06.03.2011, 19:26 Uhr | dpa
Marcel Risse (li.) im Duell mit dem Hamburger Joris Mathijsen. (Foto: dapd)
Auch ein Wembley-Tor von Marcell Jansen hat Mainz 05 den Karneval nicht verdorben. Ein überragender André Schürrle sorgte beim 4:2 (0:1) beim Hamburger SV für einen weiteren Big Point der auswärtsstarken Rheinhessen und riss die Hanseaten aus allen Europapokal-Träumen. (Sehen sie das Video vom Spiel und vieles mehr bei Mainz05.TV)
Nach Jansens Aufreger-Tor trafen Schürrle (56./82.), Gojko Kacar (61.) per Eigentor und Florian Heller (88.) für Mainz, HSV-Stürmer Mladen Petric (59.) hingegen "richtig". Zuvor war vor 49.462 Zuschauern Jansens Schuss an die Latte in der 17. Minute deutlich vor der Torlinie aufgekommen, doch Schiedsrichter Babak Rafati entschied nach einem Signal seines Linienrichters Christoph Bornhorst auf Treffer.
Erst am Samstag hatte der Fußball-Weltverband FIFA bekanntgegeben die Entscheidung zur Einführung von Torlinientechnologien auf März 2012 zu verschieben. Mit 43 Punkten liegt Mainz nun als Tabellenvierter der Bundesliga vor Rekordmeister FC Bayern München (42), der am kommenden Wochenende den Siebten HSV (37) empfängt.
Beide Trainer hatten ihr Personal nur geringfügig geändert. HSV-Trainer Armin Veh brachte Jonathan Pitroipa für Piotr Trochowski. Die angeschlagenen Heiko Westermann, Joris Mathijsen und Frank Rost konnten spielen. 05-Coach Thomas Tuchel ließ Marcel Risse für Sami Allagui (Oberschenkelverletzung) spielen.
Die Gäste begannen selbstbewusst und stellten mit ihren Kontern die HSV-Defensive vor Probleme. Schürrle hatte nach fünf Minuten die erste Chance. Hamburg hatte Probleme im Spielaufbau und brachte mit vielen Fehlpässen nichts zustande. Wie aus dem nichts fiel dann das 1:0. Jansen schoss den Ball an die Unterkante der Latte vor die Linie - doch alle Mainzer Proteste halfen nichts. "Ich hab mich schon gewundert, dass der Linienrichter sofort die Fahne gehoben hat. Da gibt es keine zwei Meinungen, der Ball war nicht drin", sagte 05-Manager Christian Heidel zur Halbzeit bei Sky. "Da freuen wir uns doch einfach", bemerkte HSV-Vorstandsvorsitzender Bernd Hoffmann.
Nach diesem Schock kämpfte sich Mainz ins Spiel zurück. Andreas Ivanschitz prüfte per Hacke Rost (26.), Joris Mathijsen warf sich in Nico Bungerts Nachschuss. Der Niederländer hatte kurz darauf Glück, als sein hartes Einsteigen gegen Risse nur mit Gelb geahndet wurde. Rost rettete erneut gegen Ivanschitz und hielt die Hamburger Führung fest. Die Hanseaten hatten keine Linie, Mainz hingegen einen klaren Plan.
Veh reagierte und brachte nach der Pause Trochowski und Ben-Hatira. Mit dem neuen Personal wachte der HSV auf und spielte endlich Fußball. Zwar setzte sich Schürrle gegen Dennis Aogo durch. Sein Kopfball prallte von Aogos Fuß zum 1:1 ins Tor, doch davon unbeeindruckt brachte Petric mit seinem achten Saisontreffer Hamburg in Führung. Im nun aufregenden Schlagabtausch fälschte Kacar keine 120 Sekunden später Risses Hereingabe ins eigene Netz ab. Schürrle und der eingewechselte Heller sorgten dann für den verdienten Mainzer Sieg.
Quelle: dpa
Joachim055 schrieb:
am 6. März 2011 um 21:31:13
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Mainz triumphiert beim Hamburger SV
Das glaube ich ja wohl nicht! Das ist ja schon Arbeitsverweigerung vom HSV(flau) ! Da haben die HSflauer
den Mainzern einen schönen Karneval geschenkt! Die noch Treuen Fans, sollten beim nächsten Heimspiel des HSflau gar nicht ins Stadion gehen und der gesamten Manschaft und dem Vereinsvorstand KEINE Gehälter zahlen, sonder das gesamte Geld einem gemeinnützigen Verein spenden! (:-((((((
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Ralf schrieb:
am 6. März 2011 um 20:26:53
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HSV
Was für eine Truppe; Was für Flaschen. Kein Ehrgeiz; Keine Moral. Diese Mannschaft ist nicht im Mindesten dazu in der Lage, auch nur
ein einziges, wichtiges, richtungsweisendes Spiel zu gewinnen. Wenn es dieses Jahr vielleicht auch nicht mehr ganz mit dem Abstieg klappt, dann auf jeden Fall in der nächsten Saison. Diese übersatte Geldsacktruppe hat in der Bundesliga nichts zu suchen. Da schau ich mir in Zukunft lieber Spiele der Landesliga an. Da brennen die Jungs noch.
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