13.11.2010, 18:26 Uhr | dpa
Manchesters Darren Fletcher behauptet den Ball vor Jonathan Hogg von Aston Villa. (Foto: imago)
Manchester United ist in der englischen Premier League erneut gestrauchelt. Nach dem torlosen Remis beim Stadtrivalen Manchester City während der Woche kamen die Red Devils auch bei Aston Villa nur zu einem 2:2 (0:0). Ashley Young (72. Minute/Foulelfmeter) und Marc Albrighton (76.) brachten Englands Rekordmeister am 13. Spieltag im Stadion Villa Park an den Rand der ersten Saisonniederlage, doch Federico Macheda (81.) und Nemanja Vidic (85.) glichen noch aus.
Manchester United verpasste durch das siebte Unentschieden der Saison die Chance, den nun mit drei Zählern in der Premier League führenden FC Chelsea stärker unter Druck zu setzen. Der Spitzenreiter trifft erst am Sonntag auf den FC Sunderland.
Einen Rückschlag musste der FC Liverpool verkraften. Die Reds verloren bei Stoke City mit 0:2. Für den Heimerfolg des Außenseiter sorgte ein Karibik-Duo: Der Jamaikaner Ricardo Fuller brachte die Gastgeber in Führung (56.), Kenwyne Jones aus Trinidad-Tobago machte in der Schlussminute alles klar. Stoke (10.) zog in der Tabelle sogar an Liverpool (11.) vorbei.
Werder Champions-League-Gruppengegner Tottenham Hotspur ist dagegen in der Meisterschaft wieder in der Erfolgsspur und siegte mit 4:2 gegen die Blackburn Rovers. Dabei zeichnete sich der erneut groß aufspielende Gareth Bale als zweifacher Torschütze aus. Beim Führungstreffer durch einen Bale-Kopfball (16. Minute) leistete der ehemalige HSV-Profi Rafael van der Vaart die Vorarbeit. Roman Pawljutschenko verschoss zunächst einen Strafstoß, machte dies mit dem 2:0 (42.) aber wieder wett. Für die endgültige Entscheidung sorgten Peter Crouch (66.) und Bale (73.). Tottenham zog an Aston Villa vorbei und ist jetzt Tabellen-Sechster.
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Manchester City musste sich vor eigenem Publikum gegen Birmingham City mit einem torlosen Remis begnügen. Die Citizens enttäuschten, Chancen blieben Mangelware. Trainer Roberto Mancini zog sich zudem den Unmut der Fans zu. Der Coach musste sich in der 83. Minute ein gellendes Pfeifkonzert anhören, weil er gegen den Außenseiter für Torjäger Carlos Tevez den defensiven Mittelfeldspieler Gareth Barry brachte.
Quelle: dpa
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