22.02.2011, 09:07 Uhr | t-online.de
Windecks Mariusz Kukielka (li.) im Zweikampf mit FCB-Stürmer Miroslav Klose. (Foto: dpa)
Für Germania Windeck war es das Spiel des Jahrhunderts. In der ersten Runde des DFB-Pokals im August 2010 hatte man mit dem FC Bayern München das große Los gezogen und hoffte auf hohe Erlöse durch den Umzug in das Kölner Rhein-Energie-Stadion. Doch nun hat die Partie ein juristisches Nachspiel. Es geht um den Anteil der Bayern an diesen Einnahmen. Bei den Münchnern ist man über das Verhalten der Windecker nicht begeistert.
"So was haben wir noch nie erlebt", sagte Bayern-Finanzvorstand Karl Hopfner dem "kicker". Die Amateure aus Windeck sollen den Gästen aus München den ihnen zustehenden Anteil aus den Einnahmen der Ticketverkäufe und der Bandenwerbung immer noch nicht überwiesen haben. Nach den Regularien des DFB teilen sich die Vereine diese Erlöse nach Abzug der Kosten jeweils zur Hälfte.
Für Germania Windeck war die 0:4-Niederlage vor 41.100 Zuschauern in Köln, die 800.000 Euro einbrachte, vor allem die Möglichkeit, den Verein finanziell zu konsolidieren. Oftmals verzichten größere Klubs auch auf ihren Anteil aus den Einnahmen. Vermutlich haben die Windecker den FC Bayern falsch eingeschätzt. Der Windecker Mäzen Franz-Josef Wernze wehrt sich. Die Organisationskosten seien durch eine pauschalisierte Zahlung des DFB in Höhe von 100.000 Euro nicht gedeckt gewesen. "Es wäre ein Hohn, wenn diese Mehrkosten nur von uns Amateuren getragen werden müssten." Doch die Fronten sind verhärtet: "Wir wollen eine korrekte Abrechnung", sagte Hopfner unmissverständlich.
Doch dies könnte sich noch hinziehen. Windecks Vereinschef Heinz Georg Wilmeroth bestätigte, dass eine Zahlung noch nicht erfolgt sei, da es Meinungsverschiedenheiten gebe. Sollte das DFB-Sportgericht die Bayern-Auffassung bestätigen, wäre der finanzielle Gewinn der Begegnung im DFB-Pokal für Windeck "gleich null", befürchtet Wilmeroth.
Der FC Bayern fährt selbstbewusst nach Mailland -dank treffsicherer Offensive. zum Video
Quelle: t-online.de
Detlef schrieb:
am 22. Februar 2011 um 14:14:04
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Bayern
Sonst heisst es immer der FCB engagiert sich für Amateure, spenden überall, überwiegend in der eigenen Tasche !!!
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Steve schrieb:
am 22. Februar 2011 um 14:13:30
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Bayern München
Wenn die Statuten die Teilung der Einnahmen vorschreiben, dann ist dies so. Generell solte man sich die Frage stellen, ob
denn nicht die Amateurvereine die kompletten Einnahmen behalten dürfen. Das würde wohl keinem Erstligisten, gerade den Bayern, wehtun.
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Manfred M. schrieb:
am 22. Februar 2011 um 14:10:58
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@ Daniel
Wessen Geistes Kind bist du denn? Gleich Zensur für die Bayer einfordern. Autsch.
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