03.08.2011, 13:17 Uhr
Martin Schmitt soll die deutschen Skispringer möglicherweise bis zu den Olympischen Spielen 2014 in Sotschi führen. Das zumindest hofft Bundestrainer Werner Schuster, der trotz der derzeitigen Knieblessur des 33 Jahre alten Routiniers weiter fest mit dem viermaligen Weltmeister und Olympiasieger von 2002 plant.
"Er hat eine extreme Vorbildwirkung und ist ein sehr wertvoller Baustein bei der Heranführung der jungen Skispringer", sagte Schuster. "Es wird mit zunehmenden Alter sportlich natürlich nicht leichter für ihn, aber ich plane definitiv mit ihm. Maximal wird es bei ihm sicher bis Sotschi gehen." Dann wäre das deutsche Skisprung-Idol 36.
Schmitt hatte angekündigt, von Jahr zu Jahr über die Fortsetzung seiner Karriere entscheiden zu wollen. "Bei Olympia 2018 werde ich sicher nicht mehr dabei sein", lautete seine Standardantwort auf die Frage nach dem Ende seiner Laufbahn. Laut Schuster hängt Schmitts Entscheidung sicher hauptsächlich davon ab, "wie sein Körper mitmacht". Die leichten Verschleißerscheinungen, die ihn derzeit zu einer Wettkampfpause zwingen, seien im Alter von 33 Jahren absolut normal.
"Ich möchte dem Knie jetzt eine Pause gönnen, um es vollständig auszuheilen. Sobald sich eine Besserung einstellt, möchte ich wieder ins Training einsteigen", sagte der Mann aus dem Schwarzwald. Schmitt leidet derzeit unter einer Reizung des Oberschenkelmuskelansatzes im linken Knie. "Die Knieprobleme sind keine Gefahr für die Zukunft. Martin wird bald wieder bei Training und Wettkampf dabei sein", sagte Schuster.
"Er hat sich gut entwickelt, ich hoffe, dass er schneller wieder an die Weltklasse ranstoßen wird als im letzten Jahr", sagte Schuster. Schmitt hatte das deutsche Team im vergangenen Winter zu WM-Bronze im Team geführt, 2010 gab es für ihn Olympiasilber mit der Mannschaft. Der einstige Dominator des Skispringens ist inzwischen vor allem ein wichtiger Mannschaftsspringer geworden, der nach dem Rücktritt von Michael Uhrmann das junge deutsche Team im kommenden Winter noch stärker führen soll.
Quelle: dapd
jacky schrieb:
am 3. August 2011 um 21:02:08
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schmitt
wann wird der looser endlich aus dem team geschmissen. aber wahrscheinlich braucht der dsv das geld von milka, da keinen mehr das
gegurke von dem schmitt interessiert. beim absägen von hess war er mit dem hannawald ganz groß dabei, seitdem glänzt er durch non performance, haut den looser endlich raus!!! Totaler Neuanfang, schlechter kann's nicht werden.
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henry schrieb:
am 3. August 2011 um 17:22:15
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Martin Schmitt
Eigentlich ist seit der Absägeaktion gegen den leider viel zu früh verstorbenen Trainer Reinhard Heß, der deutsche
Spezialsprunglauf
nur noch von Mittelmaß gekennzeichnet.Ich könnte es noch drastischer kennzeichnen,aber das würde die Mutlosigkeit noch vertiefen.Martin Schmitt
war unter Heß ein Guter.Ob das noch einmal gelingt, wage ich zu bezweifeln.
Keine Talente,keine Erfolgstrainingsmethodik mehr,das allein führt schon
zum Mittelmaß. Im Sport allgemein nähern wir uns dem Mittelmaß der BRD .
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Plumps schrieb:
am 3. August 2011 um 15:38:14
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Schmitt
Mensch, ich dachte Jens Weißflog solle es richten. Ist der Schmitt doch etwas jünger, dann hat er meine volle Unterstützung.
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