24.08.2010, 18:42 Uhr | dpa
Lukrativ: Usain Bolt weiß, was er an seinem Ausrüster hat. (Foto: dpa)
Der schnellste Mann der Leichtathletik-Geschichte ist nun auch ihr bestbezahlter: Sprintstar Usain Bolt hat einen neuen Millionenvertrag mit dem Sportartikel-Hersteller Puma abgeschlossen. Zahlen nannte das Unternehmen nicht. Aber nach Angaben eines Puma-Sprechers erhielt Bolt den "bei weitem" am höchsten dotierten Ausrüstervertrag, den je ein Leichtathlet unterzeichnet hat. In dieser Beziehung sei der Jamaikaner nun "in eine Liga mit Fußballstars wie Cristiano Ronaldo aufgestiegen".
"Puma war schon an meiner Seite, bevor irgendjemand sonst wusste, was ich leisten kann", sagte Bolt. Der Konzern nahm den heute 24-Jährigen schon unter Vertrag, als der erst 16 war. Der neue Kontrakt ist bis 2013 datiert. Eine globale Werbefigur zu sein, ist dem Weltmeister, Olympiasieger und Weltrekordler über 100 und 200 Meter allerdings nicht so wichtig wie eine "Legende" seines Sports zu werden. "Die Leichtathletik ist mein Job. Und natürlich ist es mein Ziel, damit so viel wie möglich zu verdienen", sagte Bolt. "Eine Legende oder so bekannt wie ein Michael Jordan kann ich aber nur auf der Bahn werden. Daher sind das zwei verschiedene Dinge für mich."
Puma möchte Bolt zur zentralen Figur seiner Kampagne rund um die Olympischen Spielen 2012 in London machen. "Er ist eine Ikone des Weltsports", sagte Firmenchef Jochen Zeitz. "Seine Leistungen und seine Performance sind eine Sensation. Er strahlt Spaß und Lockerheit aus, das bewegt die Massen." Das Unternehmen aus Herzogenaurach möchte nicht nur Sportschuhe verkaufen, sondern auch einen Lifestyle, und niemand transportiert diese Botschaft besser als Bolt.
Der scherzt und flirtet bei jeder Gelegenheit mit dem Publikum. Nach seinem Weltrekord über 200 Meter sangen ihm über 40.000 Zuschauer bei der WM 2009 in Berlin ein Geburtstagsständchen. Diese Kombination aus Erfolg und Unterhaltung ist Puma noch mehr wert als die rund 7,5 Millionen Dollar, die Jelena Issinbajewa als bislang bestverdienende Leichtathletin pro Jahr von ihrem Ausrüster Li Ning bekommt.
In den kommenden beiden Jahren möchte Bolt seine Titel bei den nächsten Weltmeisterschaften und Olympischen Spielen verteidigen. "Mein Ziel ist es, zurückzukommen, Titel zu gewinnen und so gut vorbereitet zu sein wie Tyson Gay", sagte er. Gegen den Amerikaner hatte Bolt am 6. August in Stockholm sein erstes Rennen seit über zwei Jahren verloren. Vier Tage später beendete er seine Saison vorzeitig wegen Rückenproblemen. "Ich mache zurzeit absolut gar nichts, auch um meinen Rücken nicht zu belasten", sagte er. Bolt ist nach Jamaika zurückgekehrt, um sich auszukurieren. Sorgen machen ihm die Beschwerden nicht mit Blick auf das WM-Jahr 2011. Aber sie hätten ihm noch einmal gezeigt: "Meine Karriere dauert nicht ewig. Man weiß nie, was passiert."
Quelle: dpa
didi schrieb:
am 24. August 2010 um 22:06:39
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Bolt
Wenn ihm sein Ausrüster so viel bietet, warum soll er es nicht nehmen.
Ewig kann er die Leistung ja nicht bringen und was er hat das hat er.
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Neidhammel schrieb:
am 24. August 2010 um 20:50:19
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Sir Bolt
Hoffentlich gibt es bis dahin keine Dopingkontrollen......
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jürgen schrieb:
am 24. August 2010 um 20:40:03
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bolt
er hats auch verdient soviel wie ronaldo zu verdienen er ist der schnellste aller zeiten und rennen eigentlich jedes seiner rennen
weltklasse. ronaldo spielt nicht mehr auf weltniveau bei real.
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