17.05.2011, 21:20 Uhr
Jubelnder Brite: Mark Cavendish ist auf der zehnten Giro-Etappe nicht zu schlagen. (Foto: AP)
Mark Cavendish sorgt beim 94. Giro d'Italia für Schlagzeilen - und dies in doppelter Hinsicht. Nachdem sich der britische Radprofi Betrugsvorwürfen einiger Kollegen gegenüber sah, zeigte sich der Sprinter davon unbeeindruckt und sicherte sich seinen ersten Etappensieg in diesem Jahr. Der streitbare Rennfahrer vom Team HTC-Highroad setzte sich auf dem zehnten Teilstück von Termoli nach Teramo nach 155 Kilometern im Massenspurt vor dem Spanier Francisco Ventoso (Movistar) und Italiens Altmeister Alessandro Petacchi (Lampre) durch.
Für Cavendish war es der insgesamt sechste Giro-Etappensieg. Im Rosa Trikot des Gesamtführenden fährt weiter der spanische Top-Favorit Alberto Contador (Saxo-Bank). Der deutsche Sprinter Gerald Ciolek vom Team Quick-Step war auf der langen Zielgeraden in Teramo zu früh angetreten und hatte mit dem Ausgang der Etappe nichts zu tun.
Cavendish stand bereits vor der Etappe im Blickpunkt. Der 25-Jährige hatte sich am Sonntag auf dem Weg hinauf zum Ätna offenbar von einem Auto hochziehen lassen. Dies behauptete ausgerechnet Rivale Ventoso, der nun das Nachsehen hatte. "Er sollte froh sein, dass er weiterfahren darf. Eigentlich hätte er disqualifiziert werden müssen", sagte der Spanier.
Garmin-Sprinter Murilo Fischer ließ unterdessen via Twitter verlauten: "Es ist unglaublich. Cavendish behauptet, eine Etappe um jeden Preis gewinnen zu wollen und dafür lässt er sich sogar zehn Kilometer von einem Auto ziehen." Der Brite erreichte das Ziel der Etappe am Sonntag nur 25 Sekunden vor dem Zeitlimit als Letzter.
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Cavendish konterte die Vorwürfe unterdessen und machte zwischenmenschliche Schwierigkeiten mit seinen Rivalen für sie verantwortlich. "Es ist stets die gleiche Geschichte. Wenn ich am Zeitlimit kratze, behauptet immer jemand, dass ich betrüge. Ich gebe zu, dass es persönliche Probleme zwischen Ventoso und mir gibt. Er beobachtet mich während der ganzen Etappe, egal was passiert. Am Sonntag waren wir zu sechst, vier von HTC und zwei weitere Fahrer. Wir haben getreten, als ob unser Leben davon abhängt", sagte der Brite.
Quelle: sid
gekaue schrieb:
am 17. Mai 2011 um 21:23:54
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Giro
Wen interessiert eigentlich noch diese Betrügerei der Doper? Schreibr doch lieber mal was über den Mann im Mond oder die Marsmännchen
statt diesen Typen immer wieder eine Plattform zu bieten.
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