06.11.2011, 13:00 Uhr
Marco Simoncellis Maschine steht einsam und allein auf der Start- und Zielgeraden in Valencia. (Quelle: dpa)
Mit einer Ehrenrunde und einem Feuerwerk hat die Motorrad-WM-Familie Abschied vom tödlich verunglückten Italiener Marco Simoncelli genommen. Angeführt von Motorrad-Legende Kevin Schwantz auf Simoncellis Gresini-Honda absolvierte das gesamte Feld aus der Boxengasse der Valencia-Rennstrecke heraus eine Runde und versammelte sich bei Start und Ziel.
Dort warteten bereits die Mitarbeiter aller Teams. Gemeinsam gedachten sie dann während eines zweiminütigen Feuerwerks Simoncellis.
Der Italiener war vor zwei Wochen im Alter von 24 Jahren beim Grand Prix von Malaysia tödlich verunglückt. Nach einem Sturz war er von den Motorrädern des Amerikaners Colin Edwards und seines Freundes Valentino Rossi überrollt worden und wenig später seinen schweren Verletzungen erlegen. Simoncelli war 2008 Weltmeister in der 250-Kubikzentimeter-Klasse geworden und startete seit 2010 in der Königsklasse MotoGP.
Überall auf der Rennstrecke in Valencia war während des Grand-Prix-Wochenendes die Startnummer 58 von Simoncelli präsent. Viele Fahrer trugen Aufkleber mit der 58 auf ihren Motorrädern, an ihren Lederkombis oder auf den Helmen. Rossi hatte sich für die Gedenkminute ein weißes T-Shirt mit der 58 übergestreift und eine Fahne mit dem Wappen Simoncellis in der Hand.
Der tödlich verunglückte Rennfahrer soll zum Abschied aufgebahrt werden. zum Video
Moto2-Weltmeister Stefan Bradl brach nach Bekanntwerden seines Titelgewinns nicht in lauten Jubel aus. "Wir haben einen Kollegen aus der MotoGP-Familie verloren. Deshalb kann ich mich nicht so richtig freuen. Ihm zuliebe sollten wir nicht überschwänglich sein und ihn respektieren", sagte der Zahlinger.
Die ungewöhnliche Gedenkfeier des Motorrad-WM-Trosses war auf Bitten von Simoncellis Vater Paolo abgehalten worden. Dieser hatte sich keine Schweigeminute, sondern Lärm gewünscht. Dies wäre im Sinne seines immer fröhlichen und lebensbejahenden Sohne gewesen.
Quelle: dpa
U.Wunsch schrieb:
am 6. November 2011 um 18:36:11
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Simoncelli
Mach`s gut Marco . Warst ein ganz großer .
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Achmed schrieb:
am 6. November 2011 um 17:39:06
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Tod von Marco Simoncelli
Was für ein vernünftiger Vater, der sich Lärm wünscht statt einer Schweigeminute! Viele Personen glauben ja
noch immer, dass ein Mensch stirbt.
Das ist nicht so, denn in Wirklichkeit stirbt nur der Körper. Die menschliche Seele bzw. die geistige Persönlichkeit stirbt nicht, denn sie ist unsterblich. Das bedeutet auch, dass sie keine Ruhe oder Frieden braucht, da sie wieder kommt und unter uns sein wird. Das ist die wirklich gute Nachricht für alle, die jetzt traurig sind.
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Toni schrieb:
am 6. November 2011 um 17:19:16
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Super Sic
sehr bewegend und emotional. RIP Marco Simoncelli
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