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Freitag springt in Lillehammer so gut wie noch nie im Weltcup

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Ungläubige Freude im DSV-Lager wegen Freitag und Faißt

03.12.2011, 18:00 Uhr

Richard Freitag segelt durch die Luft. (Quelle: Reuters)

Richard Freitag segelt durch die Luft. (Quelle: Reuters)

Richard Freitag freut sich über seine bislang beste Weltcup-Platzierung im Skispringen: Der 19-Jährige bestätigte im norwegischen Lillehammer seinen neunten Platz aus Kuusamo nicht nur. Er sprang auf Rang zwei hinter dem Sieger Andreas Kofler aus Österreich. "Ich freue mich riesig, Wahnsinn", sagte Freitag im ZDF, gab aber auch zu, an so ein gutes Resultat "nicht gedacht" zu haben. Als Dritter mit aufs Podium stieg der Pole Kamil Stoch.

An die 103,5 Meter, die Freitag im zweiten Durchgang hinlegte, kamen weder Stoch noch Kofler heran. Dafür hatte der Österreicher mit seinem ersten Sprung auf 105 Meter Schanzenrekord erzielt. Den hatte seit 1994 der Norweger Espen Bredesen mit 104,5 Metern gehalten. Im zweiten Durchgang genügten Kofler 98 Meter zum sicheren Sieg.

"Methusalem" Schmitt wird Letzter

Maximilian Mechler belegte den 13. Platz. Michael Neumayer wurde 17., Severin Freund 28. und Andreas Wank kam auf Rang 29. Martin Schmitt verpatzte dagegen seinen Saisoneinstand. Der 33-Jährige - Ältester Starter des Tages - schied mit 76,5 Metern als 50. und Letzter aus. In der Weltcup-Gesamtwertung rückte Freitag auf Platz vier vor. Als Neunter ist Freund - Sechster zum Auftakt in Kuusamo - zweitbester der DSV-Adler.

Überglückliche Faißt springt auf Rang drei

Vor dem Wettbewerb der Herren hatte Melanie Faißt im Rahmen der Weltcup-Premiere der Skispringerinnen den deutschen Männern die rechte Vorlage geliefert. Die 21-Jährige sprang als Dritte auf das Podest und durfte sich über 1500 Euro Prämie freuen. Mit 88,5 und 93 Metern musste Faißt nur der siegreichen US-Amerikanerin Sarah Hendrickson und Coline Mattel aus Frankreich den Vortritt lassen.

"Das ist unglaublich. Ich hätte nie gedacht, so weit vorne reinspringen zu können. Mama und Papa sind sicher stolz", sagte Faißt. Für Ulrike Gräßler, 2009 Vizeweltmeisterin, reichte es mit Weiten von 85 und 87,5 Metern nur zum elften Rang. Juliane Seyfarth landete auf Platz 15, Anna Häfele wurde 16.

Eine Klasse für sich war die erst 17 Jahre alte Hendrickson. Mit 100,5 und 99,5 Metern lag sie knapp 30 Punkte vor der WM-Dritten Mattel, die auf 92 und 87 Meter kam. Der zweite von insgesamt 14 Wettbewerben findet am 6. Januar 2012 in Schonach statt.


Foto-Show: Der deutsche Skisprung-Kader 2011/2012
6 Bilder von 9

Quelle: t-online.de , dpa

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Kommentare (5)

zum Forum

Thema: "Freitag springt in Lillehammer so gut wie noch nie im Weltcup"

Karl schrieb: am 4. Dezember 2011 um 16:13:05
(1) (1) FS-Zuschauer
Es kann doch nicht wahr sein, daß ein "Opa" wie Schmitt noch ein weiteres Jahr mit durchgefüttert wird.Kann der Mann
nichts anderes, wie wäre es denn mit einer richtigen Arbeit oder Studium? Er nimmt jungen Talenten den Platz weg. Selbst merkt er das offensichtlich nicht.Soll doch der Trainer ihn aus seinem Gehalt mit bezahlen! Was ist hier im Skiverband los?
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gniseuh schrieb: am 4. Dezember 2011 um 11:51:33
(0) (0) Skispringen in Lillehammer
Der Bundestrainer bekommt sicherlich ein großes Stück von der Schokolade ab.Es ist eine Schande diese
Pfeife(Schmidt) noch springen zu lassen.Ein noch schlechteres Niveau haben die Reporter von ARD und ZDF.Mit diesen Leuten sitzt man schon lange nicht mehr in der ersten Reihe.Wahrscheinlich gibt es auch ein Stück Schokolade, in welcher Form auch immer.
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rillorueckl schrieb: am 4. Dezember 2011 um 11:14:56
(1) (1) Schmitt
Die Deutschen Sportreporter von ARD u.ZDF müssen dringend mehr Schispringen trainieren,dann können sie diesen Milkafuzzi gleich
wärend des Fluges interwieven und noch ein Stück Schokolade probieren.
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