27.02.2010, 15:12 Uhr
Zé Roberto trifft (li.) auf seinen ehemaligen Teamkollegen Ribéry. (Foto: imago)Niedersachsen-Derby und Nord-Süd-Gipfel: Die Sonntagsspiele des des 24. Bundesliga-Spieltags haben es in sich. Während der VfL Wolfsburg bei Hannover 96 zu Gast ist (ab 15.15 Uhr im Live-Ticker bei t-online.de) empfängt der FC Bayern in der Allianz Arena den Hamburger SV zum Top-Spiel (ab 17.15 Uhr).
Dabei haben sich die Hanseaten zu einem wahren Angstgegner für den deutschen Rekordmeister entwickelt. Allerdings plagen den HSV ernsthafte Verletzungssorgen.
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So fällt der neue Superstar Ruud van Nistelrooy definitiv aus. Wegen Oberschenkelproblemen trat der niederländische Goalgetter die Reise in den Süden erst gar nicht an. Auch ein Einsatz des Ex-Münchners Marcell (grippaler Infekt) Jansen ist nicht möglich.Außerdem bangen die Nordlichter um den Einsatz von Mladen Petric, der sich in der Europa League unter der Woche beim PSV Eindhoven einen Bänderriss im Sprunggelenk zuzog.
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Dagegen kann Louis van Gaal nahezu aus dem Vollen schöpfen. Der Coach kann wieder auf Franck Ribery und Arjen Robben zurückgreifen. „Sie sind gegen Hamburg dabei“, bestätigte der Bayern-Trainer. Lediglich Abwehrchef Daniel van Buyten, der zuletzt wegen eines Muskelfaserrisses in der Wade gefehlt hatte, macht noch ein wenig Sorgen. „Ob er spielen kann, entscheidet sich erst kurz vor dem Spiel. Er wird aber nur auflaufen, wenn er hundertprozentig fit ist“, sagte van Gaal.
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Doch egal wer am Ende auf beiden Seiten auflaufen wird, der Hamburger SV hat die Statistik überraschend klar auf seiner Seite. Dem deutschen Rekordmeister gelang in den letzten neun Spielen gegen den HSV nur ein Sieg. Zudem gab es für die Münchner in den letzten vier Heimspielen gegen Hamburg keinen Dreier mehr. Auch die letzte Niederlage in der Liga musste der Rekordmeister am 26. September 2009 gegen den HSV einstecken.
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Im Niedersachsen-Derby geht der VfL Wolfsburg als Favorit ins Rennen. Und das nicht nur, weil die Volkswagenstädter zuletzt viermal in Folge gegen Hannover 96 gewinnen konnten. Obwohl die Formkurven beider Nachbarklubs unterschiedlich verlaufen, hofft 96-Coach Mirko Slomka auf eine Trendwende gegen den wieder erstarkten deutschen Meister. „Wir müssen enger als Team zusammenrücken. Kampf und Leidenschaft stecken in der Mannschaft. Sie lechzt nach einem Führungstor“, sagte er vor der Begegnung.
Quelle: t-online.de , sid , dpa
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