31.10.2011, 15:07 Uhr
Der Karlsruher SC und Trainer Rainer Scharinger gehen getrennte Wege. (Quelle: dapd)
Der abstiegsbedrohte Zweitligist Karlsruher SC hat nach zehn Spielen ohne Sieg wie erwartet die Reißleine gezogen und Trainer Rainer Scharinger entlassen: Zwei Tage nach dem bitteren 1:5 der Badener bei Aufsteiger Dynamo Dresden gab KSC-Präsident Ingo Wellenreuther die "Vertragsaufhebung in beiderseitigem Einvernehmen" bekannt.
Als Nachfolger des glücklosen Scharinger sind Peter Neururer und der erst am vergangenen Freitag beim MSV Duisburg entlassene Milan Sasic im Gespräch. Als Favorit gilt allerdings "Feuerwehrmann" Neururer.
"Das tut weh, es war eine sehr schwierige Entscheidung. Deshalb haben wir auch erst einmal eine Nacht darüber geschlafen", sagte KSC-Boss Wellenreuther, der sich aber nach nur neun Punkten aus bislang 13 Spielen und dem Absturz auf einen Abstiegsplatz zum Handeln gezwungen sah: "So konnte es nicht weitergehen. Wir fragen uns immer noch, wo dieser Leistungseinbruch herkam. Jetzt brauchen wir einen Trainer, der die richtige Ansprache an die Mannschaft findet."
Als Interimslösung wurde bereits zum dritten Mal in den vergangenen Jahren Markus Kauczinski verpflichtet. Kauczinski hat aber keine Fußballlehrerlizenz und kann damit nach den Statuten der Deutschen Fußball Liga (DFL) die Badener maximal 15 Werktage betreuen. Allerdings soll mit dem neuen Coach bereits ab Dienstag verhandelt werden, eine schnelle Lösung ist möglich. Da Neururer und Sasic derzeit vereinslos sind, wird es bereits in den kommenden Tagen zu konkreten Verhandlungen kommen.
Die Entlassung von Scharinger wirft allerdings einmal mehr auch ein äußerst schlechtes Licht auf die Vereinsführung um Präsident Wellenreuther. Denn der KSC hat innerhalb exakt eines Jahres drei Trainer verschlissen. Am 31. Oktober 2010 hatte sich der Ex-Bundesligist von Markus Schupp getrennt, am 2. März 2011 musste dann dessen Nachfolger Uwe Rapolder gehen. Nach acht Monaten endete nun auch das Engagement von Scharinger.
Besonders schmerzhaft war die Trennung für Sportdirektor Oliver Kreuzer, der mit Scharinger privat befreundet ist. "Mir fällt die Trennung sehr schwer, da unser Verhältnis weit über den Fußball hinausgeht. Aber das Resultat in Dresden und die schwachen Auftritte der letzten Wochen haben uns zu dieser Maßnahme gezwungen. Dieser Schritt war einfach notwendig", sagte Kreuzer. Der frühere Profi schloss derweil aus, dass ein junger Trainer nach Karlsruhe kommt: "Erfahrung ist in dieser Situation sehr wichtig, die Verpflichtung eines jungen Trainers wäre der falsche Weg."
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Nach einem guten Saisonstart mit sechs Zählern aus den ersten drei Partien schien der im vergangenen Jahr fast abgestiegen KSC auf dem Weg in eine bessere Zukunft. Doch es folgten unter Scharinger zehn Liga-Auftritte ohne Sieg in Folge. Zudem kassierte der KSC in 13 Spielen 29 Gegentore. Bereits am Sonntag hatte Wellenreuther seinen Sportdirektor Kreuzer sowie Scharinger zum Rapport bestellt - nun folgte die erwartete Entlassung.
Quelle: sid , dpa
Bernd schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 20:51:10
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Trainer
Winnie Schäfer oder Ede Becker zurückholen dann läufts wieder!
Winnie wäre exakt der richtige für den Job, er hat das Potential
die Mannschaft wieder Bundesliega reif zu bekommen!
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KSC-Fan schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 20:46:24
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Trainerentlassung
Zum zweiten mal! Als alter KSC-Fan ist mir ziemlich wurscht wer wann wie wo und was verbockt hat ,aber wir brauchen jetzt
Leute die ein Rückgrat
besitzen, einen Trainer der den KSC kennt, und den nicht Euros locken! und da Hoffenheim nicht wollte und Koeln nicht wil: Holt den Kerle: Christian Eichner aus Koeln zurück nach Baden und unsere Abwehr ist gesichert! Der Hat Charakter!!Und EDE BECKER oder Winnie Sch.
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Helkel schrieb:
am 31. Oktober 2011 um 20:38:06
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Über den Tellerrand...
Leider muss ich attestieren, dass Herr Wellenreuther den gleichen Kardinalfehler macht, wie seine Vorgänger. Sind
die Lehren von dem stummen Zusehen bei Edmund Becker nicht gezogen. Man kommt mit Amateuren nicht weiter.... Außer einer Selbstdarstellung von ihm in Form eines Monologes bei der Hauptversammlung war nichts zu hören. Was ist es für ein Anspruch über Jahre zu verkündigen, dass man so hart für die Lizensierung arbeiten musste. Er möge bitte Konzepte auftischen und nicht Tagesarbeit
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