15.02.2012, 10:47 Uhr
Erst fehlte der Mut, dann das Glück und insgesamt die Klasse: Bayer Leverkusen steht gegen die Weltauswahl des FC Barcelona vor dem Aus in der Champions League. Der Bundesligist verlor das Achtelfinal-Hinspiel nach einer enttäuschenden Leistung mit 1:3 (0:1) und muss am 7. März im Camp Nou auf ein Wunder hoffen. Im zweiten Dienstagsspiel gewann Olympique Lyon gegen APOEL Nikosia mit 1:0.
Matchwinner für den Titelverteidiger vor 29.412 Zuschauern in der ausverkauften BayArena war der Chilene Alexis Sanchez mit seinem Doppelschlag in der 41. und 55. Minute, Weltfußballer Lionel Messi setzte mit dem 400. Europapokal-Treffer des FC Barcelona den genialen Schlusspunkt (88.). Beim 1:1 von Michal Kadlec keimte (52.) bei der Mannschaft von Trainer Robin Dutt und den Fans zwar noch einmal Hoffnung auf, doch schließlich wurde die Steigerung der Werkself nach der Pause nicht belohnt.
Gegen die massierte Abwehr des Bundesliga-Sechsten musste selbst eine Über-Mannschaft mit vier Weltmeistern im Team Geduld haben. Lionel Messi ließ erst in der 38. Minute zum ersten Mal vor dem Tor seine Klasse aufblitzen. Nach der Pause traf der Weltfußballer nach einem Super-Solo nur den Außenpfosten (72.). Ein Geniestreich des kleinen Argentiniers leitete die Führung ein: Mit dem Außenrist lupfte Messi die Kugel in den Lauf von Sanchez, der allein auf Bernd Leno zulief und Leverkusens Keeper clever tunnelte. Beim 2:1 setzte sich Sanchez gegen Manuel Friedrich durch und umkurvte Leno noch.
Dutt setzte besonderes Vertrauen in den ballsicheren Renato Augusto: Der Brasilianer, erstmals nach seinem Comeback in der Startelf, sollte im Mittelfeld Regie führen. Doch er hatte einen schweren Stand. Bayer agierte gegen die Weltauswahl aus Katalonien wie eine mittelmäßige Bundesliga-Mannschaft. Die einzige nennenswerte Aktion in der ersten Halbzeit durch Renato Augusto brachte nichts ein (33.).
Leverkusen kam besser aus der Pause. Belohnt wurde das Aufbäumen mit dem Ausgleich durch Michal Kadlec, der nach einer Flanke des Kroaten Vedran Corluka per Kopf traf. Drei Minuten später war der Titelverteidiger wieder vorn, hatte aber in der 64. Minute großes Glück: Einen Schuss von Gonzalo Castro konnte Victor Valdes gerade noch an den Innenpfosten lenken, einen Kopfball von Stefan Kießling fing er weg (78.).
Bayer wurde mutiger, doch dem Gäste-Team von Erfolgstrainer Josep Guardiola war anzumerken, dass es nach der praktisch vergebenen Meisterschaft alles auf die Trumpfkarte Königsklasse setzen muss. So bot Guardiola mit Messi, Sanchez und Adriano gleich drei Sturmspitzen auf. Das Kurzpassspiel der Ballkünstler und die klare Feldüberlegenheit wirkten auf Dauer zermürbend. Und auch die Statistik sprach Bände: Barcelona hatte vor der Pause 78 Prozent Ballbesitz.
Quelle: dpa
Fohlenfan schrieb:
am 15. Februar 2012 um 23:02:44
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Bayer Leverkusen
Da brauch ein Herr Völler nicht stinkig werden, es ist doch seit Jahren bekannt, daß Bayer anderen nicht das Wasser
reichen kann! Bayer wird es auch in der BL, nie bis an die Spitze schaffen! Wer sich schon in der BL nicht gegen den FC Bayern durchsetzen kann, kann es auch international nicht! Man sieht es ja in der BL immer wieder, daß die meisten Vereine vor dem FC B zittern ( wie das Kaninchen vor der Schlange ) und sich nichts zutrauen! Denn so stark ist der FC B auch nicht!
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taube schrieb:
am 15. Februar 2012 um 22:21:32
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L-B
mit Dutt wird das nichts so was arrogantes habe ich schon lange nicht mehr in der Bundesliega gesehen ( siehe Ballack) z.B. Lev-Dort.
lieber 1:0 verlieren als Ballack einwechseln
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vonacki schrieb:
am 15. Februar 2012 um 10:26:42
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Lev-BARCELONA
Es war schon KLASSE was der WELTFUSSBALLER Messi wieder gezeigt hat! Schade nur das so ein Spiel nicht im Deutschen TV zu sehen
war! Ich habe es auf SFzwei sehen dürfen da ich in der Schweiz bin! Meiner Meinung nach ist Dutt der falsche Trainer für Leverkusen! Ich gehe doch lieber mit wehenden Fahnen unter als mit so einer Angsthasentaktik!
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