07.04.2011, 17:42 Uhr
Die Fans der Glasgow Rangers tun ihrem Verein keinen Gefallen. (Foto: imago)
Die Glasgow Rangers haben ein Problem mit ihrem Anhang. Wegen wiederholter Schmähgesänge von Seiten der Fans droht ihnen nun sogar ein Spiel unter Ausschluss der Öffentlichkeit. Weil während des Europa-League-Spiels im März gegen den PSV Eindhoven ein religiös diskriminierendes Lied gesungen worden sein soll, hat die UEFA Ermittlungen gegen den Klub eingeleitet.
Ein Urteil soll auf dem Treffen der UEFA-Disziplinarkommission Ende April fallen. Nach den Statuten des Verbandes könnten die Rangers mit einem Geisterspiel oder einer Geldstrafe von mindestens 20.000 Euro bestraft werden.
Die UEFA hat sich unter ihrem Präsidenten Michel Platini dem Kampf gegen jede Form der Diskriminierung verschrieben. In Schottland rivalisieren traditionell die Anhänger der protestantisch geprägten Rangers mit den katholischen Fans des Lokalrivalen Celtic.
Auf seiner Internetseite kündigte der 53-malige Meister an, sich im Falle einer Bestrafung energisch verteidigen zu wollen. "Wir sind tief betroffen, dass die UEFA gegen unseren Verein ermittelt. Wir werden uns mit allen Mitteln verteidigen", sagte Rangers-Boss Martin Bain. Der Verein habe in der Vergangenheit bereits mehrfach seinen Standpunkt erklärt und sich deutlich von solchen Gesängen distanziert.
Quelle: sid , dpa , t-online.de
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