19.02.2012, 00:07 Uhr
Titelverteidigung geglückt: Vitali Klitschko bleibt auch nach dem Kampf gegen den Briten Dereck Chisora Weltmeister im Schwergewicht. Der Champion verteidigte seinen WBC-Gürtel durch einen einstimmigen, aber glanzlosen und hart erkämpften Punktsieg in der Münchner Olympiahalle. 118:110, 118:110 und 119:11 werteten die Ringrichter schließlich. In seinem 16. WM-Kampf hatte Dr. Eisenfaust mehr Arbeit als vermutet mit dem als Großmaul bekannten Herausforderer, der Klitschko noch beim Wiegen eine medienwirksame Ohrfeige verpasst hatte.
Selbst nach der Urteilsverkündung blieb der 28-Jährige angriffslustig. So bespuckte er Klitschkos Bruder Wladimir mit Wasser, der daraufhin zum verbalen Konter ansetzte: "Ich schäme mich für solche Sportler." Auch Vitali fand deutliche Worte: "Sportlich hat Chisora eine gute Leistung gezeigt. Aber menschlich habe ich keinen Respekt vor ihm." Für den Boxer aus der Ukraine, der in diesem Jahr 41 Jahre alt wird, war es im 46. Profikampf der 44. Sieg - 40 davon hat er durch K.o. gewonnen.
In den ersten fünf Runden dominierte Klitschko den Fight zunächst. Ohne die Deckung hochzuziehen, ließ er den Herausforderer kommen. Chisora, Spitzname "Del Boy", versuchte zunächst recht zaghaft, Schläge unterzubekommen. Ab und an probierte er es damit, dem Champion förmlich entgegenzuspringen. Aber häufig schlug der Engländer Luftlöcher, bei den wenigen Treffern fehlte die Präzision, um seinem Gegenüber weh zu tun.
Ab der sechsten Runde legte Chisora dann aber einen Zahn zu und trieb Klitschko immer wieder durch den Ring. Das gelang einigermaßen, weil nun Vitali viel zu verhalten und defensiv boxte. Dass sich das Klitschko-Lager allmählich Sorgen machte, verdeutlichte schon die Tatsache, dass Wladimir etwa in der achten Runde lautstark von der Ringecke Einfluss auf seinen Bruder nehmen wollte. Erleichterung machte sich erst breit, als nach dieser Runde der Zwischenstand bekanntgegeben wurde, das Scoring. Danach führte der Champion mit 79:73 relativ deutlich.
Chisora brauchte also nun vier deutliche Runden zu seinen Gunsten oder den K.o. Doch trotz mutiger Angriffe wollte der Niederschlag gegen Klitschko nicht gelingen. Der Champion brachte den Kampf nun mit all seiner Routine über die Runden, auch wenn er sicher mehr schnaufen musste, als es ihm lieb war.
Und so fügte der aus Simbabwe stammende Chisora seinem Kampfrekord die dritte Niederlage hinzu, allesamt kassiert in den jüngsten vier Fights. Zuvor hatte er im vergangenen Jahr deutlich gegen seinen Landsmann Tyson Fury und dann höchst umstritten gegen den Finnen Robert Helenius verloren.
Quelle: t-online.de
werauchimmer schrieb:
am 19. Februar 2012 um 16:24:42
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Chisora
Chisora hat es selbst öffentlich gemacht, daß sein Gehirn schon sehr früh, in seiner jungen Karriere, zu Brei gehauen worden sein
muß. Anders waren seine hochdebilen Provokationen nicht zu deuten. Wer kein Gehirn hat, kann nie eine Gehirnerschütterung bekommen – somit Glück für Chisora.
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Ben schrieb:
am 19. Februar 2012 um 14:43:29
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273 "Experten" Kommentare
Schon lustig wie Alle,alles wissen,nur KEINER von Euch hat am Kampfstil u.Bewegung von Vitali erkannt,das
was mit ihm nicht stimmt!DAS ALLEINE zeigt schon das IHR NULL Ahnung habt!Aber gibt ja jetzt einen neuen Artikel,zum Thema von Vitalis Verletzung,da könnte Ihr ja dann so tun,als ob Ihr es gewußt habt!
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David schrieb:
am 19. Februar 2012 um 12:22:04
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Dr. Eisenfaust
wurde zwar angekündigt, war zum Kampf allerdings nicht erschienen. Vitali Klitschko (46 Kämpfe - 40 K.O.Siege) hingegen
hatten einen seiner sechs schwersten Gegner vor sich, denn zum K.O.Sieg hat es nicht gereicht.
Eine Werbesendung mit 36 Minuten Boxen. Naja wem´s gefallen hat?
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