20.07.2010, 09:24 Uhr | dpa, t-online.de
Neuer Geschäftsführer beim HSV ab der Saison 2011/2012: Martin Schwalb (Foto: imago)Zäsur beim HSV Hamburg: Der derzeitige Trainer, Martin Schwalb, soll zur Saison 2011/2012 neuer Geschäftsführer der Spielbetriebsgesellschaft beim Verein aus dem Norden werden. Für den Posten des Präsidenten steht Mäzen Andreas Rudolph nach dem Ende seiner Amtszeit 2011 nicht mehr zur Verfügung. Sein Nachfolger soll der derzeitige Vizepräsident Dierk Schmäschke werden.
Schwalb ist sich der neuen Aufgabe, die ihn vornehmlich an den Schreibtisch führen wird, bewusst: „Meine kaufmännischen Grundkenntnisse muss ich natürlich auffrischen, aber für den Zahlenkram haben wir ja auch Spezialisten im Verein“, sagte der 47-jährige der "Hamburger Morgenpost". Schwalb wird Nachfolger von Piet Krebs, der vor einem Jahr den Verein verlassen hatte. Seitdem war der Posten vakant.
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Der HSV-Trainer zeigte sich hoch erfreut über die Entwicklung und die ihm aufgezeigte Zukunftsperspektive. „Für mich ist das eine Riesen-Chance und große Herausforderung. Ich will dem HSV etwas zurückgeben, den Klub weiterentwickeln und meine sportliche Kompetenz miteinbringen“, sagte er der "Hamburger Morgenpost".
Als Trainer führte der ehemalige Nationalspieler den HSV zweimalig zum Gewinn des DHB-Pokals und zum Sieg im Europapokal der Pokalsieger. Den Meistertitel konnte er jedoch nicht nach Hamburg holen.
Die Suche nach einem Nachfolger für den beliebten Trainer soll schon beendet sein, meldet das "Hamburger Abendblatt", dass sich auf interne Kreise beim HSV bezieht. Talant Duschebajew, Trainer des spanischen Spitzenclubs BM Ciudad Real gilt als Kandidat auf die Nachfolge, ebenso Velimir Petkovic von Frisch Auf Göppingen.
Wie der Verein auf seiner Homepage mitteilte, bleibt Präsident Andreas Rudolph dem Handball-Bundesligisten auch nach 2011 "eng verbunden" und wird sein Sponsoring als Gesellschafter der Spielbetriebsgesellschafts GmbH fortsetzen. Er gilt als Urheber der Personalentscheidungen, die auf seine Unzufriedenheit mit dem erneuten Verpassen der Meisterschaft in der Handball-Bundesliga zurückzuführen sind, schreibt das "Hamburger Abendblatt". Sein designierter Nachfolger Dierk Schmäschke hat bereits die Zustimmung des Aufsichtsrates.
Quelle: dpa
Moltofill schrieb:
am 20. Juli 2010 um 18:32:16
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Meisterschaft
"RUDI" will mit aller macht die Deutsche Meisterschaft nach Hamburg holen !
Deswegen wird auch weiterhin der Rubel rollen. Ob
mit Schwalbe oder ohne...!
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