07.12.2011, 15:36 Uhr
Der Gerichtsstreit zwischen Manfred Amerell (v.) und Michael Kempter endet mit einem Vergleich. (Quelle: dapd)
Der monatelange Rechtsstreit in der Schiedsrichter-Affäre um Manfred Amerell und Michael Kempter ist beendet. Beide Parteien akzeptierten am Mittwoch in einer Berufungsverhandlung den Einigungsvorschlag des Oberlandesgerichts Stuttgart. Der frühere FIFA-Referee Kempter zieht danach seine 2010 in mehreren Interviews getätigten Aussagen zurück, nach denen er Amerell gegenüberklar und deutlich zum Ausdruck gebracht hätte, keine sexuellen Kontakte zu wollen. Damit ist die Schadensersatzklage des ehemaligen Schiedsrichter-Sprechers gegen Kempter vom Tisch.
"Ich bin nicht mit jeder Formulierung in dieser Erklärung glücklich, aber es ist von der Psychologie her sicher richtig, das hier abzuschließen", sagte Amerell. Auch Kempters Anwalt Christoph Schickhardt meinte: "Das Wichtigste ist: Die Sache ist erledigt. Wir stimmen diesem Vergleich in Hinblick auf eine Befriedung zu, damit Herr Kempter wieder neu durchstarten kann."
Kempter hatte seinem ehemaligen Förderer sexuelle Belästigung vorgeworfen. Amerell betont weiterhin, dass die intimen Kontakte einvernehmlich waren. Der 64-Jährige wollte ein Schmerzensgeld von 150.000 Euro erstreiten, weil er durch die öffentlichen Anschuldigungen seine Persönlichkeitsrechte verletzt sah.
Quelle: t-online.de
Harald schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 16:50:35
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Warum..........
.....soll Kempter untragbar geworden sein? Gibt es irgendwelche Anhaltspunkte dafür, dass seine Unparteilichkeit auf dem
Spielfeld jemals in Frage stellte? Ich habe Kempter als sehr kompetenten, Regelkundigen und Unpateiischen Mann in Erinnerung, bei dem es nie Anlass gab zu vermuten er könnte "gekauft" gewesen sein.Das sind alles Spekulationen die auf dem Rücken eines Mannes ausgetragen werden, der sich anschickte ein großer dieses Schirigeschäftes zu werden.Wäre völlig OK wenn er wiede
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Hanjo schrieb:
am 7. Dezember 2011 um 16:21:07
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Schiedsrichter - Affäre
Die Auseindersetzung der beiden ist zwar beendet, Herr Kempter ist jedoch als Schiedsrichter untragbar geworden.
Seine Unparteilichkeit hat er durch sein Verhalten selbst aufgeben um Karriere zu machen. Damit stellt er sich für viele Fußballfans selbst ins " Abseits". Bleibt dann auch noch die Überprüfung offen, ob Schiedsrichtergelder ordnungsgemäß abgerechnet wurden.
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