04.09.2011, 08:33 Uhr
Joachim Löw tritt auf die Euphoriebremse: Trotz der 6:2-Gala gegen Österreich will der Bundestrainer nichts von einem Sieg bei der EM 2012 in Polen wissen. "Man strebt immer Titel an. Aber für mich ist es noch zu früh, über den Titel zu reden", sagte Löw gegenüber der "Bild"-Zeitung.
Löw begründet seinen Pessimismus damit, dass "sich im Fußball immer sehr schnell sehr viel verändern kann". Weiter sagte er: "Für mich ist wichtig zu sehen, dass wir in der Lage sind, gegen starke Teams wie Brasilien Dominanz auszuüben und attraktiv zu spielen."
Der 51-Jährige warnt seine Spieler, durch den jüngsten Testspielsieg gegen Brasilien und die makellose Bilanz in der EM-Qualifikation den Realitätssinn zu verlieren. "Wenn sich ein Spieler von Siegen gegen Brasilien oder unseren acht Siegen in der EM-Qualifikation blenden lässt, ist er bei mir falsch. Wer mich kennt, der weiß, dass ich nicht einfach nur mit Siegen allein zufrieden bin. Nein, ich will, dass wir uns immer weiter verbessern."
In der von Oliver Kahn losgetretenen Führungsspielerdebatte stellt sich Löw an die Seite von Philipp Lahm und Bastian Schweinsteiger. "Selbstverständlich haben wir Führungsspieler. Aber ich definiere Führungsspieler anders. In der heutigen Generation ist der Umgang anders, schon in den Familien. Früher wurde gemacht, was der Vater sagt. Und heute? Entscheiden Frau und Kinder mit. Das hat sich verändert, auch im Sport. Die heutige Generation möchte konkret angesprochen werden, mitdenken und mitreden."
In der Vergangenheit hätten "nur die älteren Spieler miteinander geredet". Die jungen Spieler hätten nie was sagen dürfen. "Unsere Führungsspieler wie Lahm, Schweinsteiger, Klose oder Mertesacker haben eine breite Kommunikation", sagte Löw.
In der Praxis sieht das bei der Nationalmannschaft dann so aus: "Sie sprechen mit allen Spielern, sie haben den Blick für das Gesamte und nehmen alle mit ins Boot. Da wird kein junger Spieler ins kalte Wasser geworfen und muss schauen, dass er sich freischwimmt."
Quelle: t-online.de
Superbatzi schrieb:
am 4. September 2011 um 17:01:24
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moderne Welt
Heute entscheiden Frau und Kind mit? Um Gottes Willen. Kein Wunder, dass es mit uns bergab geht..:-)
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Gonzo schrieb:
am 4. September 2011 um 14:12:04
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Löw
Deutschland hat gegen Österreich klar gewonnen. Aber dies war - bei allem Respekt - kein Gegner, der das deutsche Team wirklich
gefordert hat. Hier kann man der deutschen Mannschaft nur empfehlen, dieses Spiel nicht als Maßstab für zukünftige Spiele zu nehmen.
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Oskar schrieb:
am 4. September 2011 um 13:52:53
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Löw
He the Truth, ich geb dir Recht, es wird so kommen wie immer. Wenn die so genannten Top Mannschaften, haben unsere wie immer die Hose
voll. Ach ja der Löw, kann ewig Bundestrainer sein, ein Titel gewinnt der nie. Und wenn Löw nicht mehr Trainer ist, kommt von Lahm Teil 2 seiner Biographie und er kann über Löw abstinken.
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