27.08.2011, 08:17 Uhr
Jubel bei den deutschen Hockey-Herren. (Quelle: dpa)
Die deutschen Hockey-Männer haben dem Regen und England getrotzt und greifen nach dem siebten Europameister-Titel. Das Team von Bundestrainer Markus Weise setzte sich im Halbfinale mit 3:0 (1:0) gegen Titelverteidiger England durch. Gegner im Endspiel sind die Niederlande, die im ersten Semifinale Belgien mit 4:2 (2:2) bezwangen. Philipp Zeller (15.) schoss das erste Tor für die deutsche Mannschaft, ehe Oskar Deecke (61.) und Oliver Korn (67.) nach der Zwangspause die Partie entschieden.
Das Spiel musste wegen Unbespielbarkeit des Platzes nach sintflutartigen Regenfällen in der 47. Minute für insgesamt 62 Minuten unterbrochen werden. Die Spieler wollten das Spiel unbedingt beenden, zu groß wäre bei der ursprünglich geplanten Fortsetzung am Samstag um 18.00 Uhr der Nachteil im Finale gegenüber den Niederlanden gewesen, die ihr Halbfinale regulär am Nachmittag bestreiten konnten.
Trotz des Dauerregens waren rund 9000 Zuschauer zur Neuauflage des EM-Finals von 2009 gekommen. Darunter auch das deutsche Olympiasiegerteam von 1992 und die Weltmeister von 2002, die ihre Nachfolger von der Tribüne aus kräftig anfeuerten.
Zunächst hatten sie auch allen Grund zur Freude. Das deutsche Team kam besser in die Partie und erspielte sich mit hohem Tempo Feldvorteile. Schon in der sechsten Minute gab es die erste Strafecke für den Olympiasieger, der nasse Ball rutschte aber Moritz Fürste beim Schlenzversuch vom Schläger.
In der 15. Minute schlug die Kugel dann aber doch ins englische Tor ein. Nach einem Foulspiel saß der Engländer Ian Mackay eine Zeitstrafe ab, ein Vorteil, den das deutsche Team gnadenlos ausnutzte. Nach einem wunderbar herausgespielten Angriff über die rechte Seite kam Zeller frei zum Flanken. Den hart in den Kreis gespielten Ball fälschte Alastar Wilson ins eigene Tor ab.
In der Folge wurde der Regen immer stärker und auch die englischen Angriffsbemühungen. Es entwickelte sich eine taktische Partie auf hohem Niveau. Die deutsche Innenverteidigung mit Max Müller und Martin Hähner stand insgesamt sicher, die erhofften Konterchancen gab es aber auch kaum.
Kurz nach dem Wechsel hatten die Briten dann ihre erste Strafecke, die Max Weinhold im deutschen Tor aber glänzend abwehrte. Auf dem immer nasser werdenden Untergrund waren nun reguläre Pässe kaum noch zu spielen, der Ball bremste statt zu laufen. Als Jan-Marco Montag in der 45. Minute bei der zweiten deutschen Strafecke die Kugel nicht mehr kontrollieren konnte, hatten die Schiedsrichter genug gesehen. Zwei Minuten später unterbrachen sie die Partie und es schlug die Stunde der Helfer.
Quelle: dapd
Süßi schrieb:
am 27. August 2011 um 10:44:07
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Hocky
Bin absoluter Fußballfreek, freut mich aber das beide Mannschaften so erfolgreich sind. Gucke mir das gerne an.
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