30.05.2011, 09:28 Uhr
Lewis Hamilton ist nicht zufrieden mit seinem Auftritt in Monte Carlo. (Foto: imago) (Quelle: imago)
Lewis Hamilton ist der Buhmann von Monaco. Zumindest sieht sich der Formel-1-Weltmeister von 2008 selbst in dieser Rolle. "In sechs Rennen war ich fünfmal bei den Rennkommissaren. Das ist ein Witz. Das ist ein absolut blöder Witz", sagte Hamilton nach einem für ihn völlig verkorksten Rennwochenende.
Gleich zwei Mal war der Brite während des Grand Prix in Scharmützel verwickelt, beide endeten mit einem Unfall des jeweiligen Konkurrenten. Die Schuld gibt Hamilton aber Felipe Massa und Pastor Maldonado. "Diese Fahrer sind so was von lächerlich."
Dass ausgerechnet er immer bestraft würde, dafür hat Hamilton zwar keine Erklärung. Aber der Brite hat seine ganz eigene Theorie. "Es liegt vielleicht daran, dass ich eine dunkle Hautfarbe habe." Dieser Rassismus-Vorwurf hätte aber nur ein Witz sein sollen, ein Zitat der Komik-Figur Ali G., versuchte Hamilton sich später rauszuwinden.
Er marschierte nochmal zu den Rennkommissaren, diesmal ausnahmsweise aus eigenem Antrieb. "Ich war da, um für Frieden zu sorgen. Ich habe mich entschuldigt, und sie haben es verstanden", behauptete er und fürchtet nun keine weitere Strafe mehr durch die FIA. "Sie haben mir versichert, dass sie den anderen in der FIA alles erklären werden." Es sei, so sah Hamilton ein, "ein kleiner Witz" gewesen, der "zum unglücklichsten Zeitpunkt kam und nicht lustig war".
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Massa, der nach dem Unfall mit Hamilton im Tunnel von Monaco in die Leitplanke krachte, forderte eine harte Bestrafung für den Briten. "Sonst lernt er nichts", sagte der Ferrari-Pilot. In der Loews-Kurve, dem engsten und langsamsten Teil der Strecke, kam es zur Kollision der beiden. "Ich bin nicht die FIA, aber die müssen sich unbedingt was für ihn ausdenken."
Der zweite Leidtragende, Pastor Maldonado, ging etwas dezenter mit Hamilton ins Gericht - und das, obwohl dem Formel-1-Neuling durch den Zwischenfall unmittelbar vor Ende des Rennens ein hervorragender sechster Platz verloren ging. "Lewis war zu optimistisch", gab er sichtlich geknickt zu Protokoll. "Vielleicht steckte er in einigen Problemen. Ich habe viele Leute überholt und es hat geklappt, weil ich wusste, dass es funktionieren würde."
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Hamilton sieht das alles ganz anders. Massa sei in seinen McLaren-Boliden hinein gefahren, Maldonado habe eine gute Autolänge zu früh eingelenkt. "Und natürlich bekomme ich die Strafe. So läuft das ja immer." Noch während des Rennens wurde Hamilton wegen des Massa-Zwischenfalls eine Durchfahrtstrafe aufgebrummt, nach dem Rennen entschieden sich die Rennkommissare für eine nachträgliche Zeitstrafe von 20 Sekunden für den Vorfall mit Maldonado.
Trotzdem stand am Ende des Tages ein sechster Platz für ihn zu Buche. Mit Blick auf die WM-Wertung ein herber Schlag, denn Sebastian Vettel zieht an der Spitze weiter seine Kreise. "Es ist nie zu spät", sagte Hamilton. "Es sieht aber nicht besonders toll aus für mich."
Das Wochenende von Monaco will er nun so schnell es geht abhaken. "Es war ein Wochenende zum Vergessen. Das stellt deinen Charakter auf den Prüfstand."
Quelle: t-online.de , motorsport-total.com
Steffen schrieb:
am 30. Mai 2011 um 21:38:44
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Hamilton
Ihr könnt sagen,was ihr wollt.Er ist ein Hammer-Fahrer. Nicht umsonst regt ihr euch alle hier auf. Wäre es Buemi oder Perez oder
wer auch immer gewesen, würde nicht ein einziger Beitrag dazu geschrieben werden. Das zeigt, wieviel Angst ihr um euren Vettel habt. Nicht umsomst ist er mit einem deutlich schwächeren Auto auf Platz 2 der WM. Ich wünsche Hamilton die WM und das ihr alle blöd in die Röhre guckt, so wie er es 2008 in der aller letzten kurve Massa weggeschnappt hat!
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F1-Fan schrieb:
am 30. Mai 2011 um 21:30:19
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Hamilton
hat in dem Rennen 2 Unfälle verursacht und die bedeuteten für die Gegner das AUS. In der Loews zu überholen ist nahezu
unmöglich. DAzu ist die Kurve zu eng. Du musst vorne sein damit der Gegner aufmachen kann - das war nicht der Fall . Gleiches gilt für die Sache mit Maldonado. Hamilton wollte mit Macht vorbei und schießt Maldonado ab. Dafür gehört er bestraft. die Duchfahrtsstrafe wegen Massa - OK. 20 Sekunden wegen maldonado zu gering - das war der zweite Vorfall in einem Rennen.
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Lewis Hamitlon schrieb:
am 30. Mai 2011 um 21:18:29
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F1
Rassismus im Sport ist alltäglich,Hamilton hat vollkommen Recht Er fährt wie Schumacher oder Senna früher und wird bestraft.Wie wäre
das Rennen in Barcelona,China,Monaco ohne Hamilton?Langweilig (:
Mein Gott das ist Racing und kein Pussy Sport.In England oder anderen Ländern wird er bejubelt oder wenigstens nicht beleidigt,in Deutschland gehen sie natürlich alle auf ihn drauf,weil sie nicht wollen das jemand besser ist als ihr Wurstfinger Vettel.
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