21.03.2011, 07:23 Uhr | sid
Für Nick Heidfeld birgt die rasant fortschreitende Technik in der Formel 1 ein großes Unfallrisiko. "Mit den Lenkrädern wird es von Jahr zu Jahr schlimmer", sagte der 33-Jährige, der bei Renault das Cockpit des bei einem Rallye-Unfall schwer verletzten Polen Robert Kubica übernommen hat, dem Nachrichtenmagazin "Focus". "Wir sind am Limit!"
Mit den beiden in dieser Saison neu eingeführten Knöpfen für das Energierückgewinnungssystem KERS und die verstellbaren Heckflügel entwickele sich "die Technik zu einer Gefahr, und so haben wir das der FIA auch mitgeteilt".
In der Praxis müsse er "mehr oder weniger gleichzeitig beide Knöpfe drücken, nicht selten an einer Stelle, wo ich hochschalten muss, und gleichzeitig sollte ich ja noch ein wenig lenken", sagte Heidfeld. Das sei nicht nur "vom Rhythmus her schwierig", sondern auch "von der reinen Haptik". So stelle er sich einen "besonders schwierigen Griff beim Klavierspielen vor, allerdings dann bei Tempo 250".
Lenken, schalten und Knöpfe bedienen - und das alles mitten im Zweikampf, bringe die Fahrer durcheinander, so Heidfeld. Gleichzeitig müssten die Piloten noch ein Auge für die optischen Signale frei haben, die anzeigen, ob die erwünschte Technik überhaupt eingesetzt werden darf. "Das Fuck-up-Potenzial ist ausgesprochen hoch", sagt Heidfeld. In der Fahrervereinigung GPDA sei man sich einig, dass bezüglich der Innovationen "das technische Reglement einschreiten und einschränken" muss.
- Allein vier Drehknöpfe sind für die richtige Einstellung des Differenzials zuständig. Mit ihnen nimmt der Fahrer direkt Einfluss auf das Fahrverhalten in Kurven. Die Einstellungen können wann immer nötig verändert werden. |
- Die Fahrer haben die Möglichkeit, den Benzinfluss zu regulieren. |
- Druckpunkt der Kupplung, wann greift die Kupplung, wie ist die perfekte Stellung der Kupplung - all das wird den Fahrern von den Ingenieuren per Funk mitgeteilt und dann am Lenkrad eingestellt. |
- Der bewegliche Frontflügel hat sich in der vergangenen Saison nicht wirklich durchsetzen können, war aber dennoch per Knopf am Lenkrad einstellbar. |
- Das Fahrzeug muss auf unterschiedliche Reifentypen eingestellt werden. Slicks, Regenreifen, Intermediates, sie alle benötigen ein anderes Setup des Boliden - Aufgabe des Fahrers. |
- Über den Radio-Button kann der Fahrer mit der Boxencrew Kontakt aufnehmen, der Boxenfunk-Kanal wird geöffnet. |
- Bei der Einfahrt in die Boxengasse muss der Limiter gedrückt werden. Der stellt sicher, dass die in der Gasse vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit nicht überschritten wird. |
- Bekommt der Fahrer vom Kommandostand die Ansage, in die Box zu kommen, drückt er den Knopf "pit confirm". Dann gehen in der Box diverse Lichter an und die Boxencrew weiß, dass das Auto auf dem Weg zu ihnen ist. |
- Ab der Saison 2011 ist das Energie-Rückgewinnungssystem KERS wieder an Bord. Per Knopfdruck kann der Fahrer einmal pro Runde bis zu 70 Extra-PS freisetzen, die ihm beim Überholen zur Hilfe kommen sollen. |
- Ebenfalls neu ist der verstellbare Heckflügel. Dieses System soll wie KERS das Überholen erleichtern und damit die Rennen attraktiver machen. |
Die Lenkräder der einzelnen Teams unterscheiden sich natürlich voneinander. Einige Knöpfe und Einstellmöglichkeiten sind geheim und nur den entsprechenden Piloten bekannt.
Quelle: sid
Klaus schrieb:
am 21. März 2011 um 19:03:57
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Heidfeld
lieber nick, es ist ihr job ein f1-auto zu bewegen. und wenn sie mit ein paar knöpfen mehr nicht zu recht kommen sollten sie
einfach nicht fahren. ganz einfach. die saison hat noch nicht begonnen und sie finden jetzt schon ausreden...erbärmlich. zu manchem besserwisser: nein, ich kann kein f1-auto fahren und könnte es auch wahrscheinlich mit viel übung nicht. aber es ist nicht mein job und ich muss das auch nicht können. wer seinen job nicht kann ist fehl am platz. heidfeld go home!
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Alex schrieb:
am 21. März 2011 um 13:35:48
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Psyeudoexperten
Es is schon erstaunlich was sich manche Leute einbilden über Formel 1 zu wissen, nur weil sie befaehigt sind ein
Kraftfahrzeug zu führen. In diesem Jahr befinden sich durch die zahlreichen Regelaenderungen und Modifikationen fast doppelt soviele Knöpfe am Lenkrad als noch letztes Jahr. Ich unterstelle jetzt einfachmal vielen Leuten das sie nur Freude für Formel 1 heucheln aber erst glücklich sind, wenn ein Fahrer es nicht mehr schafft ein Knopf zu drücken und mit 250km/h abfliegt. RIP A. Senna
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Andrea schrieb:
am 21. März 2011 um 12:58:00
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Lenkräder
Die Saison hat noch nicht mal angefangen,schon fangen die ersten an zu heulen.Wenn es euch zu anstrengend ist Knöpfe zu
bedienen,solltet ihr zu hause bleiben.Oder noch besser wir tauschen mal die Jobs.
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