22.11.2009, 08:22 Uhr
Wechselt er zu Mercedes oder nicht? Michael Schumacher (Foto: imago)Die Spekulationen um Michael Schumachers Formel-1-Comeback im neuen Mercedes-Werksteam nehmen kein Ende. Sein früherer Teamchef Eddie Jordan rechnet fest damit, dass der siebenmalige Weltmeister in der nächsten Saison im Silberpfeil sitzt: "Ich glaube, dass das passieren wird", so Jordan gegenüber der "BBC".
Alles habe mit einem Treffen zwischen Schumacher, Ross Brawn und Daimler-Chef Dieter Zetsche beim Grand Prix in Abu Dhabi begonnen.
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"Ich habe gehört, dass Michael Luca di Montezemolo treffen wollte, um eine Freigabe von Ferrari zu erwirken", vermutet Jordan. "Ich glaube auch, dass Ross und Michael in letzter Zeit ein paar Mal gesprochen haben und dass Michael die Idee eines von Ross geführten Mercedes-Werksteams sehr gefällt", so der Brite weiter.
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Die "Sun" berichtet derweil, dass das Geheimtreffen zwischen Brawn und Schumacher der wahre Grund für den Wechsel von Weltmeister Jenson Button zu McLaren gewesen sei. "Er wurde rausgeworfen, um den Weg frei für Schumacher zu machen", schreibt das Boulevard-Blatt.
Auch Mercedes-Sportchef Norbert Haug heizte in einem Interview mit der "Bild am Sonntag" die Spekulationen nochmals an. "Es gibt immer Träume in diesem Sport, besonders natürlich dann, wenn die Cockpits nicht besetzt sind. Lassen Sie sich überraschen."
Schumacher zu Mercedes - warum eigentlich nicht? Im Ferrari kann er nicht mehr starten, weil die Cockpits mit Felipe Massa und Doppelweltmeister Fernando Alonso fest besetzt sind. Ein drittes Auto einzusetzen, scheiterte an den Regularien. Und mit Mercedes verbindet Schumacher eine lange Partnerschaft. Bei den Schwaben reifte der heute 40-Jährige im Juniorteam einst zum Rennfahrer. Dann wäre da noch "Superhirn" Ross Brawn, Teamchef des neuen Mercedes-Teams. Mit dem Briten feierte Schumacher einst seine sieben WM-Triumphe. Seitdem besteht zwischen beiden eine tiefe Verbundenheit.
Schumachers Sprecherin Sabine Kehm hatte zuletzt allerdings ein Formel-1-Comeback des ehemaligen Champions als "höchst unwahrscheinlich" bezeichnet. "Michael genießt sein Leben", so Kehm. Bereits in der vergangenen Saison hatte Schumacher nach der Verletzung von Massa ein Comeback versucht. Doch eine hartnäckige Nackenverletzung, die er sich bei einem Motorradsturz zugezogen hatte, verhinderte seine Rückkehr.
Quelle: motorsport-total.com , t-online.de
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