30.09.2011, 07:02 Uhr
Erfolgreiche Rückkehr: Huub Stevens erlebt auf Schalke ein emotionales Comeback. (Quelle: imago)
Aus Gelsenkirchen berichtet Markus Polak
Das Comeback von Trainer Huub Stevens auf Schalke war zwar nicht das große Spektakel, aber es war vor allem eins: emotional. Kurz vor dem Ende des 3:1-Erfolgs in der Europa-League-Partie gegen Maccabi Haifa feierte der königsblaue Anhang den Rückkehrer in der heimischen Veltins-Arena mit Sprechchören. Der Dank des 57-Jährigen erfolgte umgehend. Er nahm die Hände über den Kopf und applaudierte den Schalker Fans. Neun Jahre sind seit dem Ende von Stevens’ erster Amtszeit beim Revierklub vergangen und schon beim ersten Spiel ist wieder alles beim Alten mochte man meinen. Doch weit gefehlt.
Von 1996 bis 2002 war es vornehmlich die Defensive, auf die der Niederländer besonderen Wert legte. "Die Null muss stehen" predigte er beinahe gebetsmühlenartig und bescherte den Knappen so 1997 immerhin den UEFA-Cup-Sieg. Doch das war einmal. Heute gehen die Uhren auf Schalke anders. "Wir wollen offensiv spielen. Klar bekommt der Gegner dann auch seine Chancen, aber wenn man ein Tor mehr macht, dann ist mir das egal", sagte Stevens nach dem Spiel. Völlig neue Töne aus dem Mund des Niederländers. "So ist das eben. Der Fußball hat sich verändert und auch Huub Stevens hat sich verändert", sagte Christoph Metzelder.
Bei Schalke herrscht nach dem Sieg gegen Haifa Zufriedenheit. zum Video
Bestens gelaunt legte Stevens in der Pressekonferenz sogar noch nach: "Es geht in der Gruppenphase der Europa League darum, zu gewinnen und drei Punkte zu holen und nicht darum, dass du hinten auf keinen Fall ein Tor rein bekommst. Wir wollen eine Spielweise entwickeln, in der sich jeder gut fühlt."
Besonders gut fühlte sich gegen Haifa offenbar Christian Fuchs, der auf Schalke bislang Probleme hatte, an seine Leistungen aus Mainzer Zeiten anzuknüpfen. Mit dem ersten Doppelpack seiner Karriere bescherte der Österreicher seinem neuen Trainer einen Einstand nach Maß. Der Knackpunkt des Spiels war allerdings die 62. Minute, als Stevens die Schalker Doppelsechs austauschte. Er brachte Jose Manuel Jurado und Kyriakos Papadopoulos für die bis dato blass gebliebenen Joel Matip und Lewis Holtby.
Kaum auf dem Platz, wurde Jurado in zentraler Position gefoult. Fuchs legte sich die Kugel zurecht und versenkte den fälligen Freistoß eiskalt. Für den Endstand sorgte der Spanier neun Minuten vor dem Ende selbst. "Wie Jurado heute reingekommen ist, das war super. Ich wollte eine neue Frische in die Mannschaft bringen", sagte Stevens. Den richtigen Riecher habe aber nicht er alleine gehabt. "Wir haben gemeinsam gewechselt. Wir haben das im Trainerstab besprochen und uns dann dafür entschieden, auf diesen Positionen neuen Wind ins Spiel zu bringen."
Der neue Wind bescherte den Königsblauen Platz eins in der Europa League Gruppe J. Eine Momentaufnahme, die Stevens ein Lächeln ins Gesicht zaubert. "Maccabi war Spitzenreiter vor der Partie, jetzt ist es glaube ich ein anderer Verein", entlockte er den Journalisten ein Schmunzeln. "Kompliment an die Jungs! Ich hoffe, dass das Publikum zufrieden nach Hause geht."
In der Mission "Offensive" sieht Stevens sich und das Team aber noch am Anfang. Die Zeit, die der Coach bislang mit der Mannschaft verbringen konnte war einfach zu kurz, um tiefgreifende taktische Neuerungen einzustudieren. Der Fokus wird deshalb in den kommenden Wochen darauf liegen, das Angriffsspiel weiter voran zu treiben. Kapitän Benedikt Höwedes mahnte jedoch an, dass Schalke trotz seiner Qualitäten in der Offensive nach wie vor zu viele Gegentore bekomme und die Defensive nicht vernachlässigt werden dürfe.
Für die Partie am Sonntag (ab 17.15 Uhr im t-online.de Live-Ticker) beim Hamburger SV ist der 23-Jährige aber guter Dinge. "Wir haben zwei Siege in Folge eingefahren und werden nun mit dem nötigen Selbstvertrauen nach Hamburg fahren", sagte er. Und wenn dort nach vier Pflichtspielen, in denen Schalke immer mindestens einem Gegentreffer kassiert hat, wieder "die Null steht", dürfte auch Stevens nichts dagegen haben.
Quelle: t-online.de
nur er schrieb:
am 30. September 2011 um 16:25:41
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Huub Stevens
@ mario04
aja toller satz..war klar das genau ein schalkerfan bringt..weil ihr helden eine Keeper der euch jahre lange den *****
geretet hat..und als dank Beileidigt an pöppelt weil er sich verbessern wollte...schon mal daran gedacht wenn dir jemand ein angebot für einen Jop unterbreitet der das 3 fache an Gehalt bringt..als jetzt das sie auch nicht nein sagen würden..aber nun ja so sind manche sogenanten Fans nunmal erst mit der Herde brühlen dann denken..
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mario04 schrieb:
am 30. September 2011 um 14:58:27
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bayern gelaber
ihr habt sowieso keinen plan von normaler fankultur ihr bayern anhänger
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lupogal schrieb:
am 30. September 2011 um 13:29:33
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Weltklasse
Also das muss mal gesagt werden. Wer wie S 04 so eine Weltklasse-Manschaft wie Maccabi Haifa an die Wand spielt, gehört mit in
die erste Reihe. Da sollten sich andere Mannschaften der BuLi ein Beispiel nehmen. Allen voran der FCB. Schalke ist einfach unterbewertet.
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