30.06.2010, 10:10 Uhr | motorsport-total.com
Michael Schumacher beim Boxenstopp in Valencia (Foto: xpb.cc) (Quelle: xpb)
Die missglückte Boxenstoppstrategie Michael Schumachers beim Großen Preis von Europa sorgte bei vielen Beobachtern des Rennens für Kopfschütteln. Der Mercedes-Pilot war erst in der zweiten Runde der ersten Safety-Car-Phase in die Box gekommen und musste im Anschluss an seinen Reifenwechsel das gesamte Feld passieren lassen - die Boxenampel war auf rot geschaltet.
Inzwischen ist klar, warum sich die Teamleitung um Ross Brawn zu diesem ungewöhnlichen Manöver entschlossen hatte. Offenbar glaubten die Verantwortlichen am Mercedes-Kommandostand, dass sie Schumacher vor Kamui Kobayashi wieder ins Rennen zurückbringen könnten, da der Sauber-Pilot in der Runde vor dem Boxenstopp deutlich langsamer fuhr als der siebenfache Weltmeister.
Kobayashi war in der Safety-Car-Phase zunächst in der Annahme vom Gas gegangen, er müsse einen gewissen Zeitrahmen einhalten, der etwa 20 Prozent über der üblichen Rundenzeit liegt. Ein Irrtum, schließlich hatte der Sauber-Pilot gar nicht vor anschließend in die Box zu fahren, er hätte also sein normales Tempo beibehalten dürfen.
Brawn sah in Kobayashis Schleichfahrt eine Chance. "Wir mussten davon ausgehen, dass sich die Lücke weiter öffnet", so der Teamchef gegenüber "auto motor und sport". Das tat sie aber nicht, denn das Sauber-Team hatte nach etwa einer halben Runde den Fehler seines Piloten bemerkt und ihn per Funk angewiesen, wieder aufs Gas zu treten.
Das ist wiederum dem Mercedes-Team entgangen, da die offizielle GPS-Navigation an der Rennstrecke stellenweise ausfiel und die Werte des teameigenen Systems ebenfalls irreführend waren. Brawn schätze den Abstand zwischen Schumacher und Kobayashi als zu groß ein, der spontan beschlossene Boxenstopp erwies sich als Fehler.
Quelle: motorsport-total.com
crosser001 schrieb:
am 18. Juli 2010 um 17:12:00
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Fan seit 1972
es jammert mich und beleidigt alle echten formel1-fans, was da zur zeit abläuft...ich spiele mit dem gedanken...mir das nicht
mehr anzutun...das einzige was mich davon abhält, ist sebastian vettel,nico rosberg und und adrian sutil in ihrer entwicklung zu beobachten dehren entwicklung..das regelwerk ist ne katastrophe..und die politik in der formel1 mittlerweile zum K.......
entschuldigung....
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oldmassa schrieb:
am 13. Juli 2010 um 01:34:46
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Schumi
Hallo Schumi, ich erinnere mich an einen Spruch vom Günther Isenbügel anlässlich einer einer Siegerehrung der Ralley Wiesbaden:
"wenn die Haare werden grau und der Fuss wird leichter" Der Spruch hat mir klar gemacht dass ich aufhören sollte. Nach dem Motto"Lieber tot als Bronce" Ich bin jetzt
82 und immernoch mit Begeisterung passiv dabei.
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Fan schrieb:
am 8. Juli 2010 um 20:02:21
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F1
die Formel 1 wurde von einer Hand voll geldgeiler Funktionäre jahrelang brutal totgeregelt, die F1 ist auf dem besten Wge, sich tot zu
laufen, da sind Seifenkistenrennen von Kindern emotionsreicher und spannender als dieser Geldzirkus, ich habe dafür kein Verständnis mehr - F1 Kenner seit 1965 - es macht keinen Spass mehr - schafft dieses Kasperletheater einfach nur noch ab
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