19.03.2011, 09:50 Uhr | t-online.de
Fritz Sdunek (li.) redet in der Ring-Ecke auf seinen Schützling Vitali Klitschko ein. (Foto: imago)
Von Jens Bistritschan
Die Bilder sind noch präsent. WBC-Weltmeister Vitali Klitschko verprügelt zwölf Runden lang seinen Gegner Shannon Briggs. Doch das Handtuch aus der Ecke des Herausforderers fliegt nicht. Der gesundheitliche Preis ist hoch. Mit Brüchen im Gesicht, einer Gehirnerschütterung und einer Verletzung des Trommelfells liegt Briggs tagelang in einem Hamburger Krankenhaus.
Doch was wäre, wenn Klitschko nun in seinem Kampf gegen Odlanier Solis so hoffnungslos unterlegen wäre, dass ernsthafte gesundheitliche Schäden nur eine Frage der Zeit wären? (Lesen Sie auch: Vitali Klitschko ist Favorit gegen Odlanier Solis)
In diesem Fall würde Fritz Sdunek handeln und den Kampf beenden. Und der Trainer wüsste dabei seinen Schützling hinter sich. "Fritz hat mir versprochen: 'Wenn ich spüre, dass etwas nicht stimmt, deine Reflexe funktionieren nicht, oder du gehst ein Risiko ein, dann werde ich der Erste sein, der 'Stop‘ sagt.‘“, erklärte Klitschko im Vorfeld des Kampfes. Vitalis Bruder Wladimir hat zu dem Thema eine andere Einstelllung. "Die Entscheidung treffe ich und niemand in der Ringecke“, erklärte Dr. Steelhammer. Vitali gibt jedoch zu bedenken: "Der Sportler kann oft nicht richtig einschätzen, wo seine Grenze ist.“ In den eineinhalb Jahrzehnten der Zusammenarbeit mit Sdunek ist ein so großes Vertrauen entstanden, dass er ihm auch die Entscheidung über Aufgabe oder Weiterkämpfen überlässt. "Ich verlasse mich voll auf Fritz“, betonte der 39-Jährige.
Der Kampf in voller Länge! Zwölf Runden hält Briggs Klitschkos Trommelfeuer stand. zum Video
Das kann er auch. Denn Sdunek hat große Erfahrung als Trainer. "Ich spüre das sofort, wenn mein Schützling nicht im Vollbesitz seiner Kräfte ist“, sagte der 63-Jährige. Beim Kampf Klitschkos gegen Chris Byrd im April 2000 hatte Sdunek schon früh die Probleme seines Boxers wegen einer Schulterverletzung bemerkt. Zwar ließ er sich von Klitschko noch zu einer weiteren Runde überreden. Doch am Ende stand die Aufgabe nach der achten Runde.
Briggs hingegen hatte vor seiner Ringschlacht gegen Klitschko den Ringrichter gebeten, auf keinen Fall zu früh abzubrechen. Und hoffnungslos nach Punkten zurückliegend überredete er seinen Trainer Herman Caicedo, nicht für ihn den Kampf zu beenden. Denn er hoffte noch auf den einen Schlag, den Lucky Punch, mit dem er siegen würde. Den Preis dafür hat Briggs bezahlt. Für das Duell zwischen Klitschko und Solis ist zu hoffen, dass es kein Boxer solche gesundheitlichen Schäden davonträgt, sondern verantwortungsvolle Trainer bei Bedarf rechtzeitig einschreiten.
Quelle: t-online.de
barthm1 schrieb:
am 19. März 2011 um 19:25:09
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klitschko
Die KlitschKO`s sind nur so gross, weil es keine richtig grossen gegner mehr gibt. In Zeiten von Ali, Frazier und Foreman hätten
die beiden kein land gesehen. Trotzdem, in ihrer zeit sind sie das nonplusultra!!!!!!
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king schrieb:
am 19. März 2011 um 19:20:18
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lewis klitschko
falsch ......lewis war klar besser trotz seines hohen alters und ob klitschko nun noch weiterkämpfen wollte oder nicht hat
lewis nicht zu jucken ...er hat den kampf gewonnen und seine aussage war ..je länger der kampf andauern würde desto schlimmer für klitschko ..damit hatte er auch recht ....und auserdem ist es einfach nach dem gong noch zu sagen ich will weiter kämpfen jeder weiß das man das nicht zulässt ...trotzdem hat klitschko gut geboxt
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Rottweiler schrieb:
am 19. März 2011 um 19:15:49
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Die Klitschkos,
Leute die Zeiten der großen Kämpfer wie Muhammed Ali-Foreman,Evander Holyfield-Maik Tyson,Joe Frazier -Ali oder Sugar Ray
Leonard-Marvin Hagler der in meinen Augen ein Klassiker war sind lange vorbei und das damals ging es noch über 15 Runden,die Leute kämpften bis zur letzten Sekunde.
Natürlich sehen die Klitschkos mit Ihrer Stellung die Beine soweit auseinander nicht optisch gut aus,aber es gibt zur zeit keine besseren,die Amis oder der heitige Gegner haben nur die große Klappe nichts dahinter
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