21.12.2011, 22:36 Uhr
Jubelpose: Momir Ilic, bester Werfer des THW, stellt mit Kiel einen Rekord auf. (Quelle: imago)
Durch den souveränen 31:22 (20:12)-Erfolg gegen Eintracht Hildesheim hat der THW Kiel den Startrekord der Handball-Bundesliga geknackt. Der deutsche Rekordmeister hat mit dem Sieg nun 34:0 Punkte. Das schaffte der TBV Lemgo zuletzt 2002. Zieht man bei der Punktgleichheit beider Klubs die Tordifferenz hinzu, sind die Kieler dank zweier mehr erzielter Treffer (146) nun alleiniger Rekordhalter.
Erfolgreichster Werfer für die Kieler gegen den Aufsteiger aus Niedersachsen war vor 10.250 Zuschauern Momir Ilic (10 Tore). Für Hildesheim trafen Morten Slundt und Bostjan Hribar (je 4) am häufigsten.
Durch den Sieg gegen Magdeburg halten die Hanseaten Anschluss an die Tabellenspitze. zum Video
Titelverteidiger HSV Hamburg tat sich unterdessen in eigener Halle schwer und siegte nur dank eines überragenden Hans Lindberg mit 32:23 (13:12) gegen den SC Magdeburg. Der Däne war bei dem in der ersten Hälfte enttäuschend aufspielenden deutschen Handball-Meister insgesamt zwölfmal erfolgreich.
Vor allem die erste Viertelstunde geriet vor den 10.853 Fans zur Lindberg-Show. Zur zwischenzeitlichen 7:5-Führung trug der Rechtsaußen sechs Treffer bei, die ersten fünf Tore gingen alle auf sein Konto. Nach Wiederanpfiff präsentierte sich das HSV-Team von Trainer Per Carlén aber in besserer Verfassung, auch dank des für Torwart Johannes Bitter eingewechselten Dan Beutler. Bis zur 47. Minute baute der HSV seinen Vorsprung schließlich auf 26:16 aus und sorgte damit für die Entscheidung.
Die SG Flensburg-Handewitt zitterte sich im Spiel beim TSV Hannover-Burgdorf nach einer klaren Halbzeitführung zu einem 31:29 (20:15)-Erfolg und bleibt punktgleich mit Hamburg in der Verfolgerrolle. Michael Knudsen traf neunmal für die SG. Der TSV, der nun 12:22 Punkte aufweist, hatte in Lars Lehnhoff (6) seinen besten Torschützen.
Auch die Rhein-Neckar Löwen feierten einen sicheren Heimsieg. Gegen den TV Hüttenberg hieß es 30:26 (17:11). Die Löwen, für die Uwe Gensheimer (8) die meisten Tore erzielte, bleiben mit 23:11 Punkten ebenfalls auf Kurs Richtung internationale Startplätze. Hüttenberg hingegen, das in Timm Schneider (10) seinen besten Werfer hatte, muss als Vorletzter bei 7:27 Zählern um den Klassenverbleib bangen.
Altmeister VfL Gummersbach hat seine Talfahrt fortgesetzt. Gummersbach unterlag bei der HSG Wetzlar mit 27:35 (12:18) und bleibt auf einem Abstiegsplatz. Der TV Großwallstadt besiegte FA Göppingen mit 23:21 (12:9), der TuS N-Lübbecke kam bei MT Melsungen zu einem 24:24 (20:15).
Quelle: dpa , sid
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