07.11.2011, 14:05 Uhr
Himmelblaue Jubeltrauben durften die Fans vom englischen Tabellenführer Manchester City in dieser Saison bereits 39 Mal feiern. (Quelle: imago)
Geld schießt eben doch Tore. Wer es nicht glaubt, sollte mal einen Blick nach England werfen. Dort dominiert Manchester City die Premier League derzeit nach Belieben. Mehr als 92 Millionen Euro investierte der Klub dank seiner Scheichs vor der Saison in neue Spieler. Und das zahlt sich aus.
Das Team von Trainer Roberto Mancini hat nach elf Spieltagen zehn Siege und ein Unentschieden vorzuweisen. Keine Mannschaft hatte in der Geschichte der Premier League zum gleichen Zeitpunkt jemals 31 Punkte auf dem Konto. Auch die Tordifferenz stellt eine neue Rekordmarke dar. 29 Mal klingelte es öfters im gegnerischen Kasten als im Tor von City. Vorne treffen die Stürmer fast nach Belieben. Kein Wunder, dass die Bestmarke von Arsenal London aus der Saison 2009/2010 fiel. Mit 39 Toren hat Manchester City drei Tore mehr erzielt als das Team von Arsene Wenger zum gleichen Zeitpunkt damals.
Der beste Torschütze Manchesters ist dabei ein alter Bekannter aus der Bundesliga. Edin Dzeko hat bei neun Einsätzen in 500 Minuten bereits zehn Tore erzielt. Durchschnittlich alle 50 Minuten trifft der Bosnier (Quelle aller Statistiken: Opta Sportdaten). Kein anderer Spieler mit mehr als einem Saisontreffer hat in der Premier League einen besseren Wert vorzuweisen. Arsenals Toptorjäger Robin van Persie benötigte für seine elf Treffer 901 Minuten.
Unter den besten Torschützen der Liga befinden sich mit Sergio Aguero (9 Tore) und Mario Balotelli (5 Tore) zwei weitere Spieler von Manchester City. Keiner der drei Offensiv-Kräfte stand in allen Punktspielen auf dem Platz. Die Mannschaft ist dementsprechend schwer ausrechenbar.
Mit der Dominanz der Citizens scheint die jahrelange Vorherrschaft der bisherigen vier englischen Top-Mannschaften gebrochen. Der FC Liverpool verpasste bereits im letzten Jahr die Qualifikation für einen internationalen Wettbewerb. Chelsea London sowie der FC Arsenal haben den Anschluss in dieser Saison auch bereits verloren. Der einzige ernstzunehmende Verfolger ist Manchester United. Doch der Ortsrivale hat bereits fünf Punkte Rückstand auf den Tabellenführer und wurde im Derby vor eigenem Publikum bei der 1:6 Niederlage gedemütigt.
Eine Schwächephase des aufstrebenden Klubs von Scheich Mansour bin Zayed Al Nahyan ist nicht absehbar. In der Champions-League hat sich die Mannschaft nach schwachem Start inzwischen gefangen. Selbst den Luxus, einen argentinischen Superstar wie Carlos Tevez nach seinem Fehlverhalten konsequent auszuschließen, kann sich der Verein leisten.
Quelle: t-online.de
IchundIch schrieb:
am 7. November 2011 um 20:08:32
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Fußballgeld
Deutscher Club vs Englischer oder wie auch immer bei dem heutigen Fußball Kapitalismus is das ja alles eh egal das was den
Fußball in der Vergangenheit ausmachte gibt es ja eh nicht mehr wenn irgendein Ölmulti oder Gazrprom Fritze in "seine Lieblingsmanschanft" investiert und damit mehr oder weniger in den normalen sportlichen und Finanziellen Wettbewerb indirekt eingreift
dann is es ja en Witz sollen die Scheichs und Ihre Söldner doch alle alleine im Pay TV spielen viel Spaß
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Fuppesfan schrieb:
am 7. November 2011 um 19:57:19
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City
Es ist eine Schande für den internationalen Fußball das dieser Verein oben steht. City ist ein Verein der von seelenlosen
Fußballsöldnern getragen wird. Bin echt kein Bayernfan aber an der Säbener Straße zeigt man, dass man mit vergleichweise wenig Geld, was auch zum großen Teil selbsterwirtschaftet wurde, Großes vollbringen kann. Ich hoffe das die BL vom Kaufrausch der Saudis verschon bleibt.
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Denker schrieb:
am 7. November 2011 um 19:38:15
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Manchester City
Es ist schade für den Fussball,wenn nur noch die Vereine von
Superreichen Leute geführt wird.
Irgendwann nimmt das
Interesse der Reichen ab und der Verein steht vor dem Nichts.
Aber mit dem müssen wir heute leben.Früher kauften die Reichen teuere
Autos,Villen und Schiffe.Heute leisten Sie sich Fussballvereine
und andere Sportarten.Mit den Vereinen kann man sich nicht mehr identifizieren.
Es zählt nur noch die Macht des Geldes.
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