14.02.2012, 08:19 Uhr
Frankfurts Spieler bedrängen Schiedsrichter Felix Brych und seinen Assistenten. (Quelle: imago)
Als Eintracht Frankfurt mit den Gedanken fast schon in der Kabine war, voller Vorfreude, das Spitzenspiel des 21. Spieltags bei Fortuna Düsseldorf gewonnen und die Tabellenführung der 2. Bundesliga übernommen zu haben, da passierte das, was die Frankfurter Verantwortlichen um Trainer Armin Veh bereits im Vorfeld befürchtet hatten. In der 90. Minute der regulären Spielzeit überschlugen sich die Ereignisse, im Anschluss kam es zum Eklat.
Nachdem der eingewechselte Düsseldorfer Timo Furuholm bei einem Zweikampf mit Frankfurts Bamba Anderson im Strafraum der Eintracht zu Boden gegangen war, ließ Schiedsrichter Felix Brych zuerst weiterspielen. Der Unparteiische hatte kein Foulspiel gesehen. Doch dann schaltete sich der Linienrichter in das Geschehen ein. Der Assistent schwenkte die Fahne, signalisierte damit: Foul. Es gab Elfmeter für die Fortuna - eine umstrittene Entscheidung. Jens Langenecke verwandelte den Strafstoß sicher zum 1:1-Endstand.
Danach überschlugen sich die Ereignisse. Die Frankfurter, außer sich vor Zorn, bestürmten den Schiedsrichter. Armin Veh rannte aufs Feld, nachdem der zuvor von Veh kritisierte Sascha Rösler vor der Frankfurter Bank den Trainer provoziert hatte. Es kam zur Rudelbildung. Fortunas bester Torschütze sah Gelb-Rot, Veh musste auf die Tribüne. Anschließend war er so erbost, dass er nach dem Spiel keine Interviews gab und auch der obligatorischen Pressekonferenz nach dem Spiel fern blieb. Dort legte Fortuna-Trainer Norbert Meier seine Sicht der Dinge dar. "Ich finde das sehr mutig, dass er es macht", sagte er. "Ist doch klar, dass der Schiri sich drauf verlässt, was der Assistent sagt. Aber ganz ehrlich, das ist ganz schwer zu sagen."
"Das färbt wohl auf die anderen Spieler auch ab“, hatte der Frankfurter Coach zuvor geschimpft. Eintrachts Vorstandvorsitzender pflichtete ihm bei. "Die Methode der Fortuna hat Erfolg“, zitierte die "Frankfurter Rundschau" Heribert Bruchhagen.
Der Düsseldorfer bringt den Frankfurter Trainer auf die Palme. Auch Schiedsrichter Brych kriegt sein Fett weg.
Später im HR-Fernsehen redete sich Bruchhagen weiter in Rage - über die turbulente Schlussphase, Provokateur Rösler und die Aufregung an der Düsseldorfer Ersatzbank. "Das ist eine Katastrophe, es war so ein lächerlicher Elfmeter", sagte Bruchhagen. "Es ist einfach unwürdig. Bei jeder Entscheidung wird auf den Linienrichter Druck gemacht." Auch zu Rösler hatte er eine klare Meinung. "Das gehört sich nicht im Fußball. Solche Spieler wollen wir nicht."
Seinen Emotionen freien Lauf ließ auch der Sportdirektor. Mit sich überschlagender Stimme prangerte Bruno Hübner die vermeintliche Fehlentscheidung an. Von "einer Katastrophe, einem lächerlichen Elfmeter" war die Rede. Und im Endeffekt sei das "die ganze Scheiße", die Trainer Veh vor der Partie angesprochen hatte, so Hübner weiter. Und fügte nach dem Studium der Fernsehaufnahmen an: "Wenn man solche Bilder sieht, tut es doppelt weh."
Quelle: t-online.de
fortuna schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:33:53
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(144)
eklat
es ist skandal, dass die randalemeister frankfurt und dresden noch zugelassen sind im fußball. also sind strafen wie eben solche in
der 90. zu schön....
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Zuseher schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:29:06
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(37)
Fortuna Eintracht Schiri
In jedem Spiel kommen diese Ungerechtigkeiten vor! Vor allem liegt es an den
überforderten(dummen?) Schiris! Ich
glaube, es wäre wirklich das Beste, wenn es (ähnlich beim Eishockey) den Videobeweis gäbe! Das blödeRumgeeiere der blinden Schiris könnte so beendet werden, und die Agressionen würden sicher besser abgebaut werden, wenn es kein Palaver
über Fehlurteile gäbe !!!!!!
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dekamama60 schrieb:
am 14. Februar 2012 um 20:17:14
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Feh
Selbst einmal an die eigene Nase fassen Herr Feh.Bei jeder kleinen Berührung
sich hinwerfen und schreien ist ja auch bei Frankfurt
üblich. Düsseldorf ist eben die etwas höhere Schule.So etwa wie Hollywood.
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