11.04.2011, 22:18 Uhr
Bochums Aydin (li.) beim Kopfballduell mit Herthas Lustenberger. (Foto: dpa)
Hertha BSC hat das Spitzenspiel gegen den VfL Bochum gewonnen und im Aufstiegskampf der 2. Bundesliga für eine Vorentscheidung gesorgt. Der Tabellenführer setzte sich bei dem zuvor 15 Spiele lang unbesiegten Revierklub mit 2:0 (1:0) durch. Damit bauten die Berliner fünf Spieltage vor Saisonende ihren Vorsprung auf den Relegationsrang drei auf sieben Punkte aus.
Peter Niemeyer (24. Minute) und Raffael (87.) bescherten den Gästen vor 24.211 Zuschauern den 19. Saisonsieg. Die Bochumer hingegen müssen als Tabellendritter weiter um die direkte Rückkehr in die Eliteliga bangen. In der hektischen Schlussphase sah der Bochumer Matthias Ostrzolek Gelb-Rot.
"Der Sieg von Hertha geht in Ordnung. Ich glaube, dass die reifere Mannschaft heute verdient gewonnen hat", räumte Bochums Trainer Friedhelm Funkel ein. "Dass wir bis auf die erste Viertelstunde nicht so ins Spiel gekommen sind, lag auch an der Klasse von Hertha." Sein Kollege Markus Babbel war nach dem "wahnsinnig schwierigen" Spiel glücklich und zufrieden. "Das war ein hartes Stück Arbeit, da war aber auch Geduld gefragt", erklärte der Hertha-Coach. "Jetzt sind wir dem Aufstieg wieder ein kleines Stück näher gekommen - nun müssen wir den Sack nur noch zumachen."
Die Partie der beiden besten Rückrundenteams begann mit einem vorsichtigen Abtasten. Erst nach 20 Minuten übernahm Hertha die Initiative und nutzte gleich die erste Torchance zur Führung. Niemeyer schoss den Ball nach einer Hereingabe von Pierre-Michel Lasogga ins Netz. Den schnellen Ausgleich der Bochumer verhinderte Patrick Ebert (28.), der Mirkan Aydins Schuss im Strafraum in letzter Sekunde blockte.
Sekunden vor der Pause musste der bis dahin auffälligste Bochumer, Mimoun Azaouagh, nach einem Foul von Levan Kobiaschwilli (38.) ausgewechselt werden. Die erste Diagnose: Bänderriss im linken Sprunggelenk.
Ungeachtet dessen mühten sich die Mannschaft von VfL-Trainer Friedhelm Funkel, der in der vergangene Saison mit Berlin abgestiegen war, um den Ausgleich. Allerdings agierten sie gegen eine dicht gestaffelte Hertha-Abwehr ideenlos und brachten Keeper Maikel Aerts in 90 Minuten nie ernsthaft in Bedrängnis. Auf der Gegenseite hatte Raffael (64./78.) zudem zweimal nur den Pfosten getroffen.
Henni Nachtsheim von Badesalz über innovative Methoden im Abstiegskampf, warum Matthäus ein "Arsch" ist und wie ungewollte Ehen entstehen. zum Video
Quelle: dpa
kuddel69 schrieb:
am 12. April 2011 um 13:45:16
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Nur Berliner Kommentare
das ist klar. Das Spiel war mittelmaß und das ist noch übertrieben.
Wir lesen uns wieder wenn Babbel die Hertha
wieder in die 2. Liga gebracht hat. ....Trainer du bist ein Optimist ...wirst es gebraucheen.......2. Liga ist keine 1. Liga...................
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Tippi schrieb:
am 12. April 2011 um 09:51:27
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Fans
24.200 Zuschauer sind schon traurig für so ein spitzenspiel.
das wird nie und nimmer was in der BL wenn der 12te mann nicht mit spielt
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hertha1 schrieb:
am 12. April 2011 um 08:21:38
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hertha bsc
Hallo kuddel69. Bei dem Niveau der momentanen ersten Liga sehe ich absolut kein Probelem für Hertha. Solange Mannschaften wie
Mainz, Hannover und Freiburg mithalten können... Frag mich nur, durch welche Brille Du kuckst.
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