10.02.2012, 17:32 Uhr | Ein Kommentar von Björn Lücker
Bleibt ein Gefangener des Systems - Jan Ullrich (Quelle: dpa)
Die Hoffnung war groß, dass Jan Ullrich nach dem Urteil des internationalen Gerichtshof CAS endlich reinen Tisch macht. Doch anstatt auszupacken, hat der einstige Radstar - nun als Dopingsünder überführt – eine halbherzige Erklärung abgegeben, in der er lediglich Kontakte zu Doping-Arzt Eufemiano Fuentes zugibt.
Mit dem CAS-Urteil ist die sechs Jahre dauerende juristische Hängepartie zwar beendet, doch die Eierei unter dem Motto "Ich habe niemanden betrogen" geht weiter. Das Tragische daran: Er hat die Chance vertan, sein arg ramponiertes Image mit einem klaren Statement ("Ja, ich habe gedopt") zu reparieren und damit einen Befreiungsschlag zu landen. Denn seine Fans hätten ihm verziehen.
Ullrich, einst als Jahrhunderttalent in die Weltspitze emporgeschossen, galt zu Recht als einer der sympathischsten Sportler in Deutschland. Vor allem, weil er im knallharten Leistungssport menschlich blieb - mit all seinen Stärken und Schwächen.
Der Tour-Sieger von 1997 behauptet nun, mit seiner Doping-Vergangenheit abgeschlossen zu haben. Doch das ist nur schwer zu glauben. Im Gegenteil: Dadurch, dass Ullrich im Grunde weiterhin schweigt, verharrt er in altbekannten Mustern des Radsports. So bleibt er ein Gefangener des Systems, dass ihn in den vergangenen Jahren in die Isolation und bis zum Burnout trieb.
Von kranken Großmüttern, "Mischwesen" und Potenzproblemen. zur Foto-Show
Quelle: t-online.de
Stefan schrieb:
am 10. Februar 2012 um 21:22:23
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Ulle
Was bringt ein klares Statement jetzt noch ? Wer auf seiner Homepage war ,konnte zwischen den Zeilen klar erkennen, daß er es zugibt.
Er ist für die harte Version evtl. zu feige. Wer gibt schon gerne zu, daß er gelogen hat ? Aber da gibt es noch viele mehr im Profisport...wer´s nicht mehr sehen will, soll es doch machen wie ich : abschalten ! Keine Pseudohelden mehr !
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Pitti schrieb:
am 10. Februar 2012 um 20:22:27
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Ulrich
So geht das. Wir wollen mal nicht vergessen das Ulrich verdammt viel Geld verdient hat. Und ihm scheint ja wohl die öffentliche
Meinung relativ egal zu sein. Na dann ab mit ihm in den Staub der Radsportgeschichte!
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mueslimuesli schrieb:
am 10. Februar 2012 um 20:14:07
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Jan U.
Nach der Hexenjagd, den die Journallie und selbsternannte Sportfans veranstaltet haben, könnten die mich alle mal- einschließlich Herrn Lücker.
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