02.11.2008, 17:25 Uhr
Mannheims Torhüter Fredrick Brathwaite (Foto: imago)
Mit einem überragenden Torhüter Fredrick Brathwaite haben die Adler Mannheim die Sieges-Serie der DEG Metro Stars gestoppt. Die Mannheimer bezwangen in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL) Düsseldorf klar mit 4:0 - für die Rheinländer war es die erste Pleite nach acht Siegen in Folge. Die DEG verpasste damit auch die Chance, sich nach der 18. Meisterschafts-Runde in der Tabelle ganz oben festzusetzen, und ist jetzt auf Rang drei.
Spitzenreiter bleiben die Krefeld Pinguine nach einem klaren 5:0-Sieg bei den Augsburger Panthern.
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Für den Tabellenführer (37 Punkte) erzielten Lynn Loyns (8.), Patrick Hager (27.), Herberts Vasiljevs (28.), Shay Stephenson (41:20) und Serge Payer (47:56) die Treffer zum zwölften Saisonsieg. Die Hannover Scorpions (35) nutzten die Gunst der Stunde und zogen mit einem 5:4 nach Verlängerung gegen die Frankfurt Lions an Düsseldorf (33) vorbei. Der EHC Eisbären setzte mit einem 4:3 n.V. in Hamburg und damit dem zweiten Auswärtssieg des Wochenendes ein Zeichen, dass der Meister (jetzt 29 Punkte/Platz 7) wieder um den Anschluss an die Spitzengruppe ringt.
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Die Treffer der Mannheimer René Corbet (17. Minute), Colin Forbes (20./32.) und Richard Girard (24.) besiegelten die Düsseldorfer Auswärts-Niederlage. Vor 12.535 Fans lieferten sich beide Teams über weite Strecken einen offenen Schlagabtausch - mit unterschiedlicher Auswirkung. Während die Gastgeber in Überzahl zuschlugen, scheiterten die Gäste immer wieder am 35-jährigen Kanadier Brathwaite, der schon zum fünften Mal in der laufenden Saison unbezwungen blieb. Damit bleibt auch die neue SAP-Arena für die DEG eine uneinnehmbare Festung: Noch nie hat Düsseldorf dort in der DEL gewonnen.
Der bisherige Tabellen-Dritte Hannover hatte im Heimspiel gegen die Frankfurt Lions lange Probleme. Vor allem der zurückgetretene Nationalspieler Sascha Goc, der wegen einer Verletzung geschont wurde, fehlte den Gastgebern in der Verteidigung. Frankfurt nutzte in der Überzahl dreimal die Schwächen in der Scorpions-Defensive zu Toren durch Pat Kavanagh (6.), Derek Hahn (19.) und Mathieu Biron (32.). Für Hannover trafen vor 3786 Fans Thomas Dolak (12.), Oscar Ackeström (17.) und Tore Vikingstad (25.). Die Entscheidung erzwang der Norweger Vikingstad mit zwei weiteren Treffern (51. und 62.).
Das bisherige Saison-Überraschungsteam Wolfsburg ging in Köln durch Mike Green (12.) zwar in Unterzahl mit 1:0 in Führung, hatte dann vor 7786 Zuschauern aber keine Chance. Christoph Ullmann (16.), Todd Warriner (23.), Philip Gogulla (36.) und Stephane Julien (41.) wandelten die Überlegenheit der Gastgeber in ein 4:1. Die Berliner Eisbären konnten eine 3:1-Führung (Braun, Baxmann, Beaufait) am Ende zum 4:3 in Hamburg nutzen. Zwar kamen die Freezers noch einmal zum 3:3, doch in der Verlängerung schaffte Andy Roach (63.) das Siegtor. Schlusslicht Duisburg unterlag in eigener Halle Nürnberg mit 0:4. Bei der Partie Straubing gegen Ingolstadt gab es einen 25-minütigen Stromausfall, am Ende siegten die Gäste mit 2:1 nach Penalty- Schießen. Den entscheidenden Versuch verwandelte Thomas Greilinger.
Quelle: dpa
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