06.12.2011, 11:25 Uhr
Sascha Rösler, Johannes van den Bergh, Tobias Levels und Maximilian Beister (von links) freuen sich über die inoffizielle Herbstmeisterschaft. (Foto: imago)
Fortuna Düsseldorf dominiert die 2. Bundesliga. Der Traditionsklub vom Niederrhein hat mit dem 2:0-Erfolg beim MSV Duisburg nicht nur mit 41 Punkten die Herbstmeisterschaft im Bundesliga-Unterhaus perfekt gemacht, sondern auch einen historischen Rekord aufgestellt: So viele Zähler konnte zuvor noch keine Zweitliga-Mannschaft seit Einführung der Drei-Punkte-Regel (1995) erringen. Fortuna überbot damit die bisherige Bestmarke des 1. FC Köln, der es in der Saison 1999/2000 nach 17 Spielen auf 40 Punkte brachte.
"Super, das ist mein erster Titel", freute sich Stürmer Maximilian Beister nach dem Match, wurde von Trainer Norbert Meier allerdings direkt wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt: "Die Herbstmeisterschaft ist ohne Bedeutung."
"Zurücklehnen können wir uns maximal von zwölf bis zwei in der Nacht. Wir haben uns den Erfolg hart erarbeitet und noch viele schwierige Spiele vor der Brust", sagte Meier weiter. Schließlich haben die Düsseldorfer "nur" fünf Zähler Vorsprung auf den Tabellendritten Greuther Fürth, der aktuell auf dem Relegationsrang steht. Und nicht immer steigt der Herbstmeister am Ende auch auf. In der vergangenen Spielzeit stand Erzgebirge Aue nach der Hinrunde ganz oben (34 Punkte), wurde schließlich nur Fünfter.
Trotzdem gibt es bei der Fortuna allen Grund, mit einer breiten Brust in die zweite Saisonhälfte zu gehen. Seit 24 Ligaspielen ist die Mannschaft saisonübergreifend ungeschlagen. "Das ist schon eine schöne Sache. Wir laufen ja nicht mit Scheuklappen durch die Gegend, sondern freuen uns über diesen Rekord", sagte Verteidiger Jens Langeneke. Mehr soll es für den Moment aber nicht sein. "Die Superlative können wir uns für den nächsten Mai aufheben."
Gleichwohl sind 41 Zähler eine gute Basis. 2009/2010 wurde der spätere Aufsteiger 1. FC Kaiserslautern mit 39 Punkten Herbstmeister. Ein Jahr zuvor reichten dem FSV Mainz sogar nur 31 Punkte, um nach der ersten Serie zu führen und dann aufzusteigen. 2001/2002 genügten Mainz wiederum als Herbstmeister nicht einmal 39 Punkte, um fünf Monate später in die Bundesliga zu klettern. Coach Meier war übrigens schon 2004/2005 als Trainer des MSV Duisburg einmal Zweitliga-Herbstmeister: 36 Punkte standen damals zu Buche - am Saisonende wurde der Aufstieg gefeiert.
Quelle: dpa
Geht's noch? schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 20:55:16
(1)
(5)
Bremen
@ Lies
Bremen war 81/82 in der1.Liga und nach der Hinrunde Fünftter! Was für ein Geschwafel!
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Luzifer schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 19:43:42
(7)
(2)
Fortuna = Herbstmeister
Ich weiß ja nicht wo der sehr geehrte Herr Lies so herkommt, aber irgendwie
scheint da mit der Einstellung was nicht
zu stimmen; ganz zu schweigen vom
nicht vorhandenen Fussballverstand
mehr
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Der Paulianer schrieb:
am 6. Dezember 2011 um 19:01:07
(25)
(5)
Fortuna ist cool
Fortuna soll ruhig mit uns aufsteigen. Kann man vor/nach dem Spiel in der Altstadt zs. feiern. Anders als in Rostock oder Dresden.
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