07.12.2011, 22:33 Uhr
Marco Streller (li.) setzt sich gegen Nemanja Vidic durch. (Quelle: Reuters)
Wer hätte das gedacht? Der englische Meister Manchester United muss bereits nach der Vorrunde die Segel streichen. Der FC Basel besiegte das Team von Alex Ferguson im eigenen Stadion mit 2:1 (1:0) und steht völlig überraschend im Achtelfinale.
Dort steht nach einem denkwürdigen 7:1-Auswärtserfolg in Zagreb auch Olympique Lyon. Die Franzosen hatten vor dem letzten Spieltag drei Punkte und sieben Tore Rückstand auf Ajax Amsterdam. Die Holländer stehen nach der 0:3-Niederlage gegen Madrid nun mit leeren Händen da. Eine Runde weiter ist auch ZSKA Moskau, das in der Gruppe B einen 2:1 (0:0)-Auswärtserfolg bei Inter Mailand feierte.
Im Basler St. Jakob-Park besorgte der Ex-Stuttgarter Marco Streller in der 9. Minute mit einem Volley-Aufsetzer die sensationelle Führung für den krassen Außenseiter. United stürmte, aber Basel blieb gefährlich. Mit Markus Steinhöfer hätte dann fast ein weiterer Ex-Bundesligaspieler den Ausgleich besorgt, doch er traf - zum Glück für die Basler - nur die Latte des eigenen Tores (61.).
Alexander Frei köpfte die Schweizer Fans in der 84. Minute vollends in den siebten Fußball-Himmel - ehe Phil Jones in der 89. Minute nach einer kuriosen Ballstafette seinerseits mit einem Kopfballtreffer noch einmal für Spannung sorgte. Doch die Basler retteten den knappen Vorsprung über die Zeit.
Lyon war in Zagreb beim 1:1-Pausenstand im Fernduell mit Ajax noch meilenweit vom Achtelfinale entfernt, bevor Olympique die Auferstehung gelang. Sechs Tore in 45 Minuten, darunter der schnellste Dreierpack der Champions-League-Geschichte durch den insgesamt viermal erfolgreichen Bafetembi Gomis (innerhalb von acht Minuten) und die schnellsten vier Tore in Folge eines Teams bescherten den Franzosen doch noch den Achtelfinal-Einzug, weil Ajax zu Hause Pech hatte.
Real kam auch deshalb zu einem letztlich ungefährdeten Erfolg durch Tore von Jose Callejon (14. und 90.+2) und Gonzalo Higuain (41.), weil zwei Ajax-Treffern wegen angeblicher Abseitsposition zu Unrecht die Anerkennung versagt worden war.
Real-Coach Jose Mourinho hatte in Amsterdam eine B-Elf aufgeboten, um zahlreiche Stars für den Clasico am Samstag gegen den FC Barcelona zu schonen. Torjäger Cristiano Ronaldo blieb ebenso zu Hause in Madrid wie Sami Khedira und die spanischen Weltmeister Iker Casillas und Sergio Ramos. Mesut Özil saß zunächst wie Angel di Maria und Xabi Alonso nur auf der Bank, dafür stand der Ex-Dortmunder Nuri Sahin in der Startformation.
Im Mailänder Guiseppe-Meazza-Stadion wurde Alexsej Beresutzki in der 86. Minute zum Matchwinner für Moskau. Durch den späten Siegtreffer des Russen reichte Trabzonspor das 0:0 in Lille nicht zum Achtelfinal-Einzug. Zuvor hatte Inters Esteban Cambiasso (51.) noch die erste ZSKA-Führung durch Seydou Doumbia (50.) postwendend ausgeglichen.
Quelle: t-online.de
Barca4ever schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 12:41:38
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Fortsetzung
...sehen wie man will, ich gehe im Moment von zwei unglücklichen Entscheidungen der Unparteiischen aus.
Einfach mal abwarten und
sehen was aus der Geschichte wird.
Den 7:1 Erfolg Lyons mache ich auf jeden Fall daran fest das die eine Mannschaft ohne Einstellung und die andere mit der richtigen Einstellung ins Spiel ging.
Wenn man bedenkt wann die Tore fielen. Das 2:1 direkt nach der Halbzeit und innerhalb von 7 Minuten noch zwei weitere. Dann steht es plötzlich 4:1 und du schöpfst neue Hoffnung.
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Barca4ever schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 12:35:31
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Manipulation
Hallo,
mal langsam, man kann nicht gleich von Manipulationen ausgehen. Es ist zwar nicht auszuschließen, aber wenn man die
Sitution vor dem Spiel betrachten, ist es nicht ganz so ungewöhnlich.
1. Zagreb stand bereits als Gruppenletzter fest.
2. Lyon musste unbedingt gewinnen.
Das also Zagreb nicht mit der besten Einstellung in dieses Spiel ging ist meinem Meinung nach verständlich, wenn auch nicht gerade positiv zu betrachten.
Die Tatsache der beiden nichtgegeben Treffer Amsterdams kann man...
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Bayernfan schrieb:
am 8. Dezember 2011 um 10:45:43
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BASEL
Den FC Basel zu verlassen muss für den Trainer Herr Fink ja von grosser finanzieller Bedeutung sein. Nun kann er den Absteiger der BL
trainieren und wird dort auch bald die Segel streichen müssen. Und der FC Basel marschiert international weiter, prima für diesen sympatischen Schweizer Verein, einfach Klasse.
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