06.10.2011, 10:36 Uhr
Der Olympia-Start von LaShawn Merritt ist nun doch rechtens. (Foto: imago)
Der Internationale Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne hat entschieden, dass der ehemalige Dopingsünder und 400-Meter-Läufer LaShawn Merritt aus den USA bei den Olympischen Spielen in London 2012 starten darf. Die oberste Sportinstanz gab damit dem Einspruch des Nationalen Olympischen Komitees der USA recht, das gegen das Internationale Olympische Komitee (IOC) geklagt hatte. Das Gericht kippte damit die sogenannte Osaka-Regel, die besagt, dass ein Athlet, der mehr als sechs Monate wegen Dopings gesperrt war, an den nächsten Olympischen Spielen nicht teilnehmen darf.
Der CAS bezeichnete die Regel 45 der Olympischen Charta als "ungültig und nicht durchsetzbar". Von der Osaka-Regel betroffen war unter anderem die fünfmalige Eisschnelllauf-Olympiasiegerin Claudia Pechstein, die nun an den Winterspielen 2014 in Sotschi teilnehmen darf.
Der Spieler wirft sich auf den Boden, spielt den Puck mit der rechten Hand, um dann gekonnt mit links einzulochen. zum Video
Merritt war bis Sommer 2011 für 21 Monate wegen Dopings gesperrt gewesen. Der Olympiasieger von 2008 und Weltmeister von 2009 war dreimal positiv auf das Prohormon Dehydroepiandrosteron getestet worden. Merritt hatte zugegeben, ein Mittel zur Penisvergrößerung eingenommen zu haben.
Quelle: dapd
Joe schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 17:26:48
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So ne Heuchelei
So ne Heuchelei. Jeder weiss dass ein Spitzensportler ohne Doping keine Chance hat. Aber entdeckt man mal einen, dann stellen
den alle an den Pranger. Aber die Medaillen wollen sie alle. Legalisert doch endlich das Doping, damit es unter ärztlicher Kontrolle stattfinden darf, dann passiert wenigstens nicht so viel.
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Der Dopingfahnder schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 17:16:20
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Naiv
Es gibt doch tatsächlich immer noch genug naive Idealisten, die an einen sauberen Sport glauben. Doping gab´s schon vor 50 Jahren und
solange es um Millionenbeträge (oder sind es mittlerweile Milliarden?) geht, wird es Doping auch noch in 100 Jahren geben...
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Selbstdenkend schrieb:
am 6. Oktober 2011 um 17:09:44
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DHEAS, in USA ganz normaler Gebrauch
Während in Deutschland das Wissen in den Bereichen Humangenetik und Endokrinologie am Besten ein
Geheimnis der Forsche bleibt nutzt die Restwelt aktuelles Wissen über DHEAS und die Vorteile für die Menschen.
Sicherlich würde die Pharmaindustrie einige Millarden € pro Jahr weniger Umsätze machen und die Menschen könnten gesünder und mit Lebensfreude die Dritte Jahreszeit des Lebens nutzen. Auch die NADA / WADA hägt etwas hinten nach und hat wohl Probleme neue Erkennisse zu aktzeptieren.
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