18.10.2011, 17:00 Uhr
Stürmer Martin Fenin wird Zweitligist FC Energie Cottbus langfristig fehlen. Der mit einer Hirnblutung in eine Cottbuser Klinik eingelieferte 24 Jahre alte Tscheche wird sich nach Wiedergenesung wegen Depressionen in neurologische Behandlung begeben.
"Ich bin endlich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich mein Krankheitsbild nicht mehr allein in den Griff bekomme. Das Gefühl der Resignation, der Einsamkeit mit Depressionsschüben begleitet mich schon seit mehreren Monaten", heißt es in einer vom FC Energie verbreiteten Erklärung Fenins. "Ich habe dagegen angekämpft und muss mir nun eingestehen, dass ich dieses Problem nicht ohne Hilfe beheben kann. Die vorübergehende Flucht in Medikamente und Suchtmittel verschlimmerten diesen Zustand und gipfelte nun in der alarmierenden Diagnose."
Cottbus-Trainer Klaus-Dieter Wollitz zeigt für seinen Spieler Verständnis. "Es spricht für seinen Mut, mit dieser Selbstreflektion so offen umzugehen. Martin hatte Glück im Unglück, das sollte ihm Mut machen für die bevorstehenden Wochen und Monate. Die werden hart für ihn. Doch er hat ein Ziel vor Augen, will es vor allem sich beweisen. Dabei werden wir ihn als Mannschaft und Verein so gut es geht begleiten", sagte der Coach.
Auch die Mitspieler sind mit den Gedanken bei Fenin. "Wir sind alle geschockt und wünschen ihm nur das Beste", sagte Torhüter Thorsten Kirschbaum. Vereins-Pressesprecher Lars Töffling, der Fenin gemeinsam mit Wollitz im Cottbuser Carl-Thiem-Krankenhaus besuchte, verriet: "Körperlich sieht er relativ gut aus, nicht gebrechlich. Aber seine mentale Verfassung ist natürlich nicht gut. Der Junge muss erst einmal realisieren, dass er wohl auf absehbare Zeit kein Fußball mehr spielen kann." Sein Ziel sei dennoch die Rückkehr auf den Fußballplatz, erklärte Fenin. Dort wolle er wieder sein "Top-Niveau erreichen."
Quelle: dpa
Harry007 schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 17:45:25
(19)
(0)
Richtigstellung zu Depressionen
1. Depressivität ist keine "Geisteskrankheit", sondern eine psychische Erkrankung. 2. Die Ursachen
liegen sicher in den Lebensumständen, haben aber auch einen organischen Hintergrund (Neurotransmitterspiegel). 3. SCHWERE Depressionen sind in der Tat eine Krankheit mit hoher Todesfolgenwahrscheinlichkeit. Von 100% Erkrankten (schwere D.) sterben der Statistik nach etwa 25% (früher oder später Freitod). Damit stellt die Krankheit manche Krebserkrankungen weit in den Schatten!
mehr
Kommentar melden
Max schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 17:30:04
(13)
(0)
viel Spaß
die Depression eine der am tödlichsten verlaufenden Geisteskrankheiten. Ich bin sie einmal losgeworden. Ich glaube man kann sie
ungefähr so beschreiben, es wird dunkel und es wird kalt und das für den Rest deines Lebens. Man steuert uweigerlich ob man will oder nicht in den Suizid. Deswegen sind Freitode unter Depression für mich auch keine freiwilligen Tode.
mehr
Kommentar melden
wolf707 schrieb:
am 18. Oktober 2011 um 17:02:42
(8)
(0)
Depressionen sind keine Krankheit
meinte doch glatt ein hiesiger Notar und Nachlassrichter.Aus diesm Grund war auch ein während Depressionen
unterzeichneter Erbvertag gültig.Das wäre nur eine unerhebliche Stimmungsschwankung.Meine Mutter war deshalb nach dem Ableben des Ehemanns im Alter völlig mittellos,weil die Tochter gleich alle Konten geplündert hatte.Vielen Dank.
mehr
Kommentar melden
Bitte füllen Sie alle Felder aus.

Sie sind der Meinung, dass dieser Kommentar anstößige Inhalte enthält.

Tolle Bildqualität & kleiner Preis: 94 cm Grundig-LCD-TV (EEK: C) jetzt nur 555,- €. bei euronics.de
Damenmode in den schönsten Sommerfarben - online bestellen und sparen. bei KLiNGEL.de
Attraktive und sportive Mode für Sie und Ihn: kompromisslose Qualität, die überzeugt. zum Special
Bildschöne Mai-Schnäppchen: Bücher, Tablet-PC, eBook-Reader und mehr. bei Hugendubel.de
News: Özil will Titel und Favre bleibt in Gladbach. zum Video
Amateurtor der Woche: Wählen Sie aus drei Treffern! zum Video