16.03.2011, 15:31 Uhr | t-online.de
Mit seinem Sieg gegen Ray Austin erkämpft sich Odlanier Solis (re.) das Recht, Vitali Klitschko herausfordern zu dürfen. (Foto: imago)
von Jens Bistritschan
So richtig vorstellen kann sich kaum ein Box-Fan, dass ein Klitschko derzeit einen Box-Kampf verliert. Zu dominant agierten die beiden ukrainischen Schwergewichtler bei ihren letzten Kämpfen. Doch in Odlanier Solis trifft Vitali Klitschko nun auf einen Gegner, der so gar nicht in das Schema der sonstigen Herausforderer passt.
Der Kubaner hat eine riesige Erfahrung als Amateur-Kämpfer. 227 Siege stehen hier 14 Niederlagen gegenüber. Der Druck, bei großen Veranstaltungen zu boxen, ist ihm nicht fremd. 2004 erkämpfte sich Solis die Goldmedaille im Schwergewicht bei den Olympischen Spielen in Athen, 2001 und 2003 wurde er Weltmeister im Schwergewicht, 2005 im Superschwergewicht.
Klitschkos Trainer Fritz Sdunek attestiert dem Herausforderer seines Schützlings "eine hervorragende technische Ausbildung". Wie fast alle Kubaner habe Solis ein "sehr gutes Rhythmusgefühl". Über die Schlagstärke von "La Sombra" (der Schatten) darf fleißig spekuliert werden. 12 seiner 17 Profikämpfe gewann er vorzeitig.
Doch Sdunek sieht Schwächen beim Herausforderer beim Nachsetzen. Nichtsdestotrotz müsse Klitschko sich auf die "überfallartigen Angriffe" des Kubaners einstellen.
Der Kampf in voller Länge! Zwölf Runden hält Briggs Klitschkos Trommelfeuer stand. zum Video
Im konditionellen Bereich hat Solis nach Sduneks Einschätzung allerdings Schwächen. "Da hat er seine Probleme in den letzten Kämpfen gehabt." - ein typischer kubanische Faustkämpfer eben. "Die haben Probleme, wenn sie ständig unter Druck gesetzt werden", behauptet der ehemalige Bundestrainer. Diese Schwäche hätten seine Schützlinge schon während seiner Zeit als Amateur-Coach bei Kämpfen oft ausgenutzt.
Und Klitschko soll es ihnen nachmachen. "Vitali darf Solis keine Zeit zur Erholung geben", fordert Sdunek.
Bei der Einschätzung der Nehmerqualitäten des Herausforderers ist Klitschkos Trainer vorsichtig. "Er kann sicherlich einiges wegstecken", ist sich Sdunek sicher. Doch er gibt auch zu bedenken: "Solis hat noch nie gegen ein Kaliber wie Vitali Klitschko geboxt."
Sdunek bereitet seinen Schützling wie immer auf einen Kampf über die volle Distanz von zwölf Runden vor. An eine schnelle Entscheidung glaubt er nicht. "Wenn es einen K.o. gibt, wird das erst im letzten Drittel passieren."
Quelle: t-online.de
jim schrieb:
am 16. März 2011 um 20:53:06
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@Seemann
ja klar nen amateurweltmeister und olympiasieger ist fallobst, die kubanische schule ist nach der russischen die beste, er ist gut,
wird jedoch verlieren
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Boxfan schrieb:
am 16. März 2011 um 18:43:17
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Klitschkow
Was will man hier kommentieren - Klitschkow ist der Beste und wird es bleiben.
Ich freue mich auf die Übertragung - auch wenn das
Ergebnis bereits fest steht - aber sehenswert wird sie trotzdem sein !
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Seemann schrieb:
am 16. März 2011 um 18:40:54
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solis
schon wieder fallobst nach den kampf höre ich klitschkos sagen war schwere gegner
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