15.11.2011, 12:14 Uhr
Gehören damals wie heute zum Juventus-Kader: Gianluigi Buffon und Alessandro Del Piero (re.) (Quelle: imago)
Juventus Turin fordert wegen seiner Verurteilung im Liga-Manipulationsskandal von 2006 vom italienischen Fußballverband (FIGC) Schadenersatz in Höhe von rund 444 Millionen Euro. Außerdem wolle der italienische Fußball-Rekordmeister beim Präfekten in Rom die Ablösung des FIGC-Präsidenten Giancarlo Abete durch einen kommissarischen Leiter beantragen, berichtete die "Gazzetta dello Sport".
Juve glaubt, 2006 zu Unrecht verurteilt worden zu sein und sieht sich im Verhältnis zu anderen Serie A-Klubs vom Verband ungleich behandelt. Das Sportgericht des FIGC hatte den Turinern 2006 die Meistertitel 2005 und 2006 aberkannt und den Klub in die zweite Liga strafversetzt, weil der damalige Juve-Manager Luciano Moggi mit Hilfe von korrupten Schiedsrichter Spiele zu Gunsten der Turiner manipuliert hatte. Der Meistertitel 2006 wurde Inter Mailand zugesprochen.
Nachdem der Verband Moggi bereits 2006 lebenslang gesperrt hatte, verurteilte ihn in der vergangenen Woche ein Zivilgericht in Neapel in erster Instanz zu fünf Jahren und vier Monaten Haft. Moggi bestreitet die Vorwürfe und geht in Berufung. Im Rahmen des Prozesses waren abgehörte Telefongespräche von Inter-Funktionären aufgetaucht. Diese wertet Juve als Beweis dafür, dass auch Inter Einfluss auf Schiedsrichter genommen habe. Deshalb fordert Juve, dass der Liga-Manipulationsprozess neu aufgerollt und Inter der 2006 zugestandene Titel wieder aberkannt wird.
Der FIGC lehnte dies ab und erklärte sich für Juves Anträge im Sommer als nicht zuständig. Daraufhin zogen die Turiner vor das Zivilgericht in Rom, wo sie nun ihre Schadenersatz-Klage einreichten.
Inter-Präsident Massimo Moratti bezeichnete Juves Vorgehen als "lächerlich". Der Präsident des Nationalen Olympischen Komitees Italiens (CONI), Gianni Petrucci, kritisierte Juve ebenfalls: "Die Regeln müssen respektiert werden. Mittlerweile gibt es im italienischen Fußball mehr Anwälte als Präsidenten und Spieler", sagte Petrucci.
Quelle: dpa
Fussball-Fan schrieb:
am 15. November 2011 um 19:02:53
(65)
(12)
Juve Schadenersatz
Leider macht Korruption/Manipulation auch vor unserem Fussball nicht Halt.
Schade, dass es in Wirklichkeit keine
Ehrenmänner mehr gibt. Es ist klar, dass fast alle unserer "Vortänzer" eben nur kriminell sind und sich frech bedienen.
mehr
Kommentar melden
Messi schrieb:
am 15. November 2011 um 18:32:56
(65)
(16)
R.I.P Alte Dame
Früher wurden sie mit Real,Milan und Barca in einem Atemzug genannt.Heute verbindet man den Namen "Juventus Turin"
nur noch mit Manipulationsskandalen o.ä = der einst gute Ruf der alten Dame ist komplett im Eimer.Sie versuchen zwar verzweifelt wieder oben mitzuspielen indem sie irgendwelche Flops wie Arturo Vidal verpflichten,werden aber NIE wieder zu alter Stärke zurückfinden( Was auch gut so ist,Mafiosis haben nicht's auf Europas Thron verloren ;) )
mehr
Kommentar melden
kuli- schrieb:
am 15. November 2011 um 14:57:11
(47)
(8)
Juve
Sind die noch ganz normal??
Juve soll froh sein, damals mit einer so geringen Strafe davongekommen zu sein. Für
Schiedsrichterbestechung und Meisterschaftsmanipulation gehörten die (und alle die das Selbe machen) in die unterste Amateurklasse strafversetzt.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Acht Flaschen 2007er San Martino plus Dekanter jetzt für nur 49,- € statt 78,10 €. von Hawesko
Testsieger-Patronen für Marken-
drucker im TÜV-geprüften Online-
Shop kaufen. mehr
24,6 cm Tablet-PC mit Android 4.0, 1 GHz Prozessor inkl. Ledertasche für nur 229,- €. bei euronics
Für einen klaren Durchblick: Lese-
brillen, Komplettbrillen u.v.m. zu top Preisen! bei optikplus.de
Nach einer Ecke reagiert der Keeper schneller als die Gegner. zum Video
Tore, Highlights und aktuelle Nachrichten aus der italienischen Serie A. zu den Videos