03.06.2011, 15:42 Uhr
Fans zünden Rauch und bengalische Feuer beim griechischen Pokalfinale. (Foto: Reuters)
Der griechische Fußballverband EPO hat aus Protest gegen Gewalt und Unregelmäßigkeiten seinen Betrieb eingestellt. Der mit großer Mehrheit der Provinzverbände getroffene Beschluss gilt ab dem 6. Juni 2011. Der Fußball in dem südeuropäischen Land wird seit Monaten von Gewalt und Skandalen heimgesucht.
Im griechischen Rundfunk sagte EPO-Präsident Sofoklis Pilavios, der Beschluss werde nicht wie ursprünglich von ihm vorgeschlagen auf unbestimmte Zeit, sondern vorerst für zehn bis 15 Tage gelten. "In dieser Zeit werden wir mit den gesunden Kräften des Fußballs reden. Wir müssen etwas tun, weil der Fußball stirbt", fügte er im Athener Sportradio hinzu.
Pilavios ist nach eigenen Angaben sogar von anderen Funktionären bedroht worden. Zudem hätten sich zahlreiche Mannschaften mit gefälschten Dokumenten ihre Beteiligung an den verschiedenen Wettbewerben verschafft. Sollte sich in der von Pilavios gesetzten Frist keine dauerhafte Lösung finden, könnten in der kommenden Saison sogar keine Meisterschaften stattfinden. Den vorerst vielleicht letzten Meistertitel sicherte sich jüngst das Team von Olympiakos Piräus. Der erste "Verfolger" Panathinaikos Athen hatte am Schluss 13 Zähler Rückstand. Das Heimspiel der griechischen Nationalmannschaft in der EM-Qualifikation am Samstag gegen Malta findet wie geplant statt.
Schon während der Saison hatten mehrfach Ausschreitungen den griechischen Fußball in Verruf gebracht. Beim Pokal-Halbfinale zwischen PAOK Saloniki und AEK Athen (0:1) stürmten kurz vor Spielende dutzende PAOK-Hooligans den Rasen. Spieler, Trainer und Schiedsrichter flüchteten in die Kabinen. Zuvor hatte eine Leuchtkugel AEK-Torwart Sebastian Saja getroffen. Er erlitt leichte Verbrennungen. PAOK musste eine Rekordstrafe von 250.000 Euro zahlen und ein Heimspiel ohne Zuschauer austragen.
Heftige Krawalle überschatteten schließlich auch das Pokalfinale zwischen AEK Athen und Atromitos Halkidona. Noch vor dem Ende der Partie stürmten hunderte Anhänger von AEK den Platz und griffen Spieler von Atromitos an. Schon vor der Partie hatte es Auseinandersetzungen zwischen Hooligans und der Polizei gegeben. Die Ordnungshüter setzten Tränengas und Schlagstöcke ein. Der 3:0-Erfolg von AEK geriet vollkommen in den Hintergrund.
Gefährlicher Zwischenfall beim rumänischen Pokalfinale: Ein Feuerwerkskörper verfehlt einen Spieler nur knapp. zum Video
Quelle: t-online.de , dpa
Normalo schrieb:
am 3. Juni 2011 um 21:35:29
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heinzhugo
Der einzigste Primitivling hier bist du ! Und insgesamt sind immer die anderen Schuld. Das Gejammer in Deutschland ist
unerträglich. Alle die jammern 1 Jahr in ein Entwicklungsland !!!
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Hans schrieb:
am 3. Juni 2011 um 19:59:23
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@Grüner
Klar, das für dich alles Schwarz-Gelb die Schuld trägt - naiver kann man kaum sein! Das ist die korrupte Mentalität der Griechen,
die hier allein gradstehen muss!
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Grüner schrieb:
am 3. Juni 2011 um 19:49:57
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Chaos
Schuld hat die Regierung um Merkel und Westerwelle !!!
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