11.08.2010, 16:18 Uhr | sid, t-online.de
Fällt nach einer Operation lange aus: Krzystof Lijewski vom HSV Hamburg. (Foto: imago)
Eine gute und eine schlechte Nachricht für den HSV Hamburg. Die Gute: Der polnische Handball-Nationalspieler Krzysztof Lijewski ist am Mittwoch erfolgreich an der Schulter seines linken Wurfarms operiert worden. Der Eingriff in der Atos Klinik Heidelberg dauerte eine Stunde. Die Schlechte: Nach Einschätzung des HSV-Arztes Oliver Dierk wird der 27 Jahre alte Rückraumspieler seinem Team "12 bis 14 Wochen" fehlen.
Konservative Behandlungsmethoden hatten zuvor nicht angeschlagen, berichtet das "Hamburger Abendblatt". Die linke Schulter von Lijewski schmerzt schon ungefähr ein halbes Jahr, die Diagnose lautete auf Impingement-Syndrom, einer Funktionsbeeinträchtigung der Gelenkbeweglichkeit.
Für die anstehenden Aufgaben in der Handball-Bundesliga und in der Champions League stehen nun mit Marcin Lijewski und Hans Lindberg nur noch zwei Linkshänder zur Verfügung. Sollte die Genesung von Lijewski länger als geplant andauern, könnten die Hamburger versuchen Oscar Carlén von der SG Flensburg-Handewitt aus dem Vertrag zu kaufen. Der 22-jährige Rechtsaußen wechselt ohnehin Mitte 2011 zum HSV.
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Quelle: sid
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