04.01.2012, 08:22 Uhr
Blick nach vorne: Maria Höfl-Riesch hat die Spitze im Visier. (Quelle: dpa)
Maria Höfl-Riesch ist beim Slalom in Zagreb geschwächt von einer Erkältung im zweiten Durchgang ausgeschieden. Der Sieg beim Weltcup in Kroatien ging wieder einmal an die Österreicherin Marlies Schild. Es war für Schild der 34. Weltcup-Erfolg, der 32. im Slalom. Zweite wurde die Slowenin Tina Maze vor der Österreicherin Michaela Kirchgasser. Beste Deutsche war nach dem Aus von Höfl-Riesch Lena Dürr auf dem zwölften Platz. Christina Geiger als 15. und Fanny Chmelar als 19. holten ebenfalls Weltcup-Punkte. Wie zuletzt in Courchevel 2010 gab es kein deutsches Top-10-Ergebnis.
"Natürlich ist man immer enttäuscht, wenn man ausscheidet. Ich hab's versucht und wollte hier unbedingt starten", sagte eine stark erkältete Höfl-Riesch. Bereits vor Silvester plagte Höfl-Riesch ein "ziemlich tiefer Husten", zum Neujahrsauftakt mangelte es ihr auf dem Bärenberg vor den Toren der kroatischen Hauptstadt dann an gewohnter Spritzigkeit. "Es ist ein bisschen auf den Bronchien und auf der Lunge", sagte die 27-Jährige mit belegter Stimme unter dem lauten Tröten der Fans. "Das ist natürlich unangenehm und schwächt den Körper. Ich habe es nicht so gut weggesteckt, wie ich gedacht hätte."
Aber selbst bei bester Gesundheit müsste bei Höfl-Riesch alles zusammenpassen, um die überragende Schild zu verdrängen. Bereits im ersten Lauf lag sie - bei warmen Temperaturen auch begünstigt durch Startnummer zwei - knapp eine Sekunde vor der Konkurrenz und 1,40 Sekunden nach dem Finale. "So weit war ich noch nie vorne nach dem ersten Durchgang", schwärmte die Weltmeisterin, deren Dominanz auch Höfl-Riesch neidlos anerkannte: "Ich weiß, wie das ist, wenn alles wie von alleine geht. Da muss man nicht groß überlegen und fährt einfach drauf los und es funktioniert einfach."
Schild gewann den 14. der vergangenen 19. Torläufe im Weltcup. Lena Dürr konnte zuletzt mit zwei Laufbestzeiten Teilerfolge landen. In Zagreb reichte es nicht zum vierten Top-10-Ergebnis der Weltcup-Karriere. "Wenn es beim ersten Rennen klappt, dann gehst du mit Selbstvertrauen ins nächste", meinte die Europacupsiegerin von 2010. "Wenn du das nicht hast, denkst du eher drüber nach wie du fahren sollst. Ich denke gar nicht nach und fahre einfach drauf los."
Teil zwei des Foto-Shootings mit dem Biathlon-Star. zum Video
Quelle: dpa
Privatfischer schrieb:
am 3. Januar 2012 um 20:20:37
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Slalom Höfl-Riesch
Hic rhodos - hic salta sagten die alten Lateiner. Sie ist gestartet und wollte gewinnen. Wenn sie krank ist, warum
startet sie dann? Auf Rat ihres Mannes und Trainers? Oder um das Startgeld abzufassen ? Sie hat es nicht geschafft.
Also bitte keine Ausreden.Wir suchen seit Jahren bei Regen und Wind, einen Sportler, der keine Ausrede find.
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SchwabenHV schrieb:
am 3. Januar 2012 um 20:00:24
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Enttäuschende Deutsche
Ich muss Paul recht geben. Wenn mal irgend etwas nicht klapp werden irgend welche Zipperlein rausgekramt. Wenn doch
mal einer etwas reißt, wird er gleich in den Himmel gelobt. Schlimm, macht keinen Spaß mehr irgend eine Sportsendung anzuschauen.
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na ach schrieb:
am 3. Januar 2012 um 19:46:16
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Riesch
Pech ?? wohl eher Unvermögen und Formschwäche.... in einer jungen Ehe gibt es halt schöner Sachen als zu trainieren.... da muss der
Beruf ( genügend Geld auf dem Konto voraus gesetzt ) schon mal warten.
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