06.06.2011, 12:39 Uhr
Sorgt schon wieder für Ärger: Mario Balotelli. (Foto: imago)
Der italienische Starstürmer Mario Balotelli sorgt wieder einmal für negative Schlagzeilen. Er warf bereits mit Dartpfeilen nach Jugendspielern seines Vereins Manchester City oder kassierte Strafzettel in Höhe von über 11.000 Euro. Nun gibt es in seiner Heimat Italien Ärger mit dem Nationalspieler. Einem Polizeibericht zufolge soll Balotelli im vergangenen Jahr mit zwei Bossen der Camorra, dem neapolitanischen Arm der Mafia, in Kontakt gekommen sein und ein Sightseeing in einem bekannten Drogenviertel unternommen haben.
Demnach spazierte er mit den Paten Salvatore Silvestri und Biagio Esposito durch Neapels berüchtigtes Drogenviertel Scampia und ließ sich obendrein gleich noch für ein Erinnerungsfoto mit den Mafiabossen ablichten. "Balotelli hielt sich in Neapel zu einer Preisverleihung auf und und bat darum, die berühmten Stellen kennenzulernen, wo in Scampia Drogen verkauft werden", heißt es in dem Polizeibericht. Um den Wunsch des Nationalspielers zu erfüllen, "zeigten ihm die Dealer, wie der tägliche Drogenverkauf abläuft."
Balotelli, so sagt er, wusste von nichts. "Ich wollte nur ein Viertel besuchen, über das man wegen der Kriminalität so viel spricht. Ich wusste nicht, dass ich es mit Mafiosi zu tun hatte", sagte "Super Mario". Balotellis Manager Mino Raiola nahm seinen Spieler in Schutz: "Wenn Mario in Scampia war, war es deshalb, weil er neugierig war, diesen traurigerweise so berühmten Ort zu sehen, und er wusste sicher nicht, dass seine Begleiter in Verbindung zur Mafia standen". Balotelli bewusste Beziehungen zur Mafia vorzuwerfen sei völlig absurd. "In der Welt des Fußballs bewegen sich viele Leute, und es ist unmöglich zu wissen, wen man so alles trifft", sagte Raiola.
"Wir kämpfen seit Jahren darum, der Jugend in den schwierigen Vierteln Neapels eine Zukunft zu geben. Man sollte die Kriminalität auf keinste Weise verherrlichen", sagte der neapolitanische Priester Aniello Manganiello, seit Jahren ein Vorkämpfer gegen die Mafia. Der hitzköpfige Angreifer ist nicht der einzige Fußballer, der sich in Italien wegen Bekanntschaften mit der Mafia vor der Polizei verantworten muss. Schon in den 80er Jahren war Diego Armando Maradona in seiner Zeit beim SSC Neapel mit zwei prominenten Camorra-Bossen fotografiert und in Verbindung gebracht worden.
Der spanische Kicker Jorge Troiteiro vom CF Burgos dribbelt gegnerische Spieler schwindelig und schließt gekonnt mit einem Tunnel ab. zum Video
Quelle: sid
Marco schrieb:
am 6. Juni 2011 um 19:36:49
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nix dran
ich glaube das stimmt nicht
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luigi schrieb:
am 6. Juni 2011 um 17:28:45
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neapel
bei uns in italia lacht man sich halb tot über die naivität hier. es findet kein fußballspiel ohne die mafia statt. der ssc neapel
gehört kpl. der mafia. ohne die wäre maradona damals nicht dort hin gekommen. wer glaubt ihr, bezahlt berlusconi ? außer turin ist kein verein ohne die mafia denkbar. träumt weiter vom reinen fußball.
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don schrieb:
am 6. Juni 2011 um 17:22:43
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alles immer sc hlimmer machen als es ist
das die deutsche presse ständig noch was dazumixt...man man man,ich habe jedes kommentar in den
ital zeitungen gelesen.es waren keine mafiobosse.die mafiabosse sieht man nirgends dort.total lächerlich.das waren zwei angebliche fans, die schon kontakte zur kriminalität haben, aber kleine würsten.nichts desto trotz, fragt man sich was balo dort wollte.na ja, vielleicht doch einfach nur allg.interesse.aber die deutschen übertreiben mal wieder, wie immer wenn es darum geht gegen italy zu stänkern.
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