamilton: "Wichtig ist, dass ihn die FIA jedes Mal bestraft, wenn er so etwas macht. Vielleicht fängt er irgendwann an nachzudenken", forderte er. Denn im Moment sei es unmöglich, den ehemaligen Weltmeister zur Vernunft zu bringen: "Er hört ja nicht zu. Vielleicht kann sein Vater mal mit ihm reden."
Der Vorfall mit Massa ist nicht das erste Mal, dass Hamilton mit einem Kollegen auf der Strecke aneinandergeraten ist. Im Fahrer-Feld ist der Brite längst als Kamikaze-Pilot verschrien. Auch in seiner englischen Heimat hat Hamilton offenbar fast allen Kredit verspielt.
Das Massenblatt "The Sun" titelte mit dem Wortspiel "You're Lewsing your mind" ("Du verlierst deinen Kopf"). Die "Daily Mail" machte sich sogar lustig: "(Wieder) unter Feuer: Hamilton denkt, er ist Superman." Und der dreimalige Weltmeister Niki Lauda lästerte: "Ich verstehe nicht, warum ein Mann vom Talent Hamiltons immer wieder so blöd ist."
Eine Standpauke gab es von McLaren-Teamchef Martin Whitmarsh: "Lewis muss versuchen, als Rennfahrer besser zu werden. Niemand ist perfekt. Es sind einige Fehler passiert, die uns sehr missfallen." Zum Teil sei das Team schuld, zum Teil aber auch Hamilton. Intern soll seine Position durch die zahlreichen Unfälle und Strafen in den vergangenen Monaten sehr geschwächt worden sein. Der Vertrag mit dem derzeitigen WM-Zweiten Jenson Button ist angeblich schon verlängert worden, der mit Hamilton dagegen nicht.
Quelle: dapd , t-online.de , motorsport-total.com
Harald schrieb:
am 26. September 2011 um 19:57:08
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Genau
Es geht genau um das was hier am meisten angesprochen wurde. Die Häufigkeit die selben Fehler immer und immer wieder zu machen und
dabei auch noch die vollkommene Unschuld zu spielen. Ich halte LH für einen der besten in diesem Geschäft, aber um einer der besten zu sein muß man auch Fehler eingestehen und zu den Fehlern stehen. Was LH dieses Jahr schon gebracht hat geht nicht auf die berühmte Kuhhaut, aber kein einziges Mal hat er die Strafen eingesehen. Deshalb verspiet er sich viele Sympa
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BB schrieb:
am 26. September 2011 um 19:46:57
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Hamilton
Ich merke schon das vielen etwas gegen Hamilton haben aber schauen sie mal gut zu und dann werden sie sehen das Massa wüste das er
vorbei fahren kann und sofort macht er geschickt die Tür zu,also???
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f1-fan schrieb:
am 26. September 2011 um 19:40:16
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rammilton
Ich versteh's nicht: Bezeichnet man einen Irren (L. H.) als Schwarzen und potentiellen Mörder, wird der Kommentar gelöscht.
Aber deutsche Politiker dürfen das zu unseren Soldaten sagen.
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