29.07.2011, 22:14 Uhr
Gleich in der 1. Runde hat der DFB-Pokal seine erste Sensation: Viertligist RB Leipzig gewann ein dramatisches Spiel gegen den VfL Wolfsburg mit 3:2 und warf damit den Bundesligisten bereits aus dem Wettbewerb. Mann des Abends war Daniel Frahn, der alle Tore für Leipzig erzielte. "Ich war nicht überrascht", sagte VfL-Trainer Felix Magath zum Auftritt der Leipziger. "Viele Zuschauer haben sich gefreut, nur wir hatten keinen Grund zur Freude. Wir haben unser erstes Ziel früh nicht erreicht. Wir wollten ins Pokalendspiel", fügte Magath hinzu und kritisierte seine Defensive: "Ich habe keine Abwehr gesehen."
Mühe hatte auch der VfB Stuttgart, der sich aber letztlich doch mit 2:1 bei Wehen Wiesbaden durchsetzte. Borussia Mönchengladbach gab sich beim 3:1 in Regensburg keine Blöße. Erzgebirge Aue gewann mit 3:1 nach Verlängerung beim 1. FC Saarbrücken, 1860 München setzte sich ebenfalls nach Verlängerung mit 3:2 beim VfL Osnabrück durch. RW Essen kam als letztes Team des Abends durch ein 6:5 im Elfmeterschießen gegen Union Berlin weiter. (Im Überblick: alle Partien der 1. Runde im DFB-Pokal)
Die Wolfsburger agierten eine Woche vor dem Bundesliga-Auftakt gegen den Außenseiter RasenBallsport Leipzig weit von ihrer Bestform entfernt. Einen frühen 0:2-Rückstand durch zwei Tore von Daniel Frahn (6./17.) glich der haushohe Favorit dank der Treffer der Neuzugänge Srdjan Lakic (25.) und Hasan Salihamidzic (28.) zwar binnen drei Minuten aus. Doch Torjäger Frahn warf die Mannschaft von Felix Magath endgültig aus dem Wettbewerb, als er seinen Dreierpack perfekt machte (45.).
In Wiesbaden erwischte der VfB Stuttgart einen Start nach Maß - sowohl im ersten als auch im zweiten Durchgang. Für den ohne seine etatmäßige Innenverteidigung angetretenen schwäbischen Bundesligisten traf zunächst ausgerechnet Ersatz-Abwehrspieler Ermin Bicakcic (5.), Zdravko Kuzmanovic köpfte zum 2:1 ein (50.). Zlatko Janjic (28./Foulelfmeter) hatte für den Aufstiegsfavorit der 3. Liga zwischenzeitlich ausgeglichen.
Erstligist Borussia Mönchengladbach wurde bei Jahn Regensburg seiner Favoritenrolle gerecht. Im Jahnstadion bereitete Marco Reus erst mit einer Ecke den Treffer von Martin Stranzl (14.) vor, dann vollstreckte der 22-jährige Dribbelkünstler selbst (22.). Den Endstand stellte Igor de Camargo (70.) her. Für den Drittligisten traf nur der ältere Bruder von Nationalspieler Bastian Schweinsteiger, Tobias Schweinsteiger, per Foulelfmeter (31.).
Der 1. FC Union Berlin hatte beim zwischenzeitlichen 0:2 bei Rot-Weiss Essen schon wie der sichere Verlierer ausgesehen. Patrick Zoundi (82.) gelang jedoch spät der Anschlusstreffer, in der Nachspielzeit rettete Simon Terodde den Zweitligisten in die Verlängerung. Die Torschützen für den Regionalliga-Aufsteiger waren Timo Brauer (22.) und Benedikt Koep (71.). Im Elfmeterschießen verwandelte Vincent Wagner dann den entscheidenden Strafstoß zum 4:3.
Einen Blitzstart erwischte Zweitliga-Absteiger VfL Osnabrück gegen 1860 München. Gerrit Wegkamp traf schon in der ersten Minute zum 1:0, das zweite Tor für die Gastgeber erzielte Jan Mauersberger (34.). Benjamin Lauth (Foulelfmeter/11.) und Kevin Volland (47.) hatten für 1860 jeweils ausgeglichen. Zum Matchwinner avancierte Stürmer Lauth (107.), der im Nachsitzen den Münchnern das Weiterkommen sicherte. Nach der Gelb-Roten Karte für Torschütze Mauersberger konnten die Niedersachsen das Spiel nicht mehr drehen.
Jan Hochscheidt (100.) und Mike Könnecke (119.) von Erzgebirge Aue besiegelten mit ihren Treffern zum 3:1 in der Verlängerung das Aus von Drittligist 1. FC Saarbrücken. Thomas Paulus hatte die Gäste aus Aue in Führung (Foulelfmeter/35.) geschossen. Für den Außenseiter aus der 3. Liga traf Mark Lerandy (79.) mit der Hand.
Der Mann für alle Fälle will endlich einen Stammplatz beim FC Bayern München. Klappt es unter dem neuen Coach? zum Video
Sachlich schrieb:
am 30. Juli 2011 um 09:19:56
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Pokal
Die Wolfsburger sind nicht der erste Bundesligaclub der gegen unterklassige Mannschaften aus dem Pokal flog.Herr Magath ist ein Trainer
der sich immer bei Vereinen aufhält,in denen das Geld scheinbar endlos fließt.Seine menschliche inkompetenz für die er hinreichend bekannt ist,hat schon in der Vergangenheit bei einigen Bundesligaclubs zur Trennung von ihm geführt.Magath ist ein Trainer von vorgestern.Die deutschen Bundesligaclubs sollten auf sojemanden verzichten.
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petpet schrieb:
am 30. Juli 2011 um 09:17:20
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vfl
jetzt können sich die wöfe voll auf die meisterschaft konzentrieren.alles taktik...............
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Akbar schrieb:
am 30. Juli 2011 um 09:10:52
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Magath
Was haut ihr hier auf Felix Magath herum ? Stand er auf dem Platz oder die Spieler ? War es nicht auch schon z.B. der große FC Bayern
der schon in der ersten Runde rausflog ? Grüße nach Vestenbergsgreuth.....
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