22.12.2011, 15:27 Uhr
Pirmin Schwegler liegt verletzt am Boden. Der Eintracht-Kapitän wurde am Millerntor von einem Wurfgeschoss am Kopf getroffen. (Quelle: dpa)
Ein 20 Jahre alter Abiturient aus Hamburg ist der Werfer der Kassenrolle, die im Spitzenspiel der 2. Liga zwischen dem FC St. Pauli und Eintracht Frankfurt den Gäste-Kapitän Pirmin Schwegler am Kopf getroffen hat. Der St.-Pauli-Anhänger stellte sich in Begleitung seines Vaters auf der Geschäftsstelle der Hamburger.
Der Täter erklärte, er habe nie die Absicht gehabt, jemanden zu treffen oder zu verletzen. Bei dem Wurf habe es sich um ein Versehen gehandelt. Die Rolle hätte sich eigentlich in der Luft abrollen sollen.
Der junge Mann hat sich nach Mitteilung des Kiez-Klubs in aller Form entschuldigt. "Mir tut es unfassbar leid. Die Aktion im Anschluss mit dem Wechseln der Kleidung war eine reine Panikreaktion von mir", wird er zitiert. Der Werfer hat sich auch bereits persönlich bei Pirmin Schwegler entschuldigt.
St. Pauli hatte auf seiner Website den Täter aufgefordert, sich selbst zu stellen, da verwertbare Videoaufnahmen vorlägen. Der DFB ermittelt wegen des Vorfalls. In der Stellungnahme des Vereins ist die Aussage des Werfers berücksichtigt.
Nach Erhalt des Urteils, das erst im neuen Jahr erwartet wird, werde man "unter Berücksichtigung der Umstände des Geschehens ein vernünftiges Gleichgewicht zwischen notwendiger Sanktionierung und unserer sozialen Verantwortung finden", sagte St. Pauli-Boss Stefan Orth. "Allerdings muss nun auch dem Letzten klar sein, dass zu keiner Zeit während eines Spiels Gegenstände in Richtung des Innenraums geworfen werden dürfen."
St. Pauli gilt als Wiederholungtäter. Nach dem Wurf eines vollen Bierbechers im Frühjahr gegen einen Linienrichter wurde der Klub zu einer Heimspielsperre verurteilt.
Pauli-Fan Sina blickt zurück auf die Pleite gegen Ingolstadt und freut sich auf das Duell gegen Frankfurt. zum Video
Quelle: dpa , dapd , t-online.de
Otto schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 20:24:24
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St. Pauli / Fussballfan wirft
Warum können sich die Menschen im Fussballstadion nicht beherrschen?
Man möchte ein Spiel sehen ohne
irgendwelche Komplikationen.
Welcher Esel hat diesen Menschen geritten?
Der Leittragende ist wiedermal der Verein und dieser kann am wenigsten dafür.
Die Kontrollen müssen nochmals verschärft werden. Es ist schon sehr trauig.
Irgendwann werden die Vereine unter dieser Problematik leiden müssen, seelisch und finanziell.
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Werner schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 19:52:31
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Werfender Fußballfan
Von einem Abiturienten hätte ich eigentlich mehr Verstand in der Birne erwartet. Das er es nicht "wollte", wie
er sagt, ist glatt gelogen, denn dann hätte er es auch nicht getan. Jetzt "brennt ihm der Kittel". Gott sei Dank ist ja nichts passiert. Hoffentlich erleidet der FC St. Pauli dadurch keinen Schaden.
Sowas kann kein Verein von vorne herein verhindern.
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minimax schrieb:
am 22. Dezember 2011 um 19:01:53
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@egal,@Rhöner
Glaubst Du, daß der Rauball seine DFL - Untergebenen zu objektivem Handeln anhält? Dem geht es nur um Geld, Geld, Geld und
nicht bei allen Vereinen ist viel zu holen. Arme Vereine haben gefälligst arm zu bleiben.
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